Allwetterzoo öffnet wieder
Zoobesucher sollen Tickets online kaufen

Münster -

Nach wochenlanger Zwangspause öffnet der Allwetterzoo am Dienstag (5. Mai) wieder. Doch es gelten strenge Regeln: Der Zoobesuch wird anders sein, als er es vor Corona war - angefangen beim Eintrittspreis. 

Montag, 04.05.2020, 14:22 Uhr aktualisiert: 04.05.2020, 18:31 Uhr
Allwetterzoo öffnet wieder: Zoobesucher sollen Tickets online kaufen
Aufgepasst: Der Allwetterzoo öffnet nach der Corona-Zwangspause wieder. Foto: Allwetterzoo Münster

Der Allwetterzoo Münster freut sich darüber, dass ab Dienstag (5. Mai) wieder Besucher auf das Gelände gelassen werden dürfen. "Als wir am 15. März angewiesen worden waren, den Allwetterzoo bis auf weiteres zu schließen, war das erstmal ein Schock für uns alle. Umso mehr freuen wir uns nach gut sieben Wochen endlich wieder Besucher empfangen zu können", sagt Zoodirektor Dr. Thomas Wilms in einer Mitteilung.

Wenn am Dienstag der Allwetterzoo um 14 Uhr drei Kassen öffnet, wird es aber nicht so sein, wie in der Zeit vor Corona. So wird der Allwetterzoo öffnen, aber vorerst bleiben die Tierhäuser, der Zooshop und Spielplätze geschlossen. "Wir werden erstmal auch kein tierisches Programm anbieten und die Besucher können sich keinen Bollerwagen ausleihen", nennt Dr. Wilms weitere Einschränkungen.

Maskenpflicht nur in Sanitäranlagen

Wer den Allwetterzoo besucht, für den greifen die gleichen Bestimmungen und Vorlagen wie sie auch schon in anderen Bereichen des Alltags für die Bevölkerung gelten. "Auf dem Zoogelände werden die Menschen angehalten, sich an den empfohlenen Mindestabstand von 1,5 Meter zu halten. Das gilt auch für die Bereiche vor den Gehegen. Eine Maskenpflicht gilt nur für die Nutzung der Sanitären Einrichtungen. Wer sich auf den Wegen des Allwetterzoos bewegt, muss diese nicht aufsetzen", erklärt Dirk Heese, der technische Leiter und Prokurist des Allwetterzoos weiter.

Neue Sicherheitsregeln im Allwetterzoo

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  • Die Tiere im Allwetterzoo erwarten ab Dienstag (5. Mai) um 14 Uhr wieder Besuch.

    Foto: dpa
  • Der Zoo appelliert an alle Besucher, sich an die Spielregeln zu halten.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Maskenpflicht herrscht nur in geschlossenen Räumlichkeiten wie im sanitären Bereich, nicht aber auf den Wegen.

    Foto: dpa
  • Über drei Kassen und jeweils einen eigenen Weg werden die Besucher in den Zoo gelassen. Abstand hat Priorität.

    Foto: dpa
  • Tipp: Karten am besten online erwerben. Das spart Zeit und verhindert Schlangen.

    Foto: dpa
  • Der Eintritt ist fürs Erste reduziert. Erwachsene zahlen lediglich 15 Euro, Schüler und Studenten 10 Euro, Kinder 8 Euro.

    Foto: dpa
  • Maximal 2700 Besucher dürfen gleichzeitig in den Zoo. Ordner sorgen dafür, dass sich die Gäste gleichmäßig verteilen. Am Ausgang werden die Menschen gezählt, die gehen. Dann können andere sofort rein.

    Foto: dpa
  • Auf der Homepage können Interessierte jederzeit nachsehen, wie voll der Zoo gerade ist.

    Foto: Screenshot
  • Auch das Westfälische Pferdemuseum öffnet dank eines Hygienekonzepts wieder.

    Foto: Oliver Werner
  • Auf dem Zoogelände sind die Menschen angehalten, sich an den empfohlenen Mindestabstand von 1,5 Meter zu halten. Das gilt auch für die Bereiche vor den Gehegen.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Spielplätze sind genau wie die Shops oder Tierhäuser noch geschlossen.

