Jahreswechsel in Münster
Einsatz am Hauptbahnhof hält Polizei in Silvesternacht auf Trab

Münster -

„Vorbildlich“ lautet das kurze Gesamtfazit der Polizei zur Silvesternacht in Münster. Verstöße gegen die Coronaregeln wurden kaum festgestellt. Nur ein Einsatz an der Bahnhofs-Baustelle war brenzlig.

Freitag, 01.01.2021, 12:28 Uhr aktualisiert: 01.01.2021, 13:31 Uhr
Jahreswechsel in Münster: Einsatz am Hauptbahnhof hält Polizei in Silvesternacht auf Trab
In Münster wurde von der Polizei in der Silvesternacht eine Anzeige „wegen des nicht erlaubten Einsatzes von Pyrotechnik“ angefertigt. Foto: dpa (Symbolbild)

Wie die Polizei am Neujahrsmorgen mitteilt, hat es bis in die frühen Morgenstunden in Münster 24 silvesterbedingte Einsätze gegeben, weniger als die Hälfte des Vorjahres (59).

Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung hätten die Beamtinnen und Beamten dabei gar nicht ahnden müssen. „Nur vereinzelt wurden Personengruppen angetroffen, die sich bei Eintreffen der Polizei aber sofort auflösten“, heißt es in der Bilanz der Polizei, „auch Verstöße gegen das Böllerverbot auf bestimmten Wegen und Plätzen in der Stadt wurden kaum festgestellt.“ Lediglich eine Anzeige „wegen des nicht erlaubten Einsatzes von Pyrotechnik“ sei angefertigt worden.

Viel Präsenz, wenig zu tun

Wenig zu tun also für die Polizei in der Silvesternacht, die trotzdem einen hohen Personalaufwand hatte: In der Nacht habe sie „verstärkt Präsenz im Innenstadtbereich und an den bekannten Örtlichkeiten für Silvesterfeierlichkeiten gezeigt“, berichtet die Pressestelle der Polizei Münster. Im Vorfeld der Silvesternacht sei schwer einzuschätzen gewesen, „wie die Menschen sich an diesem außergewöhnlichen Jahreswechsel verhalten würden“. Das kurze Gesamtfazit der Polizei nach dieser Nacht lautet: „Vorbildlich“.

Böllerverbotszonen in Münster

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  • Kein Feuerwerk am Hafen: In Münster gilt in mehreren Bereichen am 31. Dezember und am 1. Januar ein Böllerverbot. Die Bereiche in der Übersicht:

    Foto: Matthias Ahlke (Archiv)
  • Hiltrup

    • Westfalenstraße (im Kreuzungsbereich Marktallee/Amelsbürener Straße)
    • Osttor
    • Prinzenbrücke
    • Osttorbrücke
    • Föhrenweg (Osttor bis Abzweig Kanalpromenade)
    Foto: Presse- und Informationsamt der Stadt Münster
  • Wolbeck

    • Jugendzentrum Bahnhof Wolbeck (gesamter Bereich)
    • Münsterstraße (Lehrschmehr bis Grenkuhlenweg)
    Foto: Presse- und Informationsamt der Stadt Münster
  • Coerde

    • Hamannplatz (gesamter Bereich)
    Foto: Presse- und Informationsamt der Stadt Münster
  • Kinderhaus

    • Sprickmannplatz (gesamter Bereich)
    • Idenbrockplatz (gesamter Bereich)
    Foto: Presse- und Informationsamt der Stadt Münster
  • Innenstadt

    • Stadthafen I (gesamter Bereich zwischen Hafenweg, Albersloher Weg und Kanal inkl. Hafenplatz)
    • Stubengasse
    • Domplatz (gesamter Bereich zwischen Spiegelturm, Horsteberg, Michaelisplatz und der Straße Domplatz)
    • Prinzipalmarkt
    • Hauptbahnhof (gesamter Bereich bestehend aus Von-Steuben-Str., Bahnhofstraße, Bremer Straße und Bremer Platz)
    • Servatiiplatz
    • Jüdefelder Straße
    • Rosenplatz
    Foto: Presse- und Informationsamt der Stadt Münster

