Finalisten für den Bürgerpreis 2020 stehen fest
Münster hält zusammen

Münster -

Die sieben Finalisten des Bürgerpreises der Stiftung „Bürger für Münster“ wurden jetzt vorgestellt. Drei von ihnen werden einen Preis bekommen.

Dienstag, 17.11.2020, 17:30 Uhr aktualisiert: 17.11.2020, 18:42 Uhr
Hans Kurth (Projektleiter Bürgerpreis 2020, v.l.), Frank Gäfgen (Geschäftsführer Mobilität Stadtwerke), Hans-Peter Kosmider (Vorstandsvorsitzender Stiftung Bürger für Münster) und Lisa Schmees (stellvertretende Pressesprecherin der Stadtwerke) haben die Finalisten für den Bürgerpreis vorgestellt.
Hans Kurth (Projektleiter Bürgerpreis 2020, v.l.), Frank Gäfgen (Geschäftsführer Mobilität Stadtwerke), Hans-Peter Kosmider (Vorstandsvorsitzender Stiftung Bürger für Münster) und Lisa Schmees (stellvertretende Pressesprecherin der Stadtwerke) haben die Finalisten für den Bürgerpreis vorgestellt. Foto: Renée Trippler

„Wir hatten irgendwie den siebten Sinn“, sagt Hans-Peter Kosmider , Vorstandsvorsitzender der Stiftung „Bürger für Münster“, mit Blick auf das Thema des diesjährigen Bürgerpreises. Er wird für „Engagement von Senioren und für Senioren“ verliehen. Ein Thema, das aktuell besondere Brisanz hat, meint auch Stadtwerke-Geschäftsführer Frank Gäfgen . Senioren seien eine besonders schützenswerte und daher auch besonders betroffene Gruppe. „Gerade in einer solchen Zeit ist es wichtig, den sozialen Zusammenhalt zu stärken“, so Gäfgen. Die Stadtwerke Münster unterstützen gemeinsam mit der Volksbank Münsterland Nord und der Wertestiftung Münsterland den Bürgerpreis, der in Gold mit 5000 Euro, in Silber mit 2000 Euro und in Bronze mit 1000 Euro dotiert ist.

Finalisten-Film wird am 1. Dezember veröffentlicht

Am Dienstag wurden die sieben Finalisten vorgestellt. Darunter sind auch die drei Preisträger – diese werden eigentlich traditionell bei der Preisverleihung bekanntgegeben. „Da müssen wir in diesem Jahr Kompromisse eingehen“, so Kosmider. Wie in den vergangenen Jahren werden über alle Finalisten kurze Filme gedreht, um sie vorzustellen. In diesem Jahr wird es im Anschluss an den Dreh bei den Preisträgern eine Überraschung geben. Alles wird dann als Gesamtfilm am 1. Dezember online veröffentlicht.

17 Bewerbungen – sieben Finalisten

17 Gruppen haben sich in diesem Jahr beworben. Bei der Auswahl der Finalisten und Preisträger habe es sich die Jury nicht leicht gemacht, sagt Hans Kurth: „Es gab viele Treffen, um die Kriterien festzulegen.“ Vor allem aber gab es viele gute Bewerbungen. „Das zeigt die Breite des Engagements hier in Münster“, so Hans-Peter Kosmider. Wichtig sei bei der Themenfestlegung gewesen, dass auch Engagement von Senioren berücksichtigt wird. Kosmider: „Senioren sind keine Gruppe, die nur der Zuwendung bedarf, sondern auch eine ihrerseits sehr aktive Gruppe.“ Deshalb galt ein besonderes Augenmerk intergenerativen Projekten.

Als Finalisten ausgewählt wurden unter anderem das „Alte Backhaus“, ein soziales Zentrum, in dem sich Senioren für Senioren engagieren, und die Initiative „Anti-Rost“ – rüstige Rentner, die kleinere Reparaturen anbieten. „Sie helfen ja nicht nur anderen, sondern damit auch sich selbst“, sagt Hans Kurth hinsichtlich der sozialen Begegnungen bei der Arbeit. Zu den Finalisten gehört auch der studentische Besuchsdienst – laut Kurth ein Zeichen dafür, dass die Hilfsbereitschaft bei jungen Menschen in Münster groß ist.

Weitere Finalisten sind die Hospizgruppe im Klarastift, der Seniorentreff Hansahof, „Von Mensch zu Mensch“ und „Zwischen Arbeit und Ruhestand“ (ZWAR) Hiltrup.

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