Corona-Kontrollen
Ordnungsamt verstärkt Präsenz an Jüdefelderstraße

Münster -

Nachdem die Jüdefelderstraße in den vergangenen Wochen vermehrt zum Party-Hotspot wurde, verstärkt das Ordnungsamt jetzt die Kontrollen. Ordnungsdezernent Wolfgang Heuer bittet eindringlich um mehr Verständnis und Rücksichtnahme.

Freitag, 31.07.2020, 15:25 Uhr aktualisiert: 01.08.2020, 13:22 Uhr
Corona-Kontrollen: Ordnungsamt verstärkt Präsenz an Jüdefelderstraße
Feiernde Menschen und auch Vandalismus: Das Ordnungsamt verstärkt jetzt die Kontrollen an der Jüdefelderstraße. Foto: privat

Das Ordnungsamt der Stadt Münster wird am Wochenende verstärkt die Einhaltung der Corona-Schutzregeln im öffentlichen Raum kontrollieren. Im Fokus steht dabei laut einer Pressemitteilung der Stadt vor allem die Jüdefelderstraße.

Ordnungsdezernent Wolfgang Heuer kündigt für diesen Bereich eine Intensivierung sowohl der Präsenz wie auch der Kontrollen an: "In vielen Städten gibt es inzwischen die Tendenz, bei schönem Wetter in großen Gruppen auf öffentlichen Plätzen zu feiern. Diese Beobachtung haben wir auch in Münster zuletzt an der Jüdefelderstraße gemacht. Leider lässt die Corona-Pandemie-Situation das noch immer nicht zu. Viele Menschen auf engem Raum bedeuten immer noch ein erhöhtes Infektionsrisiko, weshalb die Ordnungskräfte hier zu restriktiven Maßnahmen gezwungen sind."

"Infektionszahlen sind Warnung genug"

Gerade die Kombination von Alkohol und einem allzu legeren Umgang mit den Mundschutz- und Abstandsgeboten werde von Experten als problematisch bewertet. Heuer: "Wir können es uns nicht leisten, so zu tun, als hätten wir kein Corona-Problem mehr. Die zuletzt wieder gestiegenen Infektionszahlen sind Warnung genug."

Wo der Mindestabstand von 1,50 Meter nicht sicher gewährleistet werden kann, sollte ein Mund-Nasenschutz getragen werden. Häufiges Händewaschen senkt das Infektionsrisiko ebenfalls.

Verständnis und Rücksichtnahme

Wolfgang Heuer bittet eindringlich um mehr Verständnis und Rücksichtnahme. "Wo dies nicht gegeben ist, müssen die Ordnungskräfte einzuschreiten und nötigenfalls auch Zwangsmaßnahmen wie Platzverweise erteilen." Stadt und Polizei wollen die Erfahrungen dieses Wochenendes gemeinsam auswerten und ggf. weitere Maßnahmen vereinbaren.  

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