Auch Feuerwehr und Kommunaler Ordnungsdienst verzeichneten in der Silvesternacht keine größeren Vorfälle. Ordnungsdezernent Wolfgang Heuer: „Die Straßen wirkten wie leer gefegt. Es waren viel weniger Menschen unterwegs als sonst zu Silvester. Es war eine vergleichsweise ruhige Nacht.“

Bilanz von Feuerwehr und Ordnungsdienst

Die Feuerwehr verzeichnete nach sechs Brand- und 29 Rettungsdiensteinsätze. Zum Vergleich: Im Vorjahr waren es noch 21 Brand- und 72 Rettungsdiensteinsätze. Der Kommunale Ordnungsdienst registrierte in der Silvesternacht „so gut wie keine Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung“, wie es in einer Mitteilung der Stadt heißt. Es seien lediglich acht Platzverweise in Verbindung mit dem Verzehr von Alkohol im öffentlichen Raum ausgesprochen und einige Personengruppen zum Weitergehen aufgefordert worden. Auch das punktuelle Böllerverbot auf verschiedenen Plätzen in Münster sei von den Bürgerinnnen und Bürgern nahezu vollständig eingehalten worden.

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Junger Mann auf Baukran

Einen größeren, durchaus brenzligen Einsatz hatte die Polizei dann aber doch zu meistern: Gegen 21 Uhr am Silvesterabend kletterte ein 26-jähriger Mann an der Bahnhofs-Baustelle am Bremer Platz auf einen Kran. Erleichterung gab es erst nach dem Jahreswechsel: Kurz nach Mitternacht sei es Polizeikräften gelungen, den 26-Jährigen zum Verlassen des Krans zu bewegen, berichtet die Polizei. Der Mann erreichte unverletzt den Boden. und wurde in Gewahrsam genommen.

Das Jahr 2020 in Münster in Bildern

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  • Es war kein Jahr wie jedes andere. 2020 war in vielerlei Hinsicht außergewöhnlich – und das hatte nicht nur mit der Corona-Pandemie zu tun. Wir haben die Fotos des Jahres 2020 aus Münster gesammelt:

    Foto: Ahlke/Werner
  • Das Gerhard-Richter-Pendel macht Pause: Das Kunstwerk wird im Januar abgebaut, weil die Dominikanerkirche renoviert wird.

    Foto: ohw
  • Auch 2020 gibt es wieder eine Demonstration gegen den Neujahrsempfang der AfD, der Anfang Februar im Rathaus stattfindet. Demonstranten versuchen unter anderem, mit einer Sitzblockade Wege zu versperren.

    Foto: Oliver Werner
  • Münsters Polizeipräsident Hajo Kuhlisch verabschiedet sich Ende Januar in den Ruhestand.

    Foto: Oliver Werner
  • Sein Nachfolger wird Rainer Furth, der allerdings nicht lange im Amt bleibt. Bereits im Sommer wird er wieder abgesetzt.

    Foto: Oliver Werner
  • Falk Schnabel, Polizeipräsident Münster: „Die Besuche bei Angehörigen fallen leider aus, ebenso der traditionelle Kirchgang. Wir nutzen die Umstände, um uns auf den Kern von Weihnachten zu besinnen: Den Zusammenhalt innerhalb der Familie.“

    Foto: Oliver Werner
  • Das „Monster von Minden“ taucht im LWL-Naturkundemuseum auf – dort ist der Dino, dessen Überreste bei Minden entdeckt wurden, seit Februar als 3-D-Modell zu bewundern.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Anfang Februar fegt Sturm „Sabine“ über Münster hinweg. Doch der Sturm richtet eher geringere Schäden an. Einige Bäume stürzen um, Dachpfannen fallen herunter.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Auch auf der Promenade sind im Februar die Auswirkungen des Sturms „Sabine“ zu sehen. Auf zahlreichen Straßen liegen Äste und Zweige.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Der Künstler Sean Scully macht dem LWL-Museum im Februar ein Geschenk: eines seiner Bilder.

