Evakuierung in St. Mauritz
Hotline der Stadt Münster ab 1. September geschaltet

Münster -

Wenn am 20. September mehrere Verdachtspunkte auf Kampfmittel untersucht werden, müssen 16.000 Münsteraner ihre Wohnungen verlassen. Betroffene können sich ab Dienstag bei der Stadt über die Details informieren.

Montag, 31.08.2020, 16:15 Uhr aktualisiert: 07.09.2020, 12:22 Uhr
Evakuierung in St. Mauritz: Hotline der Stadt Münster ab 1. September geschaltet
In St. Mauritz werden mehrere Blindgänger vermutet. Foto: Colourbox.de (Symbolbild)

Während der großen Evakuierung vor der möglichen Entschärfung von Blindgängern an fünf unterschiedlichen Stellen im Stadtteil Mauritz am 20. September müssen rund 16.000 Anwohner ihre Wohnungen verlassen. Zu Fragen rund um die Evakuierung und Entschärfung ist ab Dienstag (1. September) eine Hotline geschaltet. Das hat die Stadt jetzt mitgeteilt.

Die Hotline ist unter 0251/492 83 88 zu folgenden Zeiten zu erreichen: Montag bis Donnerstag: 8 bis 18 Uhr, Freitag: 8 bis 13.30 Uhr, Samstag: 10 bis 14 Uhr. Am eigentlichen "Evakuierungswochenende" sind erweiterte Erreichbarkeiten Zeiten vorgesehen, die rechtzeitig bekannt gegeben werden.

Infos zum Kampfmittelfund auch online

Vielen Fragen und Antworten zum komplexen Thema Kampfmittelfunde sind schon jetzt auf www.muenster.de zu finden. Dort gibt es auch eine Karte des Stadtteils mit Adresssuche, wo die Bewohner nachsehen können, ob sie von der Evakuierung betroffen sind.

Abstand, Hygieneregeln und Maske in der Notunterkunft

Die Anwohner sollten sich auf einen Sonntag außerhalb ihres Stadtviertels vorbereiten und damit rechnen, dass sie bereits am frühen Morgen ihre Wohnungen verlassen müssen. Für die Bewohner von Mauritz, die gar keine Möglichkeiten haben, ein Ziel außerhalb des Stadtteils anzusteuern, werden Notunterkünfte eingerichtet.

Dort gelten Corona-Regeln analog zur Gastronomie. Die üblichen "AHA"-Regeln müssen eingehalten werden: Abstand, Hygiene, Alltagsmaske. "Wir wollen auf jeden Fall die Gefahr einer Ansteckung vermeiden. Die Corona-Prävention steht auch am 20. September an erster Stelle", lauten die vorbeugenden Regeln der Feuerwehr.

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