Prozess im Missbrauchsfall Münster
Gericht schützt Adrian V.

Münster -

Der Hauptbeschuldigte im Missbrauchskomplex Münster macht am Dienstag Angaben zu seiner Person. Aber das Gericht schließt wieder einmal die Öffentlichkeit aus. Von Dirk Anger
Dienstag, 19.01.2021, 18:50 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 19.01.2021, 18:50 Uhr
Hinter einem blauen Aktendeckel verbirgt Adrian V. sein Gesicht. Seinen Lebenslauf darf er vor Gericht unter Ausschluss der Öffentlichkeit schildern; links im Bild ist ein weiterer Mitangeklagter aus Staufenberg, dahinter die ebenfalls angeklagte Mutter von Adrian V..
Hinter einem blauen Aktendeckel verbirgt Adrian V. sein Gesicht. Seinen Lebenslauf darf er vor Gericht unter Ausschluss der Öffentlichkeit schildern; links im Bild ist ein weiterer Mitangeklagter aus Staufenberg, dahinter die ebenfalls angeklagte Mutter von Adrian V.. Foto: Dirk Anger
In einer Verhandlungspause steht Adrian V. mit verschränkten Armen neben seinem Anwalt und tauscht sich locker mit ihm aus. Trotz des grünlichen Mundschutzes ist das ein oder andere Lächeln im Gesicht des Angeklagten deutlich zu erkennen. Wegen dutzendfachen schweren sexuellen Missbrauchs am Sohn seiner Lebensgefährtin muss sich der Münsteraner seit Mitte November vor dem Landgericht verantworten. Am 17. Verhandlungstag in dieser Sache will der 27 Jahre alte Mann, der schon zweimal wegen Besitzes und Verbreitens von Kinderpornografie vorbestraft ist, über seinen Werdegang berichten.
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