    Foto: kal
  • Karnevalsprinz Thorsten II. (Brendel) kann im Februar noch beim Rosenmontagsumzug mit seinem Prinzenwagen durch die Stadt fahren.

    Foto: Matthias Ahlke
  • 70.000 Menschen verfolgen den Rosenmontagszug. Zu diesem Zeitpunkt ist Corona in Münster noch kein Thema.

    Foto: ohw
  • Und dann kommt Corona: Anfang März wird der erste Corona-Fall in Münster bestätigt. Ein zu dem Zeitpunkt 51-jähriger Mann kommt von einer Reise aus dem Iran zurück und wird positiv auf das neue Virus getestet.

    Foto: Oliver Werner (Symbolbild)
  • Die Corona-Pandemie sorgt für den Lockdown im Land. Betroffen ist auch der Frühjahrs-Send im März – er wird abgesagt.

    Foto: Oliver Werner
  • Das Land im Lockdown: Ab März sind alle Geschäfte geschlossen, die nicht dem täglichen Bedarf dienen.

    Foto: Oliver Werner
  • Auch Fitnessstudios müssen im Frühjahr das erste Mal, im November dann das zweite Mal schließen.

    Foto: Oliver Werner
  • Am Tag vor der ersten Geschäftsschließung ist in Münsters Innenstadt schon nicht mehr viel los.

    Foto: Karin Völker
  • Um Menschenansammlungen zu verhindern, werden im Frühjahr auch die Aaseewiesen großräumig abgesperrt.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Doch die Pandemie lässt die Menschen zusammenstehen. An vielen Stellen in der Stadt wird Solidarität spürbar, unter anderem durch Nachbarschaftshilfen für Senioren und Menschen aus Risikogruppen.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Auch die Kinos müssen beim Lockdown im Frühjahr schließen. Das führt zu einem Comeback: Mit einem Autokino am Hawerkamp trotzen die „Münsterischen Filmtheater-Betriebe“ der Corona-Krise.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Alles mit Abstand: Restaurant-Gäste in den Münster-Arkaden genießen ihr Essen ohne Tischnachbarn. Gleich mehrmals in diesem Jahr muss die Gastronomie komplett ihre Pforten schließen.

    Foto: Oliver Werner
  • Auch die Schulen sind lange geschlossen. Der Rückkehr zum normalen Unterricht bringt eine Maskenpflicht mit sich, die zwar vorübergehend im Unterricht wieder aufgehoben, im Herbst allerdings wieder eingeführt wird.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Am 6. Juni informieren Polizei und Staatsanwaltschaft in Münster die Öffentlichkeit über einen Missbrauchsfall von immensem Ausmaß. Unter anderem in einer Gartenlaube in Münster-Kinderhaus sollen Kinder von mehreren Männern schwer sexuell missbraucht worden sein. Mutmaßlicher Haupttäter ist der 27-jährige Adrian V. aus Münster. Im Laufe des Jahres werden immer mehr Verdächtige festgenommen, gegen zahlreiche wurde bereits Anklage erhoben. Die Ermittlungen im Missbrauchsfall Münster sind mit Ablauf des Jahres 2020 jedoch längst nicht abgeschlossen.

    Foto: Marcel Kusch
  • Mitte Juni wird der Chef der Wirtschaftsförderung, Dr. Thomas Robbers, von seinem Amt entbunden. Er soll eine private Verbindung zum Hauptbeschuldigten im Missbrauchsprozess haben. Strafrechtlich relevante Vorwürfe ihm gegenüber soll es nicht geben. Sein Nachfolger wird Enno Fuchs.

