Entscheidung über Aufteilung erfolgt Ende August
Markterweiterung: Parkplätze im Fokus

Münster -

Im Moment stehen an Markttagen Gastronomiestände auf dem Parkplatz von Westfalenfleiß westlich des Domplatzes. Bald gibt es eine Entscheidung über die zukünftige Marktaufteilung. Neue Zahlen zeigen, wie viele Autofahrer dort sonst parken.

Samstag, 01.08.2020, 12:00 Uhr aktualisiert: 01.08.2020, 12:21 Uhr
Entscheidung über Aufteilung erfolgt Ende August: Markterweiterung: Parkplätze im Fokus
Bierbänke und Marktstände statt Autos - so wird der Parkplatz aktuell an Markttagen genutzt. Foto: Karin Völker

Bis mindestens Ende August bleibt der Wochenmarkt in seiner erweiterten Form bestehen. Wie der Markt danach aussehen wird, ob er so bleibt oder auf den Domplatz zurückkehrt, wird Ende August entschieden. „Die Verantwortlichen haben das ständig im Blick. Aber im Moment wird der Markt so wie er ist von den Leuten gut angenommen“, betont Stadt-Sprecherin Sigrid Howest . Noch sei weder eine Entscheidung in die eine noch in die andere Richtung absehbar. 

Daher wird auch erst Ende August entschieden, wie es mit dem Parkplatz von Westfalenfleiß westlich des Domplatzes an Markttagen weitergeht. Nachdem zu Beginn der Corona-Pandemie die Gastronomie-Stände dem Markt fernbleiben mussten, wurden viele auf dem Parkplatz angesiedelt. Auch gibt es dort mehrere Sitzmöglichkeiten.

Fast 500 Autos auf dem Parkplatz

Dafür mietet die Stadt den Parkplatz an Markttagen von Westfalenfleiß. Normalerweise, so Birgit Honsel-Ackermann, Sprecherin von Westfalenfleiß, parken dort samstags zu Marktzeiten rund 490 Fahrzeuge, mittwochs rund 410. Aktuelle Zahlen, wie viele Marktbesucher es im Vergleich dazu jeden Mittwoch und Samstag insgesamt gibt und wer etwa zu Fuß oder mit dem Rad den Markt erreicht, gibt es nicht – weder für die Zeit vor, noch für die Zeit nach der Erweiterung.  In einer Studie aus dem Jahre 2011 zählten Studierende der Fachhochschule an Samstagen rund 25 000 Marktbesucher, Mittwochs etwa 13 000.

Mit Blick auf die Parkplätze erläutert Honsel-Ackermann, dass besonders Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen auf das Auto angewiesen seien. Zudem weist sie darauf hin, dass der Parkplatz fünf Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung schaffe.

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