Gemeinsame Aktion: „Auszeiten für die Seele“
Benefiz-Biker sammeln Spenden

Münster -

Um Krebspatienten einen Urlaub zu ermöglichen, haben sich Biker mit Unterstützung der Feuerwehr etwas Besonderes ausgedacht.

Montag, 26.10.2020, 09:00 Uhr aktualisiert: 27.10.2020, 15:30 Uhr
Beim Löschzug Hiltrup startete am Samstag die „XXL-Feuerwehr-Challenge“: links Wehrchef Bernd Oldach, vorn Maria Klein-Schmeink mit dem Organisationsteam der Benefiz-Biker.
Beim Löschzug Hiltrup startete am Samstag die „XXL-Feuerwehr-Challenge“: links Wehrchef Bernd Oldach, vorn Maria Klein-Schmeink mit dem Organisationsteam der Benefiz-Biker. Foto: hpe

Eigentlich sind die Benefiz-Biker bundesweit unterwegs, um für einen guten Zweck Spenden einzuwerben. Doch in Corona-Zeiten ist alles anders, und deshalb mussten die großen Gruppen-Ausfahrten in diesem Jahr ausfallen.

„Kein Grund, nicht trotzdem aktiv zu werden“, sagt Organisator Heinrich Föllen . Von einem Spielzeug-Hersteller gab es als Starthilfe Bobby-Car-Feuerwehrautos, und die werden nun in ganz Deutschland auf die Reise geschickt. Föllen: „Wir werden von den lokalen Feuerwehren unterstützt, dort geben wir das feuerrote Spendenmobil ab und dann wandert es weiter zur nächsten Wehr.“

In Münster machen der Löschzug Hiltrup und die Oldtimergruppe mit, am Samstag brachten die Biker das Miniaturauto am Gerätehaus vorbei, und nun sind die Freiwilligen Teil der „XXL-Feuerwehr-Challenge“. Wehrchef Bernd Oldach: „In den nächsten Wochen werden die Spendendose und das Modell bei uns an der Friedhofstraße stationiert sein, wir sind für jede Zuwendung dankbar.“

Nach der Aktion in Münster wird das Auto zu Kameraden in den Kreis Warendorf gebracht, von dort aus geht es dann weiter in Richtung Paderborn, Warburg, Kassel und Eschwege bis in Münsters Partnerstadt Mühlhausen. Unterstützung gibt es durch Münsters Bundestagsabgeordnete Maria Klein-Schmeink, die zum Auftakt am Samstag dabei war.

Alle Einnahmen dienen dem Projekt „Auszeiten für die Seele“, das Krebspatienten und deren Angehörige kostenlose Ferienaufenthalte vermittelt. Föllen: „Am Ende soll es 1000 Ferienwochen geben.“ Neben eigenen Wohnwagen an der Nordseeküste suchen die Ehrenamtlichen auch Inhaber von Ferienwohnungen, die ihre Liegenschaft nur selten nutzen und diese für einen kleinen Zeitraum auch bedürftigen Patienten zur Verfügung stellen würden.

 

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