    Foto: Wirtschaftsförderung Münster
  • 12. November 2020: Vor dem Landgericht Münster beginnt der Hauptprozess im Missbrauchsfall Münster. Angeklagt sind der 27-jährige mutmaßliche Haupttäter Adrian V., dessen Mutter sowie drei Männer aus Hannover, Staufenberg in Hessen und Schorfheide in Brandenburg. Es sind zahlreiche Verhandlungstage anberaumt, der Prozess findet größtenteils unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

    Foto: dpa/Rolf Vennenbernd
  • Doch der Missbrauchsprozess ist nicht der einzige in diesem Jahr. Morde, versuchte Morde, Totschlag – zahlreiche Straftaten werden vor dem Landgericht verhandelt. Unter anderem muss sich ein 52-jähriger Mann (Foto) verantworten, der seine in Kinderhaus lebende Tante umgebracht haben soll. Er wird zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt.

    Foto: Oliver Werner
  • In Münster wird auch 2020 viel gebaut – vor allem im Hotelsektor. Am Hauptbahnhof entstehen drei neue Hotels, unter anderem das „Atlantic Hotel“. Das Foto zeigt eine Baustellenbegehung mit Hoteldirektor Sascha von Zabern.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Die E-Scooter gehören schon länger zum Stadtbild, im Jahr 2020 kommt mit „Lime“ ein zweiter Anbieter in die Stadt – und damit zahlreiche neue Roller.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Der Eisenman-Brunnen war eines der beliebtesten Kunstwerke der „Skulptur Projekte 2017“. In diesem Jahr folgt die Entscheidung: Der Brunnen kehrt dauerhaft an die Promenade zurück. Das sorgt für große Freude bei der Initiative „Dein Brunnen für Münster“ (v.l. Maria Galen mit Tochter Carla, Uta Ramme, Manfred Petermann, Sandra Silbernagel und Soetkin Stiegemeier-Oehlen).

    Foto: kal
  • Wie sieht eine Sekunde in Münster aus? Das will Künstler Thomas Nufer herausfinden und ruft das Projekt „#1secMS“ ins Leben. Tausende Münsteraner machen mit und machen am 15. Juli um Punkt 12 Uhr ein Foto dessen, was sie gerade vor sich sehen.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Dr. Simone Schehka, Direktorin des Allwetterzoos Münster: „An Heiligabend sind wir traditionell mit der Familie beisammen, diesmal nur im engsten Kreis. Zu unseren Ritualen gehört, dass wir uns mit einer Kleinigkeit überraschen. Bevor es ans Auspacken geht, nuscheln wir ein Liedchen.“

    Foto: Oliver Werner
  • Nachwuchs im Allwetterzoo: Gepardin „Isantya“ bringt im Sommer fünf Jungtiere zur Welt, vier überleben. Im Dezember dann die traurige Nachricht: Geparden-Katze „Isantya“ ist gestorben.

    Foto: Allwetterzoo
  • Die dritte Zoo-Nachricht aus diesem Jahr ist eine neu eingezogene Tierart: Seit Juli gibt es im Allwetterzoo Rotluchse zu sehen.

    Foto: Oliver Werner
  • Schwere Zeiten für das Kino – doch immerhin das Sommernachtskino vor dem Schloss kann trotz Corona-Pandemie stattfinden.

    Foto: Oliver Werner
  • Es ist eines der Themen des Sommers: die Rotfärbung der Fahrradstraßen. Die einen sind begeistert, andere beklagen sich über wegfallende Parkplätze und unangenehme Gerüche. Hier im Bild ist die Annette-Allee zu sehen, die ebenfalls rot eingefärbt wird.

    Foto: Oliver Werner
  • Auch in diesem Jahr wird dem Eichenprozessionsspinner in Münster der Kampf angesagt, so wie hier in Kinderhaus. Mit chemischen Mitteln werden die Raupen bekämpft.

    Foto: Oliver Werner
  • Münster erlebte erneut ein außergewöhnlich warmes und trockenes Jahr. Im August steigt die Temperatur bis auf 36 Grad. Am Dortmund-Ems-Kanal gibt es kaum ein freies Plätzchen. Auch das sorgt in Zeiten der Pandemie für Diskussionen.

    Foto: Matthias Ahlke
  • In Münsters Süden sind seit dem Sommer die Taxibusse „Loop“ der Stadtwerke unterwegs. Per App gerufen, bringen sie die Fahrgäste zum Beispiel zum nächsten Bahnhof. Taxifahrer ärgern sich über die Konkurrenz und fühlen sich bei der Planung des Mobilitätskonzepts übergangen.

