Verkehrsprojekt
Bahn AG reagiert zurückhaltend auf Pläne zur Münsterland-S-Bahn

Münster -

Die Bahnstrecke zwischen Münster und Sendenhorst soll 2025 wieder befahren werden, Politiker und sicherlich auch Pendler träumen zudem von einer Münsterland-S-Bahn bis 2030. Bei der Bahn AG sind mit Blick auf die Projekte auch kritische Töne zu hören. Von Klaus Baumeister
Mittwoch, 27.01.2021, 07:00 Uhr
Veröffentlicht: Mittwoch, 27.01.2021, 07:00 Uhr
Im münsterischen Hauptbahnhof kommt der geplante Zugverkehr auf der WLE-Trasse (rechts) in Berührung zum sonstigen Bahnverkehr. Auch sonst müssen Nah- und Fernverkehr minutiös aufeinander abgestimmt werden.
Im münsterischen Hauptbahnhof kommt der geplante Zugverkehr auf der WLE-Trasse (rechts) in Berührung zum sonstigen Bahnverkehr. Auch sonst müssen Nah- und Fernverkehr minutiös aufeinander abgestimmt werden. Foto: Matthias Ahlke

Reaktivierung des Zugverkehrs auf der WLE-Trasse Münster-Sendenhorst 2025, Münsterland-S-Bahn bis 2030, so plant es der Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe, so fordern es Politiker aus Münster und dem Münsterland.

Ohne eine enge Zusammenarbeit mit der Bahn AG sind beide Projekte nicht realisierbar. Doch was hält die Bahn AG von WLE und Münsterland-S-Bahn? Unsere Zeitung hat nachgefragt.

Zum Stichwort Reaktivierung des Zugverkehrs Münster-Sendenhorst 2025 heißt es: „Wir können das nicht bestätigen.“ Zum Thema Münsterland-S-Bahn heißt es: „Das Projekt befindet sich in der Ideenphase.“ Einen kleinen Stoßseufzer kann sich der Bahnsprecher dabei nicht verkneifen.

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