Aktion zur Radverkehrssicherheit
Polizei kontrolliert Fahrräder von Schülerinnen und Schülern

Münster -

Mit dem Beginn der dunklen Jahreszeit ist eine gute Beleuchtung am Fahrrad wichtiger denn je. Um darauf aufmerksam zu machen, führt die Stadt auch in diesem Jahr die Fahrradlichtaktion in Kooperation mit der Polizei durch. Schwerpunkt der Aktion sind weiterführende Schulen. 

Montag, 02.11.2020, 13:30 Uhr
Aktion zur Radverkehrssicherheit : Polizei kontrolliert Fahrräder von Schülerinnen und Schülern
Dunkler Morgen, helles Licht: Ob die Fahrradbeleuchtung ihrer Schülerinnen und Schüler funktioniert, testen viele Schulen in Münster bei der Fahrradlicht-Aktion, die bis zum 13. November läuft. Foto: Stadt Münster

Mit Beginn der dunklen Jahreszeit kommt einer guten und funktionierenden Fahrrad-Beleuchtung wieder besondere Bedeutung zu. Daher findet laut einer Pressemitteilung der Stadt auch in diesem Jahr die Fahrradlicht-Aktion statt, die zum 16. Mal von der Stadt Münster in Zusammenarbeit mit der Polizei organisiert wird.

In den beiden Aktionswochen bis zum 13. November werden an den teilnehmenden Schulen die Schülerinnen und Schüler dafür sensibilisiert, wie wichtig eine gute Sichtbarkeit im Straßenverkehr ist. Neben einem funktionierenden Fahrradlicht kommt es dabei auch auf helle oder reflektierende Kleidung an.

Corona-Lage verändert bewährtes Konzept

Aufgrund der wieder stark steigenden Corona-Fallzahlen musste das Konzept der Aktion allerdings kurzfristig angepasst werden.  "Leider muss in diesem Jahr auf die geplante Kooperation mit den Auszubildenden der Zweiradmechatronik des Wilhelm-Emmanuel-von-Ketteler-Berufskollegs verzichtet werden", so Malte Konrad vom städtischen Fahrradbüro.

"Die Bereitschaft der Azubis, bei dieser wichtigen Verkehrssicherheitsaktion zu unterstützen, war wieder riesig. Angesichts der aktuellen Corona-Lage haben wir uns dann aber einvernehmlich dazu entschlossen, kein unnötiges Risiko einzugehen und die Azubis nicht zu den einzelnen Schulen zu schicken." In den Vorjahren hatten die Azubis an vielen teilnehmenden Schulen gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern die Beleuchtung und allgemeine Fahrtüchtigkeit der Fahrräder überprüft.

Polizei verstärkt Kontrollen

Umso zufriedener zeigen sich die Organisatoren, dass viele Schulen den Lichtcheck nun - soweit möglich - eigenständig durchführen wollen. Zudem engagieren sich verschiedene Fahrradhändler in Münster schon seit Langem ehrenamtlich für die Aktion. Im Rahmen der Fahrradlichtaktion werden vorhandene Mängel an der Beleuchtung, die nicht direkt repariert werden können, auf einer Mängelkarte vermerkt, sodass diese entweder zuhause gemeinsam mit den Eltern oder in einer Fahrradwerkstatt behoben werden können.

Die Polizei begleitet die Lichtaktion, indem sie im Dezember gezielt die Fahrradbeleuchtung im Umfeld der Schulen kontrolliert.

So machen Sie Ihr Rad fit für den Winter

1/9
  • Auch wenn eine spezielle „Winterbereifung“ für Radfahrer nicht vorgeschrieben ist. Eine Investition kann sich hier durchaus lohnen, hat man mit schmalen und abgefahrenen Reifen bei Glätte sonst keine Chance. Die Gummimischung der Winterreifen wurde von den Herstellern mit Partikeln aus Siliziumkarbid besetzt, was die Lauffläche rauer macht. Maximalen Grip auf Schnee und Eis bieten Spike-Reifen.