    Foto: Matthias Ahlke
  • 2020 war Wahljahr – auch in Münster. Oberbürgermeister Markus Lewe bleibt im Amt, weil er sich in der Stichwahl am 27. September gegen Peter Todeskino (Grüne) durchsetzt. Insgesamt haben neun Kandidaten für das Amt des Oberbürgermeisters kandidiert.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Die SPD gilt am Wahlabend des 13. September als großer Verlierer. Oberbürgermeisterkandidat Dr. Michael Jung gibt seine Niederlage am Abend im Rathaus bekannt. Wenige Tage später zieht er sich aus der münsterischen Politik zurück.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Jubel bei den Grünen, die als Gewinner der Kommunalwahl in Münster gelten. Bei der Ratswahl sind sie mit 30,25 Prozent zweitstärkste Kraft knapp hinter der CDU (32,7 Prozent). Die SPD kommt auf 17,6 Prozent der Stimmen. Doch die Suche nach Bündnispartnern gestaltet sich schwierig, nachdem die schwarz-grüne Koalition bereits im Frühjahr geplatzt war. Die Grünen planen eine Koalition mit der SPD und der Partei „Volt“, die neu im münsterischen Rat ist.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Nach der Kommunalwahl werden auch die ehrenamtlichen Bürgermeister neu gewählt. Gewählt werden (v.l.) Klaus Rosenau (Grüne), Angela Stähler (CDU) und Maria Winkel (SPD).

    Foto: Matthias Ahlke
  • Bombenalarm im Mauritzviertel: 16 000 Menschen müssen an einem Sonntag im September evakuiert werden. Es ist die größte Evakuierungsaktion in Münster in der Nachkriegszeit. An fünf Stellen werden Blindgänger vermutet, zwei werden gefunden und erfolgreich entschärft. Doch das ist nicht der einzige Bombenfund im Jahr 2020. An unterschiedlichen Stellen im Stadtgebiet werden im Laufe des Jahres Blindgänger gefunden und entschärft.

    Foto: hpe
  • Das „Hansator“ auf der Ostseite des Hauptbahnhofs wächst in die Höhe. Hotel, Geschäfte und ein Fahrradparkhaus sollen hier einziehen. Das Foto zeigt den Stand im Oktober.

    Foto: Oliver Werner
  • Das Lichterfest im Oktober im Mühlenhof-Freilichtmuseum am Aasee lässt die Besucher in eine andere Welt eintauchen. Hochauflösende LEDs und Laser sorgen für ein eindrucksvolles Farbenspektakel, Lasershows ergänzen die dreitägige Open-Air-Show inmitten der historischen Hofgebäude.

    Foto: hpe
  • Die Baustellen-Webcam zeigt monatelang immer das gleiche Bild. Dann wird auch dem Letzten klar: Auf der Großbaustelle für die neue Mathilde-Anneke-Gesamtschule herrscht Baustopp. Das Bauwerk aus Holz erweist sich in der Umsetzung als kompliziert. Für die Schulgemeinschaft bedeutet dies, dass sie ein zweites Mal improvisieren muss. Der für 2020 vorgesehene Umzug in den Neubau findet auch 2021 nicht statt. Also bleibt die Schule noch länger im provisorischen Gebäude.

    Foto: Stadt Münster
  • Und dann gibt es doch noch Kirmesvergnügen: Vor dem Schloss wird für zwei Wochen ein mobiler Freizeitpark aufgebaut.

    Foto: Oliver Werner
  • Dramatische Stunden ereignen sich am 16. Oktober in der Justizvollzugsanstalt Münster. Am frühen Morgen bringt ein 40-jähriger Häftling eine 29-jährige Beschäftigte mit Hilfe einer Rasierklinge in seine Gewalt. Die Polizei riegelt den Bereich großräumig ab. Nach drei Stunden entscheidet sich die Einsatzleitung für den Zugriff durch SEK-Kräfte. Dabei wird der Geiselnehmer erschossen. Sein Opfer übersteht den Einsatz weitgehend unversehrt. Nach Ende des Einsatzes wird bekannt, dass der Geiselnehmer nur noch wenige Wochen abzusitzen hatte.