    Foto: Allwetterzoo
  • Tiershows wie im Robbenhaus fallen zunächst aus.

    Foto: Oliver Werner
  • Der Zoo bittet auch draußen und an den Kassen um Rücksicht und Geduld.

    Foto: Oliver Werner
  • Die Gastronomie öffnet noch nicht. Lediglich Speisen zum Mitnehmen werden verkauft.

    Foto: Allwetterzoo
  • Jahreskarten werden automatisch um jeweils zehn Wochen verlängert. Auch Gutscheine, die es zur Geburt eines Kindes gegeben hat und während der Schließungsphase abgelaufen sind, können noch bis Ende Mai eingelöst werden. 

    Foto: dpa

Er bittet Besucher, aufeinander Rücksicht zu nehmen, um den Vertrauensvorschuss seitens der Politik nicht zu verspielen. "Auch vor dem Zoo, an den Kassen, bitten wir alle drum Abstand zu halten und sich gegebenenfalls in Geduld zu üben."

Maximal 2700 Besucher

Maximal 2700 Menschen dürfen sich gleichzeitig auf dem Zoogelände aufhalten. Die Besucher werden über drei Kassen und dann jeweils über einen eigenen Weg auf das Zoogelände gelassen. "Wir wollen damit eine unnötige Verdichtung von Zoogästen im Eingangsbereich auf ein Minimum reduzieren. Ordner werden dafür sorgen. dass sich die Besucher dann schnellstmöglich über das Zoogelände verteilen. Zudem wird am Ausgang nachgeholten, wie viele Menschen den Zoo wieder verlassen, um dann direkt wieder Menschen an den Kassen den Einlass zu gewähren."

Um Wartezeiten auch schon daheim besser abschätzen zu können, wird auf der Allwetterzoo-Homepage stündlich die aktuelle Besucherzahl veröffentlicht.

Reduzierter Eintrittspreis

Um einen möglichst reibungslosen Ablauf an der Kassen zu ermöglichen, werden Zoogäste gebeten, sich die Eintrittskarten online zu kaufen. "Aufgrund der Einschränkungen wird der Eintritt bis auf weiteres reduziert", sagt Frank Röttger , der kaufmännische Leiter des Allwetterzoos. Erwachsene zahlen 15 Euro, Schüler und Studenten zehn Euro und Kinder acht Euro. Hunde sind, wie sonst auch, vom Eintritt ausgenommen, müssen aber an einer kurzen Leine geführt werden.

"Jahreskarten werden wir automatisch um jeweils zehn Wochen verlängern. Auch Gutscheine, die es zur Geburt eines Kindes gegeben hat und während der Schließungsphase abgelaufen sind, können noch eingelöst werden. Dafür haben die Menschen noch bis zum Ende des Monats Mai Zeit", so Röttger, der aber betont, dass sich Jahreskarteninhaber mit ihren Fragen, Verlängerungen und Neubeantragungen bitte nur online an das Team der Kasse wenden sollen, um Staus im Kassenbereich zu vermeiden.

Zooeingang Coronamaßnahmen

Im Allwetterzoo werden vor der Öffnung Maßnahmen ergriffen. Foto: Allwetterzoo Münster

Das gilt für die Gastronomie

"Inhaber der Ruhrtopcard müssen wir aus logistischen Gründen noch etwas vertrösten. Das Angebot der Verlängerung bleibt zwar bestehen. verschiebt sich nach Rücksprache mit dem Anbieter aber in das nächste Jahr. Eine entsprechende Mitteilung des Ruhrtopcard-Teams wird es noch geben."

Die Gastronomie innerhalb des Zoos wird anfangs nur drei Einheiten öffnen. "Hier gibt es nur Dinge zum Mitnehmen. Ein Verzehr vor Ort ist auch innerhalb des Zoos nicht gestattet und die Kunden müssen sich mindestens 50 Meter vom Verkaufsstand entfernen. Wann und wie das Restaurant öffnen wird, steht und fällt mit den generellen möglichen Lockerungen für alle Gastronomen in NRW", sagt dazu die Zooleitung, die in einem guten Austausch mit ihrem Gastronomiepartner steht und hofft, dass es auch in diesem Bereich zeitnah eine Lockerung der Auflagen gibt.

