Früheres Pebüso-Gelände
Erster Spatenstich für „rob17“ in Münster

Münster -

Am Kanal, auf dem früheren Pebüso-Gelände, entsteht ein neues Stadtquartier. Jetzt hat der Bau für das erste Bürogebäude begonnen. Ein Parkhaus soll dafür sorgen, dass die inneren Bereiche des 20.000-Quadratmeter-Areals vom Autoverkehr frei gehalten werden.

Sonntag, 01.11.2020, 15:30 Uhr aktualisiert: 01.11.2020, 16:19 Uhr
Am Büropark „rob17“ auf dem ehemaligen Pebüso-Gelände haben die Arbeiten für das erste Gebäude begonnen. Über den Start des Projektes freuen sich beim ersten Spatenstich (v.l.) Christian Terwey von der Firma Goldbeck, Handwerker Ralf Weitzmann, CM-Geschäftsführer Michael Lüke und Pascal Maas vom Architekturbüro Maas & Partner.
Am Büropark „rob17“ auf dem ehemaligen Pebüso-Gelände haben die Arbeiten für das erste Gebäude begonnen. Über den Start des Projektes freuen sich beim ersten Spatenstich (v.l.) Christian Terwey von der Firma Goldbeck, Handwerker Ralf Weitzmann, CM-Geschäftsführer Michael Lüke und Pascal Maas vom Architekturbüro Maas & Partner. Foto: Joachim Pantel

Am Büropark „rob17“ der CM Immobilien Entwicklung GmbH aus Münster haben die Hochbauarbeiten begonnen. „Nach Erhalt der Baugenehmigung sind wir jetzt sofort mit den Arbeiten für das erste Bürogebäude mit 6300 Quadratmeter Nutzfläche gestartet“, berichtet CM-Geschäftsführer Michael Lüke anlässlich des ersten Spatenstichs.

Die Fertigstellung ist zum Jahreswechsel 2021/2022 vorgesehen. Gleichzeitig mit dem ersten Bürogebäude soll auch das neue Parkhaus für 500 Autos für dieses Stadtquartier am Kanal in Betrieb gehen. Etwa ein Viertel der Bürofläche in diesem Gebäude habe CM bereits vermietet, heißt es in einer Pressemitteilung.

Insgesamt 30. 000 Quadratmeter Bürofläche

Insgesamt werde „rob17“ auf dem 20. 000 Quadratmeter großen Grundstück bis zu 30. 000 Quadratmeter Bürofläche umfassen . Büroflächen seien in Münster knapp und entsprechend stark nachgefragt, noch dazu in dieser Lage mit guter individueller und öffentlicher Verkehrsanbindung, heißt es weiter. Das Vorhaben werde schrittweise umgesetzt, um die Anforderungen unterschiedlicher Nutzer zu berücksichtigen. So könnten individuellen Nutzungsbedürfnissen angepasster Städte­bau realisiert werden. Abhängig von den nachgefragten Bürogrößen, seien zwischen sechs und 14 einzelne Häuser möglich.

Neben Büros könnten Ausstellungsflächen und Laborkapazitäten entstehen. Ein gastronomisches Angebot für die künftigen Mitarbeiter am Standort und eine Kindertagesstätte bereits im ersten Bauabschnitt gehörten ebenfalls zum Raumprogramm.

Nur Fuß- und Radwege auf dem Gelände

Das Parkhaus soll dafür sorgen, dass die inneren Bereiche des Areals vom Autoverkehr frei gehalten werden. Innerhalb von „rob17“ werde es nur Fuß- und Radwege geben, berichtet das Unternehmen weiter.

CM errichtet das erste Bürogebäude mit der Firma Goldbeck als Generalunternehmer, die hier auch Mieter wird und das Parkhaus baut.

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