Steffi wollte mit Maffay spielen
Urkunde für eine geplatzte Tournee

Münster -

Steffi Stephan sollte bei der Tournee von Peter Maffay dabei sein. Dann wurde sie abgesagt. Nun hat ihn dennoch eine außergewöhnliche Urkunde erreicht.

Sonntag, 31.05.2020, 11:00 Uhr aktualisiert: 01.06.2020, 16:42 Uhr
Steffi Stephan (73) mit seiner Urkunde
Steffi Stephan (73) mit seiner Urkunde Foto: kal

50 Jahre Peter Maffay – die Tournee sollte einer der Höhepunkte in der langen Karriere des Musikers werden. Mit dabei: Jovel-Gründer und Panikorchester-Mitglied Steffi Stephan . Doch nach wenigen Konzerten war Schluss. Erst stürzte der Bassist von der Bühne, dann erkrankte der Ersatz-Bassist, schließlich kam Corona. Immerhin: Bei den ersten drei Konzerten Ende Februar war Stephan als Gaststar dabei.

Vor wenigen Tagen klingelte bei ihm der Paketbote. Er überreichte Stephan eine Urkunde, die heute wie eine Erinnerung aus ferner Vergangenheit anmutet: Sie feiert 200 000 verkaufte Tickets – für eine Tour, die nach ein paar Tagen vorbei war. „Ein seltsames Gefühl“, sagt Stephan.

„Eine harte Zeit“

„Maffay-Tour weg, Lindenberg-Tour weg, Jovel dicht“: So fasst Stephan die vergangenen drei Monate zusammen. „Eine harte Zeit“ sei das gewesen, sagt der 73-Jährige. Aus Angst vor Corona verschanzte er sich zu Hause, spielte an 23 Tagen hintereinander Udo-Lindenberg-Songs ein und stellte sie auf Youtube ins Netz, fällte in seinem Garten 20 Bäume. Wann die geplatzten Tourneen nachgeholt werden, steht in den Sternen. Immerhin: Nach dem Corona-Schock sammelt er nun wieder Ideen für neue Songs.

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