Demo unter Einhaltung der Corona-Regeln
Rund 100 Menschen protestieren gegen AfD-Versammlung in Hiltrup

Münster-Hiltrup -

Es hat im Stadtgebiet schon weitaus größere Proteste gegen die AfD gegeben – und genau so war es wohl auch gedacht, als die AfD am Samstag zur Aufstellungsversammlung für die Kommunalwahl in die Stadthalle Hiltrup geladen hatte: Das Bündnis „Keinen Meter den Nazis“ hatte im Vorfeld hinsichtlich der Einhaltung der Corona-Regeln sensibilisiert.

Samstag, 30.05.2020, 11:36 Uhr aktualisiert: 30.05.2020, 12:26 Uhr
Demo unter Einhaltung der Corona-Regeln: Rund 100 Menschen protestieren gegen AfD-Versammlung in Hiltrup
Vor der Stadthalle Hiltrup hatten sich rund 100 Demonstranten versammelt. Foto: Björn Meyer

Die Organisatoren hatten dazu aufgerufen, nicht in Gruppen anzureisen, Abstand zu halten und statt einem großen lieber mehrere kleine Proteste gegen die Partei zu organisieren.

Und so stehen am Morgen auch nur rund 100 Demonstranten vor der Stadthalle, als Carsten Peters für das Bündnis sagt, man wolle hier ein Zeichen für die Demokratie setzen. Eine Demaskierung der AfD sei dagegen nicht notwendig, denn die Partei habe sich längst selbst demaskiert.

Währenddessen haben sich im Saal der Stadthalle rund 40 Personen versammelt. Viele davon erwarten eine lange Veranstaltung, in der auch ein Entwurf des neuen Kommunalwahlprogramms später zur Abstimmung gestellt werden soll. Martin Schiller, Vorsitzender der AfD in Münster, begrüßt die Anwesenden derweil mit den Worten, dass die zweite Aufstellungsversammlung der Partei zeige, dass die AfD auch in Münster, einem schwierigen Pflaster, angekommen sei. Das sei auch gut so, denn es brauche eine AfD in Münster, da es auch in dieser Stadt mittlerweile „No-Go-Areas“ gebe.

Wie die münsterische Polizei am Mittag erklärte, gab es während der Protestaktion keinerlei Probleme. Die Teilnehmer hielten sich an die Corona-Regeln.

Protest gegen den AfD-Neujahrsempfang am 7.2.2020

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  • Protest in Münster: Demonstranten zeigen dem AfD-Landtagsabgeordneten Christian Blex vor dem Rathaus ihre Abneigung. 

    Foto: Matthias Ahlke
  • Die Gäste des AfD-Neujahrsempfangs sind hier nicht willkommen. Das machen die Demonstranten deutlich.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Laut Polizei sind 4000 Teilnehmer zu den Kundgebungen rund um das Rathaus gekommen. Die Veranstalter vermeldeten bis zu 10.000 Demonstranten.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Teilweise versuchten die Demonstranten, den Gästen des Neujahrsempfangs den Zugang zum Rathaus zu versperren.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Etwa 200 Menschen fanden den Weg in den Rathausfestsaal.

    Foto: Dirk Anger
  • Hunderte Polizisten waren im Einsatz.

    Foto: Stefan Biestmann
  • Demonstranten versuchten teils mit Sitzblockaden, die Wege zum Rathaus zu versperren.

    Foto: Matthias Ahlke
  • An der Salzstraße gab es zeitweise kaum ein Durchkommen.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Mit vielen selbst gebastelten Plakaten wurde Position gegen die AfD bezogen.

    Foto: Matthias Ahlke
  • "Biete Nachhilfe für Geschichte"

    Foto: Matthias Ahlke
  • Eine wählbare Alternative ist die Partei für diese Menschen sicherlich nicht.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Etliche Polizei-Bullis standen auf dem Rathausinnenhof.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Auf der Bühne gab es neben mehreren Reden auch Musik von der münsterischen Punkband "Empty Veins".

    Foto: Matthias Ahlke
  • Bereits am Nachmittag wurde der Bereich vor dem Historischen Rathaus von der Polizei abgesperrt.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Im Rathaus lud die AfD zum Pressegespräch.

    Foto: Dirk Anger
  • Auch der Parteivorsitzende der Bundes-AfD, Jörg Meuthen, ist ins Rathaus gekommen.

    Foto: Dirk Anger
  • Kreativer Protest gegen den AfD-Neujahrsempfang in Münster

    Foto: Martin Kalitschke
  • Robert von Olberg (SPD) bezog Stellung zum "Tabubruch" von Thüringen: Wer sich von einem Faschisten wie Höcke wählen lasse, tauge nicht zum Antifaschisten und Verteidiger der Demokratie.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Rund um das Rathaus war die Polizei mit vielen Kräften im Einsatz.

    Foto: Stefan Biestmann
  • Hier nahmen später Jörg Urban (Sachsen), NRW-AfD-Chef Rüdiger Lucassen und der AfD-Bundesvorsitzende Jörg Meuthen Platz.

    Foto: Dirk Anger
  • Das Buffet für die Gäste der AfD im Rathaus

    Foto: Dirk Anger
  • Foto: Matthias Ahlke
  • Die Polizei zog eine insgesamt positive Bilanz: Neben Rangeleien zwischen Polizisten und Demonstranten seien auch Teilnehmer der AfD-Versammlung beleidigt, bespuckt und bedrängt worden. Insgesamt sei alles friedlich verlaufen. Es sei niemand verletzt worden.

    Foto: Stefan Biestmann
  • Foto: diverse
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  • Foto: Matthias Ahlke
  • Sehen Sie im Folgenden weitere Bilder der Proteste.

    Foto: Matthias Ahlke
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