10.000 Euro für Corona-Notfonds
Versicherung unterstützt Studierende

Münster -

Die Universität Münster hat zusammen mit der Stiftung WWU, der Universitätsgesellschaft Münster und dem Asta einen Notfonds gegründet. So soll Studierenden in der Corona-Krise finanziell geholfen werden. Jetzt gibt es erneut einen namhaften Spender.

Donnerstag, 04.06.2020, 16:00 Uhr aktualisiert: 04.06.2020, 16:18 Uhr
Mit den Einnahmen werden Studierende, die aufgrund der Corona-Krise in existenzielle Not geraten sind, unterstützt.
Mit den Einnahmen werden Studierende, die aufgrund der Corona-Krise in existenzielle Not geraten sind, unterstützt. Foto: Peter Leßmann

Die Corona-Krise trifft Studierende besonders hart. Viele haben ihre Nebenjobs verloren, mit denen sie ihr Studium finanzieren. Bereits im April hat daher die Westfälische Wilhelms-Universität gemeinsam mit der Stiftung WWU, der Universitätsgesellschaft Münster e.V. und dem Allgemeinen Studierendenausschuss einen Corona-Notfonds gegründet und zu Spenden für die Studierenden aufgerufen.

Der Verein „Provinzialer in Westfalen-Lippe helfen e.V.“, angegliedert an die Provinzial Versicherung, sei diesem Aufruf nachgekommen und spendet 10.000 Euro, teilt der Verein in einer Pressemitteilung mit. Der Corona-Notfonds soll genau den Studierenden helfen, die finanziell am Limit sind und die sich weder auf die finanzielle Unterstützung ihrer Eltern verlassen noch einen neuen Nebenjob antreten können. „Als regional verankertes Unternehmen fühlen wir uns eng mit der Universität Münster verbunden. Es ist uns ein großes Anliegen, die Wissenschaft und den akademischen Nachwuchs in Münster zu fördern – wir dürfen es nicht zulassen, dass Studierende ihr Studium abbrechen müssen, weil sie es sich aufgrund von Corona nicht mehr leisten können“, sagt Rosa Maria Pfeifer, Beisitzende des Vereins „Provinzialer in Westfalen-Lippe helfen e.V.“

Bis zu 450 Euro pro Person

Studierende, deren Antrag auf einen Zuschuss bewilligt wird, bekommen jeweils einen Beitrag in Höhe von bis zu 450 Euro, der nicht zurückgezahlt werden muss. Die Spende des Vereins „Provinzialer in Westfalen-Lippe helfen e.V.“ unterstützt somit mehr als 22 Studierende. Die Entscheidung, wer eine Beihilfe erhält, wird anhand definierter Richtlinien und einer Empfehlung durch die Sozialberatung der WWU getroffen.

Die Universitätsgesellschaft Münster sei überwältigt von den zahlreichen Spenden, heißt es in der Mitteilung. Nach vier Wochen seien 81.000 Euro gespendet worden. Das Gesamtvolumen des Notfonds beträgt laut Universität bereits über 330.000 Euro.

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