Freiwilligentag
Digital bei der "Klima-Mischpoke" mitmischen

Münster -

Den Klimawandel kann man nur aufhalten, wenn viele Menschen ihr Verhalten ändern. Beim Freiwilligentag können Engagierte beim Projekt „Klima-Mischpoke“ mitmischen. Das geht ganz einfach in Sozialen Medien.

Donnerstag, 16.07.2020, 08:00 Uhr
Mit eigenen Verhaltensänderungen etwas für den Umwelt- und Klimaschutz tun: Das will die Kampagne „Klima-Mischpoke“ erreichen. Beim Freiwilligentag am 18. und 19. September können Engagierte Fotos von ihrem Beitrag unter dem Hashtag #Misch-dich-ein in den sozialen Medien hochladen.
Mit eigenen Verhaltensänderungen etwas für den Umwelt- und Klimaschutz tun: Das will die Kampagne „Klima-Mischpoke“ erreichen. Beim Freiwilligentag am 18. und 19. September können Engagierte Fotos von ihrem Beitrag unter dem Hashtag #Misch-dich-ein in den sozialen Medien hochladen. Foto: Stadt Münster

Bereits mehr als 5000 Menschen in Münster haben in den vergangenen Jahren erklärt, dass sie im Alltag klimafreundlich leben wollen und eine entsprechende Selbstverpflichtung unterschrieben. Dieser Bürgerpakt für Klimaschutz soll noch viel größer werden, sagt Caroline König von der Koordinierungsstelle für Klima und Energie bei der Stadt Münster. Deshalb können Interessierte beim Freiwilligentag am 18. und 19. September bei der Mitmachkampagne fürs Klima, der „Klima-Mischpoke“, kräftig mitmischen.

Die Initiative setzt auf ehrenamtliches Engagement der „Mitmischer“, die klimafreundliches Entscheiden im Alltag umsetzen und andere dazu inspirieren. Der Großeinkauf im Supermarkt mit dem Lastenrad und weniger Kurzstrecken mit dem Auto, mit eigenen Gefäßen unverpackt einkaufen, Strom durch das Abschalten von Standby sparen, die Heizung nachts um drei Grad runter regeln, die Wäsche natürlich statt elektrisch trocknen – es gibt viele Möglichkeiten, Energie und CO2 einzusparen. Schließlich sollen in Münster bis 2030 die Treibhausgasemissionen um 95 Prozent und der Endenergieverbrauch im Vergleich zu 1990 um 70 Prozent reduziert werden. Dafür braucht es große Hebel in Wirtschaft und Politik und viele kleine Schritte von zahlreichen Menschen.

Im Netz zum „Klima-Mitmischer“ werden

Am Freiwilligentag können sich Interessierte als „Klima-Mitmischer“, wie sie Caroline König nennt, unter dem Hashtag #Misch-dich-ein für einen oder zwei Tage ausprobieren. Sich einfach selbst einen Ruck geben und klimafreundliches Verhalten praktizieren, davon ein Foto machen oder machen lassen und es in den sozialen Medien unter #Misch-dich-ein hochladen. „Die Bilder werden gesammelt und sind damit dauerhaft für alle abrufbar“, erklärt Caroline König.

Wer künftig noch einen Schritt weitergehen und als Multiplikator in Sachen Klimaschutz an den Start gehen möchte, kann später an einem Klimatraining teilnehmen oder sich selber zum ehrenamtlichen Klima-Trainer ausbilden lassen. Wegen der Corona-Krise wird laut König gerade die Online-Version eines solchen Klima-Trainings entwickelt.

Münsteraner werden zu Klima-Trainern

Besonders gute Erfahrungen seien bereits mit den zwölf Haushalten gemacht worden, die im Rahmen des Reallabors viele Bereiche ihres täglichen Lebens klimafreundlich umgestellt haben. Einige von ihnen, so König, würden sich nun selbst als Klima-Trainer ausbilden lassen. Und: Wenn alle Bürgerinnen und Bürger in Münster mitmachen und ihre Alltagsgewohnheiten verändern, „dann können wir einen großen Teil der CO2-Emissionen einsparen“.

Weitere Infos zur Kampagne „Klima-Mischpoke – misch dich ein“ gibt es auf unter www.klimamischpoke.de . Auf der Homepage der Freiwilligen-Agentur ( www.freiwilligenagentur-muenster.de ) stehen die Anmelde-Kontaktdaten für sämtliche Projekte am 18. und 19. September.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7495225?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F92%2F
Nachrichten-Ticker