Modernisierung für vier Millionen Euro
Brillantere Bilder im Planetarium

Münster -

Brillantere Bilder, bessere Akustik, ansteigende Sitzreihen für ein intensiveres 360-Grad-Erlebnis und eine neue Lüftungsanlage: Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe nimmt knapp vier Millionen Euro in die Hand, um sein Planetarium im Naturkundemuseum zu moderniseren. Zumindest hat der entsprechende Baubeschluss am Mittwoch den LWL-Kulturausschuss passiert.

Mittwoch, 12.02.2020, 16:00 Uhr aktualisiert: 12.02.2020, 16:38 Uhr
Im Planetarium stehen umfangreiche Modernisierungen an.
Im Planetarium stehen umfangreiche Modernisierungen an. Foto: LWL/Oblonczyk

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) will sein Planetarium im Museum für Naturkunde in Münster für knapp vier Millionen Euro modernisieren. Der Baubeschluss hat am Mittwoch den LWL-Kulturausschuss passiert. Die endgültige Entscheidung soll am 20. März im Landschaftsausschuss fallen.

Umbau für 2021 geplant

Gebaut wird voraussichtlich 2021, in dieser Zeit wird das Planetarium geschlossen sein. Der Museumsbetrieb wird normal fortgesetzt, berichtet der LWL. „Neue technische Entwicklungen wie ,Virtual Reality’ werden die Sehgewohnheiten ändern. Wir müssen unsere Besucher deswegen noch stärker in das Planetariums-Erlebnis hineinziehen“, begründete LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger die Modernisierung vor dem Ausschuss in Vreden.

Das LWL-Museum für Naturkunde in Münster

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  • Das LWL-Museum für Naturkunde in Münster zeigt unter anderem die Dauerausttellung "Vom Kommen und Gehen - Westfälische Artenvielfalt im Wandel".

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Das Entree in die Ausstellung "Vom Kommen und Gehen - Westfälische Artenvielfalt im Wandel". Allen voran geht hier der Wasserbüffel.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Modell eines Allosaurus

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Täuschend echt: ein Neandertaler.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Deinonychus antirrhopus

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Bär

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  • Eisvogel

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Biber

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ein etwa zweijähriger Wolf, der am 3. April 2017 nahe Petershagen angefahren wurde.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Museumsmalerin Beatrix Clement malt die erstellt die Dioramen, die im LWL-Naturkundemuseum in Münster die Ausstellungen zieren.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Das Museum befindet sich neben dem Allwetterzoo

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Das Entree in die Ausstellung "Vom Kommen und Gehen - Westfälische Artenvielfalt im Wandel". Allen voran geht hier der Wasserbüffel.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Wolf

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  • Elch, lebte einst ebenfalls in Westfalen

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  • Das Entree in die Ausstellung "Vom Kommen und Gehen - Westfälische Artenvielfalt im Wandel". Allen voran geht hier der Wasserbüffel.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Wollhaariges Mammut

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  • Ein Wolf

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Der seinerzeit letzte Wolf - geschossen am 19. Januar 1835 bei Ascheberg-Herbern.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ein etwa zweijähriger Wolf, der am 3. April 2017 nahe Petershagen angefahren wurde.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ein großer Bereich widmet sich Dinosauriern

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  • Allosaurus fragilis

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  • Deinonychus antirrhopus

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  • Tyrannosaurus rex

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  • Skelett eines etwa 20-jährigen Pottwal-Männchens

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  • Protorosaurus speneri

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  • Ambulocetus

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  • Longisquama insignis

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  • Modell eines Allosaurus

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Modell eines Allosaurus

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  • Anchirnis huxleyi

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  • Schneehase und Polarfuchs

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  • Fennek

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  • Foto: Gunnar A. Pier
  • Museumsmalerin Beatrix Clement malt die erstellt die Dioramen, die im LWL-Naturkundemuseum in Münster die Ausstellungen zieren.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Foto: Gunnar A. Pier
  • Foto: Gunnar A. Pier
  • Foto: Gunnar A. Pier
  • Foto: Gunnar A. Pier
  • Foto: Gunnar A. Pier
  • Foto: Gunnar A. Pier
  • Foto: Gunnar A. Pier

Diese Neuerungen kommen

Neben technischen Erneuerungen und baulichen Sanierungen, etwa der Lüftungsanlage, wird vor allem der Planetariums-Saal neugestaltet. Die Projektionskuppel aus den 1980er-Jahren wird erneuert, um für brillantere Bilder zu sorgen. Die höhere Sitzposition auf den ansteigenden Sitzreihen wird dazu beitragen, dass Gäste das 360-Grad-Bild über den Köpfen intensiver erleben können als bisher, und auch die auch die Raumakustik im Planetarium wird verbessert.

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