Aktion des „Teilchen und Beschleuniger“
Glühwein-Walk nach Ansturm nun teilweise digital

Münster -

Der Glühwein-Walk des „Teilchen und Beschleuniger“ geht nun teilweise digital über die Bühne. Der Grund: am Freitag war es vor dem Café an der Wolbecker Straße zu einem Massenansturm gekommen.

Montag, 30.11.2020, 16:00 Uhr aktualisiert: 30.11.2020, 16:34 Uhr
Das Café „Teilchen und Beschleuniger“ an der Wolbecker Straße bietet den Glühwein-Walk nun teilweise digital an.
Das Café „Teilchen und Beschleuniger“ an der Wolbecker Straße bietet den Glühwein-Walk nun teilweise digital an. Foto: Oliver Werner

Nach einem regelrechten Massenansturm am Freitagabend ist der vom Café „Teilchen und Beschleuniger“ organisierte Glühwein-Walk durch das Hafenviertel ab sofort zum Teil digital.

„Zwischenzeitlich war die Schlange vor dem Teilchen fast 50 Meter lang“, berichtet Inhaber Stefan Jansen . Den ganzen Freitagabend habe er damit verbracht, die Wartenden auf das Abstandsgebot hinzuweisen – was nicht immer leicht gewesen sein. Schließlich intervenierte sogar das Ordnungsamt .

Neue Konzept für den Glühwein-Walk

Stefan Jansen machte daraufhin die Nacht durch – und veränderte das Corona-Konzept. Statt einem Rundgang durch das Hafenviertel gibt es nun fünf Rundgänge, damit sich die Menschen nicht so oft über den Weg laufen. Einen Zettel mit Aufgaben, die man auf dem Walk lösen kann, erhalten die Teilnehmer nun nicht mehr direkt beim Teilchen, sondern per Download im Internet. Wer alle Fragen richtig beantwortet, bekommt jetzt keinen Glühwein mehr gratis. Dafür gibt es ab sofort im Hafenviertel mehr Glühwein-Verkaufsstellen – das Teilchen eingeschlossen. Jansen hofft, so die Lage vor seinem Café in den Griff zu bekommen.

Das neue Konzept startete bereits am Samstag – mit Erfolg, wie er betont. Die Situation sei entspannt gewesen, Abstände seien eingehalten worden.

Ordnungsamt: Positives Bild am Samstagabend

Ordnungsamtsleiter Norbert Vechtel bestätigt, dass es am Freitagabend Kontrollen auf der Wolbecker Straße gegeben hat, nachdem es zuvor wiederholt Berichte über Nichteinhaltung des Mindestabstandes gegeben habe. Dabei sei den Mitarbeitern die Schlange vor dem Teilchen aufgefallen. Zudem sei der Glühwein nicht in jedem Fall in einer Mindestentfernung von 50 Metern verzehrt worden. Am Samstag habe sich dem Ordnungsamt ein positives Bild geboten. Grundsätzlich, so Vechtel, berate die Gewerbefachstelle der Stadt gerne Gastronomen, wie von ihnen geplante Aktionen coronagerecht umgesetzt werden können.

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