Missachtung von Hygienemaßnahmen
Polizei stellt im Zug Strafanzeige gegen 38-Jährigen

Münster/Hamm -

Für einen 38-Jährigen endete die Fahrt mit der Regionalbahn zwischen Münster und Hamm am Donnerstag mit einer Strafanzeige. Der Grund: Er weigerte sich strikt, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. 

Donnerstag, 16.07.2020, 16:00 Uhr aktualisiert: 17.07.2020, 10:15 Uhr
Missachtung von Hygienemaßnahmen: Polizei stellt im Zug Strafanzeige gegen 38-Jährigen
Foto: dpa (Symbolbild)

Ein 38-Jähriger sorgte am Donnerstagvormittag (16. Juli) für einen Einsatz der Bundespolizei. Nach einer Fahrt mit der Eurobahn nahmen die Beamten den Mann an der Haltestelle im Hauptbahnhof Hamm in Empfang.

Zur Vorgeschichte: Der Zugbegleiter der Regionalbahn, die auf der Strecke von Münster nach Hamm unterwegs ist, hatte vorher die Bundespolizei um Unterstützung gebeten. Denn im Zug hatte er einen renitenten Fahrgast angetroffen, der sich geweigert haben soll, den vorgeschriebenen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Der Fahrgast hatte sich laut einer Mitteilung der Polizei zudem später nach Aufforderung geweigert, den Zug in Rinkerode zu verlassen.

Die Beamten forderten den Mann nach der Ankunft im Hauptbahnhof Hamm auf, einen Mund-Nasen-Schutz anzulegen, was er erneut nicht tat. Im weiteren Verlauf war der Münsteraner äußerst unkooperativ und Ermittlungen ergaben, dass er schon mehrfach wegen ähnlicher Delikte aufgefallen war. Die Beamten fertigten eine Strafanzeige wegen Hausfriedensbruch und eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen Verstoßes gegen die Coronaschutzverordnung.

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