    Foto: Pressedienst Fahrrad
  • Wem extra Winterreifen oder Spikes für das Fahrrad zu teuer oder schlichtweg zu aufwendig sind, kann sich alternativ eines simplen Tricks bedienen. „Lassen sie ein wenig Luft ab“, rät David Koßmann vom Pressedienst Fahrrad.

    Foto: Pressedienst Fahrrad
  • Das A und O im Winter: eine vernünftige Beleuchtung. Doch ein bloßer „Tut’s und gut ist“-Check reicht nicht aus. Denn wer noch mit einem klassischen Seitenläufer-Dynamo unterwegs ist, sollte für den Winter lieber auf einen zuverlässigeren Naben-Dynamo umrüsten. Denn der ist weniger anfällig für Schnee und Eis, rät zumindest der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC).

    Foto: Pressedienst Fahrrad
  • Wer sich mit dem Rad auf Schnee und Eis eher unsicher fühlt, sollte den Sattel im Winter um ein bis zwei Zentimeter absenken. So wird das Sicherheitsgefühl gestärkt, denn im Notfall kommt man mit seinen Füßen schneller auf den Boden und kann so Fahrfehler korrigieren.

    Foto: Pressedienst Fahrrad
  • Eigentlich in jeder Jahreszeit wichtig: funktionierende Bremsen. Gerade Vielfahrer sollten ihre Bremsbeläge regelmäßig kontrollieren und gegebenenfalls für den Winter erneuern. Noch ein Tipp: Auf rutschigem Untergrund am besten nicht mit der zugstarken Vorderradbremse bremsen.

    Foto: Pressedienst Fahhrad
  • Selbst wenn die Beläge auf dem neuesten Stand sind, kann es sein, dass der Griff zur Bremse keine große Wirkung zeigt. Dann sind oft die Felgenränder stark verschmutzt und sollten gesäubert werden. Danach haben auch die Bremsbeläge wieder richtig Griff.

    Foto: Pressedienst Fahrrad
  • Nässe und Streusalz setzen der Fahrradkette im Winter zu. Wenn sie schon quietscht und angerostet ist, hilft oft nur noch sogenanntes Kriechöl, um die Oberflächenkorrosion wieder zu lösen. Festere Schmiermittel mit Teflon haben zwar eine bessere Schmierfähigkeit, ziehen allerdings Dreck nahezu magisch an. Die Alternative für Radler: Riemenantriebe. Hier sind die Räder statt mit einer Kette aus Metall mit einem Zahnriemen aus einem Kunststoff ausgestattet.

    Foto: Pressedienst Fahrrad
  • Wer ein Pedelec hat, sollte sich im Winter um seinen Akku kümmern. Denn die in der Regel verbauten Lithium-Ionen-Batterien sind frostempfindlich, erklärt die Stiftung Warentest. Touren bei strengem Frost machen den Stromspeichern aber in der Regel nichts aus, da der Fahrstrom unterwegs für warme Akkuzellen sorgt. Schutzhüllen aus Neopren verhindern, dass der Akku bei Fahrpausen auskühlt. An kalten Tagen ist es allerdings besser, den Akku nach der Fahrt aus dem Rad zu nehmen.

    Foto: Pressedienst Fahrrad
  • Ganz grundsätzlich gibt es bei der Vorbereitung seines Rades für den Winter einiges zu beachten. Allen voran sollte der Boden auf dem man schraubt, sauber sein. Abhilfe schaffen spezielle Montageständer, die nach dem Gebrauch wieder platzsparend zusammengeklappt werden können. Zudem sollte man beim Werkzeug nicht sparen. Billige Tools erfreuen sich nicht nur einer extrem kurzen Lebensdauer, sondern können Rad und Teile sogar ernsthaft beschädigen. Und im Zweifel wendet man sich am besten immer noch an den Profi.

    Foto: Pressedienst Fahrrad
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7659784?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F92%2F
Nachrichten-Ticker