In den Stadtteilen
AWM öffnen testweise vier Recyclinghöfe

Münster -

In vier Stadtteilen werden in der kommenden Woche testweise die Recyclinghöfe für je einen Tag geöffnet. Die Bürger sollten nach Angaben der Abfallwirtschaftsbetriebe mit Wartezeiten rechnen. Außerdem gelten strenge Vorgaben.

Mittwoch, 29.04.2020, 17:30 Uhr aktualisiert: 29.04.2020, 17:42 Uhr
In den Stadtteilen: AWM öffnen testweise vier Recyclinghöfe
Vier Recyclinghöfe der AWM öffnen in der kommenden Woche testweise. Foto: Oliver Werner (Symbolbild)

In der kommenden Woche öffnen die Abfallwirtschaftsbetriebe Münster (AWM) für die terminfreie Anlieferung zunächst testweise für je einen Tag die folgenden vier Stadtteil-Recyclinghöfe:

Wolbeck: Dienstag (5. Mai) von 12 bis 19 Uhr
Mecklenbeck: Mittwoch (6. Mai) von 12 bis 19 Uhr
Gievenbeck: Donnerstag (7. Mai) von 12 bis 19 Uhr
Nienberge: Freitag (8. Mai) von 12 bis 19 Uhr

"Diese vier Höfe sind von einer Infrastruktur umgeben, die auch längere Warteschlangen verkraften könnte, ohne dass es zu Verkehrsproblemen kommt. Wartezeiten sollten die Bürgerinnen und Bürger einplanen", erklärt AWM-Betriebsleiter Patrick Hasenkamp in einer Mitteilung.

Fast alle Abfälle und Wertstoffe

Aufgrund nicht ausreichend vorhandener Rangierflächen können auf den vier Höfen keine PKW mit Anhänger oder größere Transporter anliefern. Entsorgt werden können dort fast alle Abfälle und Wertstoffe. Ausgenommen sind zum Beispiel Problemabfälle, da diese nicht kontaktfrei abgegeben werden können.

Die AWM weisen darauf hin, dass für die Entsorgung größerer Grüngutmengen vorrangig am Samstag (2. Mai) die Kompostierungsanlage im Entsorgungszentrum Coerde für die terminfreie Anlieferung genutzt werden sollte.

Mund-Nasen-Schutz ist Pflicht

Parallel gibt es weiterhin das Angebot, nach vorheriger Terminabsprache die Recyclinghöfe Eulerstraße und Coerde für die Abgabe von Abfällen und Wertstoffen (ausgenommen sind Problemabfälle) zu nutzen. Terminanfragen können an die E-Mail-Adresse Sondererlaubnis@awm-ms.de geschickt werden. Angegeben werden müssen Vor- und Nachname, Telefonnummer, eine Information zur Art und Menge der Abfälle und das Kfz-Kennzeichen, wenn die Anlieferung per PKW erfolgt. Die Mitarbeitenden melden sich schnellstmöglich telefonisch zur Terminvereinbarung zurück.

Aufgrund der Corona-Pandemie muss zum Infektionsschutz der Mitarbeitenden und anderer Bürger bei der Anlieferung an der Kompostierungsanlage und auf den Recyclinghöfen ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden, wenn der erforderliche Mindestabstand von 1,50m nicht eingehalten werden kann. Weitere aktuelle Infos gibt es online unter  www.awm.muenster.de  .

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