WN-Wissensimpulse
Sabine Hübner spricht zum Thema Empathie

Münster -

In der Corona-Krise wird vieles digital – auch die WN Wissensimpulse. Und in der Corona-Krise wünschen sich viele Menschen mehr Mitgefühl. Und genau darum geht es im Vortrag von Sabine Hübner.

Freitag, 08.05.2020, 09:00 Uhr
Sabine Hübner spricht bei den WN-Wissensimpulsen zum Thema Empathie.
Sabine Hübner spricht bei den WN-Wissensimpulsen zum Thema Empathie. Foto: pd

In Zeiten wie diesen wünscht sich jeder mehr Mitgefühl, Einfühlungsvermögen und Empathie. Als das Programm der achtteiligen Vortragsreihe der WN-Wissensimpulse im Frühjahr 2019 entstand, konnte keiner wissen, dass genau dieses Thema den Nerv der Zeit im Mai 2020 so sehr treffen würde.

Am Montag (11. Mai) spricht die seit 20 Jahren erfolgreiche Unternehmerin, international gefragte Vordenkerin und Beraterin der Top-Player, Sabine Hübner , genau zu diesem Thema. „Empathie hat man oder man hat sie nicht“ - sie beweist, dass man Empathie als eine Stärke ausbauen kann. Sie gibt in ihrem Vortrag direkt anwendbare Tipps, wie jeder Einfühlungsvermögen bei sich entwickeln und bei anderen fördern kann. Und sie zeigt, wie man mit Empathie im Kontakt mit Kunden, Kollegen und Freunden zu echter Beziehungsqualität und zu besseren Ergebnissen gelangt.

Digitale Ermüdung

Wir haben uns im Vorfeld mit ihr unterhalten. Sabine Hübner sagt: „Menschmomente - Wer seit Wochen jeden Tag Stunden in virtuellen Meetings verbringt, weiß, wovon ich spreche. Wir sind jetzt einerseits dankbar für die digitale Welt und andererseits sind wir digital ermüdet. Ja, es gibt Kontaktpunkte, die digital wunderbar funktionieren: Informationen abgleichen, einen Status austauschen, einen Prozess vereinbaren."

"Es gibt aber auch Kontaktpunkte, bei denen das nicht funktioniert. Weil sie den Zauber des Menschmoments brauchen, den direkten Dialog, das magische hier und jetzt. Das gute Gefühl, das entsteht, wenn man zusammensitzt, sich mag und in die Augen schaut – das gibt es nur in echt. Ich habe den Eindruck, dass wir immer weniger wirklich miteinander diskutieren, dass wir uns immer weniger von Erlebnissen und Gedanken erzählen – so haben wir zwar unsere Ruhe, werden aber innerlich leer", so Hübner weiter.

Verlust von Empathie

"Und wenn wir nicht miteinander reden, geht Empathie verloren. Eine innere Revolution – aktuell merken wir einmal mehr: Um uns lebendig und glücklich zu fühlen, brauchen wir Menschmomente. Menschmomente leben von Empathie, und die wiederum lebt davon, dass man sich gegenseitig in die Augen schaut und miteinander redet. Es ist dieses Ja! zu Empathie, dass Menschmomente möglich macht und uns die Kraft gibt, mit beiden Händen Freude zu verschenken und die Welt damit jeden Tag zu einem besseren Ort zu machen. Ich meine: Die Entscheidung für diese Haltung ist wie eine innere Revolution. Es beginnt bei mir selbst – klingt ziemlich groß? Mag sein. Aber stehen wir heute nicht auch vor großen Herausforderungen? „Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt“, hat Mahatma Gandhi gesagt. Also fangen wir doch bei uns selbst an. Legen wir wieder mehr Fokus auf Empathie. Erzeugen wir Menschmomente.“

Der Vortrag findet per Livestream aus dem Sendestudio statt. Alle Teilnehmer erhalten per Mail einen Link und ein Passwort. Der Vortrag dauert 90 Minuten plus anschließenden Talk.

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