    Foto: Bernd Thissen
  • Auf den Geländen der York-Kaserne in Gremmendorf (Foto) und der Oxford-Kaserne in Gievenbeck sollen in den kommenden Jahren Tausende neue Wohnungen entstehen. In Gremmendorf starten 2020 unter anderem umfangreiche Erdarbeiten, um den Wohnungsbau vorzubereiten.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Als Ende Oktober auch in Münster die Corona-Zahlen wieder deutlich ansteigen, beschließt die Verwaltung für die Innenstadt eine Maskenpflicht.

    Foto: Oliver Werner
  • Das Kunstwerk „Square Depression“ von Bruce Nauman muss einem Neubau der Westfälischen Wilhelms-Universität weichen. Der Abriss beginnt im November. Das Kunstwerk soll allerdings an einem neuen Standort neu aufgebaut werden. Wo? Das ist noch nicht klar.

    Foto: Karin Völker
  • Das Preußenstadion war auch 2020 (politisches) Dauerthema. In diesem Jahr erscheint eine erste Visualisierung, wie das sanierte und ausgebaute Stadion an der Hammer Straße einmal aussehen könnte. Zudem wird eine Machbarkeitsstudie erstellt. Einen Ratsbeschluss zum Stadion wird es allerdings erst 2021 geben.

    Foto: Visualisierung: Drees & Sommer
  • Auch im Wirtschaftssektor gibt es in diesem Jahr viel Bewegung. Bundesweit werden zahlreiche Filialen von „Galeria Karstadt Kaufhof“ geschlossen. In Münster bleiben vorerst beide erhalten.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Und auch die „Karstadt Sports“-Filiale an der Stubengasse bleibt geöffnet.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Abschied nehmen müssen die Münsteraner allerdings von der Stadtbäckerei. Alle Filialen werden geschlossen, einige von anderen Bäckern übernommen.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Und auch auf dem Prinzipalmarkt gibt es Veränderungen: Mit „Pur“ und „Escada“ schließen gleich zwei Modegeschäfte.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Zum Jahresende schließt außerdem das Geschäft „Kuhlmann“ für immer seine Türen. Das Kerzengeschäft verabschiedet sich nach 133 Jahren aus Münster.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Nadeshda Krusenstern (Friederike Kempter) bei ihren Ermittlungsarbeiten in einem Luxushotel. Die Schauspielerin verabschiedet sich in diesem Jahr aus dem Münster-„Tatort“.

    Foto: Martin Menke/WDR
  • Und auch bei „Wilsberg“ stehen die Zeichen auf Abschied. Ina Paule Klink verlässt die Serie, in der sie die Figur Alex an der Seite von Oliver Korittke (l.) als Ekki und Leonard Lansink als Georg Wilsberg gespielt hat.

    Foto: Thzomas Kost / ZDF
  • Die zweite Corona-Welle trifft auch Münster deutlich stärker als noch die erste im Frühjahr. Zwischenzeitlich sind mehr als 550 Menschen zeitgleich infiziert. Die Zahl der Todesfälle steigt im November und Dezember deutlich. Trotzdem steht Münster im Vergleich zu vielen anderen Großstädten in Nordrhein-Westfalen noch relativ gut da.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Weihnachtsmärkte gibt es 2020 in Münster nicht – die Lamberti-Tanne allerdings schon. Kurz vor Jahresende folgt dann der zweite Lockdown – die Geschäfte in der Innenstadt müssen ab dem 16. Dezember geschlossen bleiben.

    Foto: Oliver Werner
  • Auch in Münster beginnt das Warten auf den Impfstoff. Am 15. Dezember meldet die Stadt, dass das Impfzentrum in der Halle Münsterland einsatzbereit ist. Noch zum Jahresende beginnen die Impfungen in Pflege- und Seniorenheimen.

    Foto: Oliver Werner
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