Uni in Pandemie-Zeiten
Leere trotz Lehre: Wie Studierende in Münster unter Corona leiden

Münster -

Seit Monaten herrscht Leere in Hörsälen. In Münster müssen knapp 60.000 Studierende die Lehrveranstaltungen vor ihren Laptops absolvieren. Studienanfänger können bisher kaum soziale Kontakte schließen, angehende Absolventen blicken mit Sorge auf ihren Abschluss.  Von Karin Völker
Mittwoch, 27.01.2021, 09:50 Uhr
Veröffentlicht: Mittwoch, 27.01.2021, 09:50 Uhr
Uni in Pandemie-Zeiten: Leere trotz Lehre: Wie Studierende in Münster unter Corona leiden
Die Hörsäle sind seit Monaten verwaist. Foto: dpa (Symbolbild)

Das zweite Semester der Einsamkeit an den Hochschulen ist schon wieder fast vorbei: Menschenleere Hörsäle und Unigebäude, fast alle Lehrveranstaltungen rein digital. Studierende der Generation Corona verbringen ihre Tage weitgehend vor dem Bildschirm des Laptops. Immerhin, „der digitale Lehrbetrieb funktioniert und ist eingespielt“, resümiert Norbert Robers, Sprecher der WWU.

Präsenzveranstaltungen bleiben an der Uni weiterhin die absolute Ausnahme. Fachbereiche, die sie punktuell erlauben, müssen erklären, dass Studierende andernfalls in ihrer Ausbildung schwere Nachteile erleiden würden. Und mit dem nahenden Semesterende kommt nun auf die Hochschulen die Herausforderung des Prüfungsbetriebs zu. 

Unterdessen wächst bei den Studierenden der Corona-Frust: „Ich will raus, ins Erwachsenenleben starten und jetzt bin ich doch wieder bei meinen Eltern“, berichtet die 19-jährige Studentin Marie Diekmann, die seit einem halben Jahr in Münster ist, aber noch nie in der Uni war.

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