Nur „ziviler Schrott“
Keine Blindgängerentschärfung am Föhrenweg nötig

Münster -

Keine Evakuierung in Hiltrup! Bei einer Kampfmittelüberprüfung am Mittwoch hat sich der Verdacht auf einen Blindgänger am Dortmund-Ems-Kanal nicht bestätigt. In der Erde schlummerte lediglich „ziviler Schrott“.

Mittwoch, 28.10.2020, 11:36 Uhr aktualisiert: 28.10.2020, 11:38 Uhr
Nur „ziviler Schrott“: Keine Blindgängerentschärfung am Föhrenweg nötig
Am Föhrenweg wird ein Blindgänger-Verdacht untersucht. Foto: dpa (Symbolbild)

Wie die Stadt Münster mitteilt, hat sich der Verdacht auf einen Blindgänger am Dortmund-Ems-Kanal in Hiltrup auf Höhe des Föhrenweges nicht bestätigt. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst habe lediglich „zivilen Schrott“, vermutlich Teile einer Spundwandverankerung, und Betonreste freigelegt. Der Alltag in Hiltrup kann damit weiterhin seinen üblichen Gang gehen. Es ist keine Evakuierung nötig.

Ursprungsmeldung vom 23. Oktober: Am Dortmund-Ems-Kanal in Hiltrup auf Höhe des Föhrenweges sind bei einer Kampfmittelüberprüfung Hinweise auf einen möglichen Blindgänger aufgetaucht. Der Verdachtspunkt soll am kommenden Mittwoch (28. Oktober) freigelegt werden. Erst dann gibt es Klarheit, ob Entwarnung gegeben werden kann oder eine Evakuierung notwendig ist. 

Verdachtspunkt in einigen Metern Tiefe

Die Arbeiten zur Freilegung sollen laut städtischer Mitteilung am frühen Morgen beginnen, so dass voraussichtlich im Laufe des Nachmittages klar ist, ob der Blindgänger entschärft und Anwohner und Berufstätige evakuiert werden müssen. Möglicherweise könne sich die Entschärfung auf Donnerstag (29. Oktober) verschieben, da der Verdachtspunkt sich in einigen Metern Tiefe befindet. Dies mache besondere bauliche Maßnahmen für eine sichere Entschärfung nötig, so die Stadt weiter. Für den Fall einer Entschärfung wird zunächst mit einem Evakuierungsbereich von 250 Metern um den Fundort geplant. Für den Zeitraum der Entschärfung müssen der Kanal und Straßen gesperrt werden.

Rund 140 Anwohner betroffen

Im Bereich des Fundortes stehen nur wenige Gebäude, so dass lediglich rund 140 Anwohner betroffen wären. Sie werden im Evakuierungsfall über Lautsprechdurchsagen, Fußtrupps und die sozialen Medien informiert. Eine Betreuungsstelle wird dann in der Johannesschule (Unckelstraße / Kardinalstraße) eingerichtet.

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