Kleiner Bühnenboden öffnet wieder
Eine Premiere und zwei Erfolgsstücke

Münster -

Der Vorhang im Kammertheater „Der kleine Bühnenboden“ geht ab Samstag (30. Mai) wieder auf. Doch statt 50 dürfen nur 16 Besucher Platz nehmen. Und auch die Karten werde deutlich teurer.

Donnerstag, 28.05.2020, 10:30 Uhr aktualisiert: 28.05.2020, 10:41 Uhr
Carolin Wirth eröffnet das Kammertheater Bühnenboden nach der „Corona“-Pause mit „Jacke wie Hose“.
Carolin Wirth eröffnet das Kammertheater Bühnenboden nach der „Corona“-Pause mit „Jacke wie Hose“. Foto: Hanno Endres

Das Kammertheater „Der kleine Bühnenboden“ hat mit der Stadt ein Hygienekonzept vereinbart und darf wieder spielen. Von Samstag (30. Mai) bis zum 28. Juni gibt es zehn Vorstellungen: zwei Wiederaufnahmen von Erfolgsstücken und eine Premiere.

Und es gibt Vorschriften: Es dürfen lediglich 16 Zuschauer ins Hinterhof-Theater mit seinen normalerweise 50 Plätzen. Es darf immer nur ein Gast auf die Toilette. Ein Mitarbeiter regelt den Zugang. Es gibt beim Hinein- und Herausgehen keinen Begegnungsverkehr. Die Zuschauer werden zum Platz geführt und ihre Kontaktdaten erfasst. Es gibt keine Abendkasse und keinen Getränkeausschank. Alle Vorstellungen dauern 60 Minuten ohne Pause. Die Eintrittspreise werden um zehn Euro auf 25 Euro erhöht, um „irgendwie“ wirtschaftlich arbeiten zu können. Seinen Künstlern garantiert das kleine Privattheater eine Festgage, um sie damit zu unterstützen.

Start mit „Jacke wie Hose“

  • Am Sonntag (30. Mai) wird Carolin Wirth in „Jacke wie Hose“ von Manfred Karge einen intimen Einblick in ein deutsches Leben gewähren, genauer in das Leben einer willens- und durchsetzungsstarken Frau in einer Welt der Männer.
  • Das Trio Anette Fritzen, Dagmar Kaup und Tönne Drees, das mit seinem „Mascha Kalèko“-Abend über Monate dauerausverkauft war, stellt am 5. Juni seinen neuen einstündigen Abend vor: „Hüsch Pur – Kneipengespräche des Alltagsphilosophen“. Als Mahner, Tröster und Träumer, Prediger und Zweifler hat Hüsch den Menschen auch heute noch viel zu sagen. Am Pianoforte sitzt Roland Halemba.
  • Ab 20. Juni führen Konrad Haller und Toto Hölters in „Zuschauspieler“ des münsterischen Dichters und Autoren Tilman Rademacher das Verhältnis zwischen Zuschauern und Schauspielern lustvoll ad absurdum. Hier stehen lediglich zehn Plätze zur Verfügung, weil die Darsteller ja auch „Zuschauer“ sind . . .

Vorstellungstermine und Karten gibt es online:  www.derkleinebuehnenboden.de

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