Zustellung der Zeitung
„Unglaublich, damit hatten wir nicht gerechnet“

Münster -

Schnee, Schnee, Schnee – die Zustellerinnen und Zusteller der Tageszeitung standen am frühen Montagmorgen vor einer schier unlösbaren Herausforderung. Mit vollem Einsatz kämpften sie sich, wo immer es ging, durch den Schnee – zur Überraschung und Freude vieler Kunden. Ein Hinweis in eigener Sache:

Montag, 08.02.2021, 17:20 Uhr aktualisiert: 08.02.2021, 18:39 Uhr
Zustellung der Zeitung: „Unglaublich, damit hatten wir nicht gerechnet“
Kaum ein Durchkommen: Wege wie diese fand Zustellerin Petra Köhler am Montagmorgen vor. Foto: Petra Köhler

Beim Blick aus dem Fenster war die Dramatik der Situation direkt vor der eigenen Haustür zu erleben. Schneemengen in einem Ausmaß, wie es sie in diesen Breitengraden schon lange nicht mehr gegeben hat. Alles weiß. Auf den Straßen sorgte das für chaotische Verhältnisse und stellte diejenigen, die von einem Ort zum anderen gelangen mussten, vor große und teilweise schier unlösbare Herausforderungen. Nichts ging mehr an vielen Stellen der Region. Dinge, die sonst selbstverständlich und gewohnt erscheinen, waren nur sehr eingeschränkt oder gar nicht möglich.

Wenn selbst Räumdienste scheitern

Und doch gibt es in extremen Momenten wie diesen immer auch Menschen, die mit großem persönlichen Einsatz für andere unterwegs sind. Dazu zählen, neben vielen weiteren in anderen Institutionen und Unternehmen, auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dieser Tageszeitung. Die Teams in Redaktion, Produktion, Logistik, Zustellung und Kundenservice haben Tag und Nacht ihr Bestes gegeben und werden dies auch in den nächsten Tagen tun, um die Leserinnen und Leser trotz aller Widrigkeiten mit einer gedruckten Ausgabe zu beliefern. In vielen Fällen ist ihnen dies unter großen Kraftanstrengungen gelungen, natürlich nicht in jedem Einzelfall. An einigen Stellen war es schlicht und einfach unmöglich. Wenn selbst Räumdienste scheitern und der öffentliche Nahverkehr eingestellt werden muss, dann ist die morgendliche Zustellung der Zeitung für viele Kunden auf jeden Fall eine willkommene Überraschung.

Die Zusteller haben unseren größten Respekt!

Eine Leserin

„Unglaublich, dass wir heute Morgen hier auf einer total verschneiten Straße unsere Zeitung bekommen haben! Damit hatten wir nicht gerechnet. Dankeschön!“ Diese Rückmeldung einer Leserin per E-Mail steht stellvertretend für eine Vielzahl von ähnlichen Nachrichten, die auf unterschiedlichen Kanälen eingegangen sind. „Bitte leiten Sie ein dickes Lob an unsere Zustellerin weiter. Wir erhalten unsere Zeitung immer zuverlässig, und das hat sogar heute bei diesen überaus widrigen Bedingungen geklappt. Sie haben unseren größten Respekt!“ So lautet eine weitere Zuschrift. Eine „tolle Leistung“ bescheinigt ein anderer Leser „seinem“ Zusteller: „Habe heute beim Schneeschieben die Zeitung direkt in die Hand gedrückt bekommen. Ein großes Dankeschön dafür!“

ePaper freigeschaltet

Und selbst da, wo es nicht geklappt hat mit der Zustellung, zeigten die Kunden Verständnis. Für diese Fälle wurde allen Betroffenen der Zugang zur digitalen Ausgabe freigeschaltet, der auch in den nächsten Tagen so lange bestehen bleibt, bis die Situation sich wieder normalisiert hat. Darüber waren die Kunden mit einem Beitrag auf dem Online-Portal der Zeitung informiert worden. „Das ist Super-Kundenservice! Ich freue mich über die vorausschauende Nachricht und die pragmatische & gute Lösung“, bedankte sich eine Leserin.

Da die Lage auf den Straßen auch in den nächsten Tagen angespannt bleiben und sich voraussichtlich nur langsam entspannen wird, bleiben die großen Herausforderungen für alle Beteiligten zunächst bestehen. Die Kunden werden weiterhin um Verständnis und Nachsicht gebeten, falls die Zustellung trotz aller Bemühungen nicht möglich sein sollte. Sie erhalten deshalb weiterhin bis einschließlich Freitag (12. Februar) kostenfreien Zugriff auf die digitale Ausgabe .

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