Veganes Restaurant schließt Ende des Jahres
Letzte Chance auf Frengeln im Bucks

Münster -

Wer nochmal im Bucks an der Wolbecker Straße vegan frengeln möchte, der muss sich beeilen.

Dienstag, 27.10.2020, 15:00 Uhr aktualisiert: 27.10.2020, 15:45 Uhr
Alexandra und Tobias Buck schließen ihr Lokal an der Wolbecker Straße Ende des Jahres.
Alexandra und Tobias Buck schließen ihr Lokal an der Wolbecker Straße Ende des Jahres. Foto: Oliver Werner

Rockfans kennen Tobias Buck vor allem hinter seiner Gitarre. Der 37-Jährige ist Gitarrist der Death-Metal-Band Neaera, die Anfang des Jahres ein umjubeltes Comeback feierte und mit ihrem neuen Album Anfang März auf Platz acht der Deutschen Albumcharts einstiegen war. Doch viel länger als hinter seiner Gitarre steht Buck eigentlich in der Küche seines Restaurants „Bucks. vegan frengeln“, das er zusammen mit seiner Frau Alexandra (Service und Organisation) betreibt. Seit fünfeinhalb Jahren umsorgt das Paar seine Gäste wöchentlich mit anderen Speisen. Eine Suppe, ein Dessert, zudem zwei Hauptspeisen zur Wahl – das ist das gastronomische Konzept. Doch damit ist bald Schluss, das Bucks wird Ende des Jahres schließen, wie die Betreiber jetzt bekanntgaben.

„Das ist eigentlich keine Entscheidung, die auf Corona beruht“, sagt Tobias Buck zu den Plänen, auch wenn die Pandemie sicherlich mit in die Entscheidung hereingespielt habe. Doch schon Anfang des Jahres habe er mit seiner Frau die ersten Überlegungen in dieser Hinsicht angestellt. Personal sei zuletzt schwer zu finden gewesen, die Arbeitswoche dementsprechend intensiv. „Wir sind da auch an unsere Grenzen gestoßen“, sagt Tobias Buck.

Trotz der freien Entscheidung überwiege momentan die Traurigkeit, resümiert Buck – eine Empfindung, die offenbar ehemalige Gäste teilen. In den sozialen Netzwerken äußern sich jedenfalls viele wehmütig und erinnern an die guten Mahlzeiten, die sie in dem kleinen Lokal gehabt hätten.

Die Chance diese auszuprobieren, ist derzeit noch gegeben – zumal Buck verspricht: „Wir wollen uns nicht hängenlassen, sondern genauso gut aufhören, wie wir hier begonnen haben.“

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