Gesamtschule kann erst 2022 umziehen
Übergangslösung kostet 470 000 Euro

Münster -

Die Mathilde-Annen-Gesamtschule kann nicht wie vorgesehen 2021 in ihren Neubau umziehen. Deshalb muss jetzt improvisiert werden – für 470 000 Euro.

Mittwoch, 02.12.2020, 21:00 Uhr
Die Mathilde-Anneke-Gesamtschule bleibt bis 2022 im Gebäude der früheren Fürstenbergschule.
Die Mathilde-Anneke-Gesamtschule bleibt bis 2022 im Gebäude der früheren Fürstenbergschule. Foto: Matthias Ahlke

Der Umstand, dass die Fertigstellung des Neubaus der Mathilde-Anneke-Gesamtschule ein weiteres Mal verschoben werden muss, macht Ausgaben in Höhe von 470 000 Euro für die „Interimslösung“ erforderlich, wie es in einer Pressemitteilung der Stadt Münster heißt.

Über das weitere Vorgehen informierte die Stadtverwaltung am Mittwochabend münsterische Kommunalpolitiker, am 9. Dezember soll ein Ratsbeschluss folgen. Der zunächst vorgesehene Fertigstellungstermin 2020 wurde zunächst in 2021 und jetzt wiederum in 2022 geschoben. Als Grund werden „Lieferschwierigkeiten beim wichtigsten Auftragnehmer“ angegeben.

„Die Übergangslösung steht“

Das Presseamt schreibt zum weiteren Vorgehen an der Schule: „Die Übergangslösung für die Schule steht: Sie verbleibt im aktuell genutzten Gebäude der ehemaligen Fürstenbergschule und wird wie vorgesehen schon zum kommenden Schuljahr 2021/22 sechs Klassen der Jahrgangsstufe 5 aufnehmen. Dafür wird die Mensa, die schon jetzt interimsweise die Schülerschaft beköstigt, in Pavillonbauweise erweitert.“

Die angegebenen Kosten „enthalten die Miete der vorhandenen und neuen Pavillons sowie Umbau und Mobiliar, das im Anschluss an anderen Schulen weiter genutzt werden kann“. Planmäßig voran gehen die Arbeiten an der neuen Vierfachsporthalle; sie steht pünktlich zum kommenden Schuljahr zur Verfügung.

Ziel war es, den gesamten Schulbetrieb auch mit der gestiegenen Schülerzahl am vorhandenen Standort zu ermöglichen.

Schuldezernent Thomas Paal

Schuldezernent Thomas Paal zum Stand: „Ziel war es, den gesamten Schulbetrieb auch mit der gestiegenen Schülerzahl am vorhandenen Standort zu ermöglichen. Dafür haben wir nun eine gute Lösung gefunden.“

Nach Angaben des Immobiliendezernenten Matthias Peck ist die provisorische Mensa für täglich rund 800 Mahlzeiten ausgelegt. An der Ostseite der Mensa wird ein Küchenpavillon aufgestellt und mit der vorhandenen Küche verbunden.

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