Zertifizierung
Alexianerhotel ist erster „Top Ausbildungsbetrieb“

Münster -

Was gefällt den Auszubildenden bei ihrem Arbeitgeber und was nicht? Um diese Frage geht es beim Zertifikat „Top Ausbildungsbetrieb“. Das Alexianerhotel konnte die Auszeichnung jetzt entgegennehmen.

Dienstag, 28.07.2020, 16:15 Uhr aktualisiert: 28.07.2020, 20:08 Uhr
Renate Dölling (Dehoga) überreicht Hoteldirektor Bernd Kerkhoff das Zertifikat als Top-Ausbildungsbetrieb  
Renate Dölling (Dehoga) überreicht Hoteldirektor Bernd Kerkhoff das Zertifikat als Top-Ausbildungsbetrieb   Foto: Renée Trippler

Als erster Betrieb in Münster ist das Alexianerhotel am Wasserturm als „Top Ausbildungsbetrieb“ ausgezeichnet worden. „Der Betrieb ist einer der ersten, die sich an der Zertifizierung beteiligen“, sagt Renate Dölling vom Dehoga-Geschäftsstellenbereich Münsterland. Sie vermute, dass die Zertifizierung noch nicht so bekannt sei – sie wird erst seit einigen Monaten angeboten. Die Besonderheit der neuen Klassifizierung des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes ( Dehoga ) ist, dass die Auszubildenden selbst zu Wort kommen: Im Zertifizierungsverfahren ist eine Befragung enthalten. Zwei Auszubildende und zwei duale Studentinnen lernen zurzeit im Alexianerhotel, im Sommer und Herbst kommen ein Auszubildender und ein Student hinzu, sagt Hoteldirektor Bernd Kerkhoff. Wenn sich die Betriebe der Klassifizierung stellen, verpflichten sie sich zwölf Leitsätzen, darunter die Balance zwischen Arbeit und Privat­leben oder gegenseitigen Respekt. Dass sich die Betriebe diesem Dingen verschrieben, hieße aber nicht zwingend, dass die Leitsätze auch umgesetzt würden, sagt Renate Dölling. Bernd Kerkhoff findet es deshalb wichtig, dass die Auszubildenden mitreden dürfen – auch, weil der Betrieb so die Ausbildungsbedingungen ständig verbessern könne: „Es ist für den Betrieb schön zu sehen, was die Auszubildenden vielleicht anders empfinden als man selbst.“ Man dürfe dies auch in der aktuellen Krise nicht aus den Augen verlieren: „Die Ausbildung hat einen hohen Stellenwert.“ Das betont auch Renate Dölling: „Wir müssen auch jetzt planen, weil wir künftig gute Kräfte brauchen werden.“

 

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