Corona-Pandemie
Luftqualität nicht besser geworden

Münster -

Das Stadtleben stand wegen der Corona-Pandemie wochenlang fast komplett still. Doch hat das auch zu geringeren Messwerten bei Luftschadstoffen ergeben? Das Ergebnis ist überraschend.

Mittwoch, 06.05.2020, 09:00 Uhr
Corona-Pandemie: Luftqualität nicht besser geworden
In Münster hat sich die Luftqualität während der Corona-Pandemie nicht verbessert. Foto: dpa (Symbolbild)

Aufgrund der Ausgangsbeschränkungen in der Corona-Krise ist auch in Münster der Berufs- und Freizeitverkehr stark zurückgegangen. Messungen haben ergeben, dass sich die Luftschadstoffe jedoch kaum verändert haben.

„Ein etwas überraschendes und verblüffendes Ergebnis“, so CDU-Ratsherr Walter von Göwels. Der verkehrspolitische CDU-Sprecher hatte die Stadtverwaltung gefragt, ob und in welchem Maß sich in Münster der motorisierte Verkehr und infolgedessen die Luftqualität verändert haben.

Deutlich weniger Verkehr

Nach dem Bericht der Fachverwaltung wurde an repräsentativ untersuchten Knotenpunkten ein erheblicher Rückgang der Gesamtverkehrsbelastung festgestellt, um durchschnittlich 35 Prozent, teilte die CDU in einer Mitteilung mit. Ungeachtet weiterer Einflussfaktoren wie der Wetterlage sei für von Göwels klar, dass das niedrigere Verkehrsaufkommen keine positiven Effekte auf die Luftqualität in Münster gehabt hat.

Erfreulich ist aus Sicht der CDU, dass sich nach Feststellung der Verwaltung die verkehrsbedingten Luftschadstoffbelastungen durch die auf allen Ebenen ergriffenen Maßnahmen so positiv entwickelt haben, dass die Grenzwerte seit Jahren eingehalten werden.

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