726 Fälle
Eine Neuinfektion mit Coronavirus in Münster

Münster -

Die Gesamtzahl labordiagnostisch bestätigter Corona-Fälle im Stadtgebiet ist auf 726 gestiegen. Am Freitag meldete die Stadt eine Neuinfektion.

Freitag, 12.06.2020, 14:19 Uhr aktualisiert: 12.06.2020, 14:26 Uhr
726 Fälle: Eine Neuinfektion mit Coronavirus in Münster
(Symbolbild) In Münster wurde eine Neuinfektion mit dem Coronavirus gemeldet. Foto: dpa

Insgesamt sind 696 Patienten wieder genesen. 13 Personen, die mit dem Coronavirus infiziert waren, sind gestorben. Somit gelten aktuell 17 Münsteranerinnen und Münsteraner als infiziert.

Diese Lockerungen gelten ab Montag (15. Juni)

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  • Mindestens bis zum 1. Juli bleiben in NRW die grundsätzlichen Regelungen zur Kontaktbeschränkung im öffentlichen Raum und die Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in bestimmten Bereichen mit Publikums- und Kundenverkehr bestehen. Bis dahin ist die neue Coronaschutzverordnung in Kraft. Einige Lockerungen werden aber ab dem 15. Juni vorgenommen:

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  • Private Feste wie Jubiläen, Hochzeiten, Taufen, Geburtstage oder Abschlussfeiern mit höchstens 50 Teilnehmern sind unter Auflagen wieder erlaubt. Voraussetzungen sind die Beachtung von Hygieneregeln und die Erfassung der Personalien der Gäste. Bei standesamtlichen Trauungen zum Beispiel muss keine Mund-Nasen-Bedeckung mehr getragen werden. Gefeiert werden darf auch in abgetrennten Räumen von Gaststätten oder Hotels. Veranstaltungen mit vornehmlich geselligem Charakter bleiben weiterhin untersagt.

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  • Öffentliche Veranstaltungen und Versammlungen mit bis zu 100 Personen werden unter Auflagen erlaubt, etwa mit einem Mindestabstand von 1,5 Metern und der Rückverfolgbarkeit der Zuschauer und Teilnehmer.

    Auch Veranstaltungen mit mehr als 100 Zuschauern sind ab Montag wieder zulässig. Dann gelten aber in Abstimmung mit den Gesundheitsbehörden erweiterte Schutzvorschriften.

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  • Bei Theatern, Konzertsälen und anderen Veranstaltungsorten mit festen Sitzplätzen kann die Abstandsregelung von 1,5 Metern entfallen. Dann muss ein Sitzplan erstellt werden, der genau erfasst, wo welche anwesende Person gegessen hat. «Das sind gute Nachrichten für NRW-Kinobetreiber. Ab sofort können in kleinen Sälen alle Sitzplätze besetzt werden und Filme so wieder vor einem größeren Publikum laufen», sagte Petra Müller, Geschäftsführerin der Film- und Medienstiftung NRW.

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  • Das Grillen ist auf öffentlichen Plätzen und in Parks wieder möglich.

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  • Floh- und Trödelmärkte sind mit Hygiene- und Infektionsschutzkonzepten erlaubt. 

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  • Wellnesseinrichtungen und Saunabetriebe können unter Hygieneauflagen wieder öffnen. Dasselbe gilt für Erlebnis- und Spaßbäder.

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  • Weiterhin untersagt sind bis mindestens zum 31. August 2020 Volks-, Stadt-, Dorf- und Straßenfeste sowie Schützen- und Weinfeste. Das gilt auch für Kirmesveranstaltungen. Schausteller können sich aber zu einem vorübergehenden Freizeitpark zusammenschließen und ihre Fahrgeschäfte auf einem umzäunten Gelände öffnen.

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  • Bars können nach den für die übrige Gastronomie geltenden Maßgaben für Hygiene- und Infektionsschutzstandards ihren Betrieb wieder aufnehmen. Clubs und Diskotheken bleiben weiterhin geschlossen. Auch Bordellen und ähnlichen Einrichtungen bleibt der Betrieb weiterhin untersagt.

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  • Der Handel darf von Montag an wieder mehr Kunden gleichzeitig in die Läden lassen. Statt einer Person je zehn Quadratmeter Verkaufsfläche ist dann ein Käufer je sieben Quadratmeter erlaubt. Dies gilt auch für die Besucherbegrenzungen in Museen und Ausstellungen sowie in Zoos.

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  • Sportarten mit Körperkontakt sind ab Montag auch in geschlossenen Räumen für Gruppen mit bis zu zehn Personen wieder möglich.

    Im Freien ist dann Kontaktsport in Gruppen bis zu 30 Personen erlaubt.

    In beiden Fällen muss eine Rückverfolgbarkeit der Teilnehmer durch Datenerfassung sichergestellt werden. Auch Wettbewerbe im Breiten- und Freizeitsport sind unter Einhaltung eines Hygiene- und Infektionsschutzkonzepts drinnen und draußen wieder zulässig.

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