Pferdemuseum ebenfalls wieder geöffnet

Auch das Westfälische Pferdemuseum, eine beliebte Attraktion auf dem Gelände des Allwetterzoos, hat ein Konzept zur Einhaltung von Hygiene- und Abstandsregeln erarbeitet und wird ab Dienstag ebenfalls wieder für den Publikumsverkehr geöffnet sein.

„Wir hoffen, dass Deutschland, und damit auch wir, von einer zweiten großen Infektionswelle verschont bleiben und in diesem Jahr nicht zu einer erneuten Schließung gezwungen sind. Deswegen bitten wir auch alle Gäste, sich an die Spielregeln zu halten. Nicht nur im Allwetterzoo, sondern auch draußen, vor den Kassen. Denn auch wenn wir auf unserem Gelände über das „Hausrecht" verfügen, würden wir uns sehr freuen, wenn wir von eben diesem nur wenig Gebrauch machen müssen", hofft die Zooleitung auf einen gelungen Start und Wiedereröffnung.

Tiere im Allwetterzoo Münster

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  • Pelikane, Tiger, Erdmännchen & Co.: Entdecken Sie mit unseren Bildern den Allwetterzoo!

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Noch gar nicht rosa: ein Flamingo-Küken im Oktober 2016.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Schnee? Der Gepard trägt es mit Fassung.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Gar nicht braun, so ein syrischer Braunbär...

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Tiger Fedor kam im Juli 2017 in den Allwetterzoo.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Nachwuchs bei den Nashörnern: Amiri kam am 20. Mai 2017 zur Welt. Auf unserem Foto ist sie schon fast drei Monate alt.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ein Malaienbär.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ein lustiges Outfit tragen die Bongos.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Foto: Oliver Werner
  • Ist das bequem? Ein Malaienbär.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Bad in der Sonne: ein amerikanischer Nasenbär.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Hier fürchtet ihn niemand: Der Wolf ist im Zoo willkommen.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Nein, das juckt nicht: Ein Vogel ist auf dem Nashorn-Horn gelandet . . .

    Foto: Gunnar A. Pier
  • . . . und fliegt wieder weg.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Nachwuchs bei den Nashörnern: Amiri kam am 20. Mai 2017 zur Welt. Auf unserem Foto ist sie schon fast drei Monate alt.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Zwei Pelikane.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ein Pelikan.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Eine stolze Pracht trägt der Kronenkranich.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Er ist klein, und dann duckt er sich auch noch: ein junger Straß.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Im Afrika-Berich gibt es auch Defassa-Wasserböcke.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Tigerin Nely wundert sich, dass das Wasser in ihrem Gehege zugewuchert ist.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Auch sie landen im Zoo: Störche.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Tiger-Dame Nely.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Tiger-Dame Nely.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Gar nicht rosa: ein Flamingo-Küken im Oktober 2016.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Gar nicht rosa: ein Flamingo-Küken im Oktober 2016.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Immer auf der Hut: Erdmännchen.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ein durstiger Defassa-Wasserbock.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Geduckt: ein Strauß.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Kronenkranich.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Diese Wildkatze hat Punkte - also ist es ein Gepard.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Brillenpinguine.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Brillenpinguine leben eigentlich an der afrikanischen West- und Südküste, deshalb finden sie es in Münster nicht viel zu warm.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Syrischer Braunbär.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Syrischer Braunbär.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Bongos sehen komisch aus.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Gänsegeier im Schnee

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Gepard

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Brillenpinguine

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ein Trampeltier mit Schnee-Schnute.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ein Wolf.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Syrischer Braunbär.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Gepard im Schnee.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ein Wolf lugt hervor.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Wer erkennt die Unterschiede? Die Tiger Nely (links) und Fedor.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Bauchlandung: zwei Brillenpinguine.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Kaum bekannt, aber auch niedlich: ein chinesischer Muntjak.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Kegelrobbe

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Kegelrobbe

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Oran Utan

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
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