Offensive des Ratsbündnisses
Schüler werden mit Tablets ausgestattet

Münster -

Die Ratskoalition möchte 12 000 Schülerinnen und Schüler in Münster mit einem Sofortprogramm leihweise mit iPads für den digitalen Unterricht ausstatten. Ein entsprechender Antrag soll am Dienstag im Schulausschuss eingebracht werden.

Montag, 22.02.2021, 18:30 Uhr aktualisiert: 22.02.2021, 18:48 Uhr
Offensive des Ratsbündnisses: Schüler werden mit Tablets ausgestattet
Das münsterische Ratsbündnis will zunächst Schülerinnen und Schüler ab der achten Klasse mit Tablets für den Unterricht ausstatten. Foto: dpa

Knapp 12 000 Schülerinnen und Schüler sollen ab dem kommenden Schuljahr mit städtischen Tablet-Computern (iPads) ausgestattet werden. Einen entsprechenden Antrag bringen Grüne , SPD und Volt einer Pressemitteilung zufolge am Dienstag (23. Februar) in den Schulausschuss ein.

Alle Schülerinnen und Schüler ab Klasse acht erhalten ein iPad als Leihgabe, außerdem alle Kinder, die eine Haupt- Förder- oder Sekundarschule besuchen, teilt das Ratsbündnis mit. Für die Klassen darunter, etwa an Grundschulen, wird rechnerisch jede und jeder Zweite ein iPad zur Verfügung gestellt bekommen. Das entsprechende Sofortprogramm hat ein Volumen von sechs Millionen Euro.

„Mit der sehr schnellen Bereitstellung von fast 12 000 Leihgeräten leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Digitalisierung unserer Schulen – und das völlig unabhängig von der finanziellen Situation der Elternhäuser“, sagt Christoph Kattentidt, Vorsitzender der Grünen-Ratsfraktion. Das sei ein wichtiger Beitrag für mehr Bildungsgerechtigkeit in Münster.

Bis 2025 sollen alle Schüler über iPads verfügen

Die Digitalisierung der Schulen sei in den letzten Jahren nicht genug vorangebracht worden, heißt es von der SPD. „Unser Ziel ist es, dass bis 2025 allen Schülerinnen und Schülern ein iPad zur Verfügung gestellt wird “, kündigt Doris Feldmann, schulpolitische Sprecherin der SPD-Ratsfraktion an.

In einem ersten Schritt sollen alle Haupt- und Förderschulen sowie die Sekundarschule Endgeräte für alle Schülerinnen und Schüler erhalten. Für Grundschulen, Realschulen, Gesamtschulen, Gymnasien und Weiterbildungskollegs soll es eine Staffelung geben, wobei mindestens die Hälfte der notwendigen Geräte sofort beschafft werden soll.

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