Stadt überprüft Straßen und Wege
Eisige Woche bringt nur geringe Schäden

Münster -

Der Winter kam schnell und hart – und war ebenso schnell wieder vergessen. An Wegen und Straßen haben die eisigen Temperaturen jedenfalls kaum Schäden angerichtet.

Dienstag, 23.02.2021, 17:30 Uhr aktualisiert: 24.02.2021, 10:04 Uhr
Relativ wenige Schlaglöcher zählt die Stadt aufgrund der vergangenen Kältephase.
Relativ wenige Schlaglöcher zählt die Stadt aufgrund der vergangenen Kältephase. Foto: Oliver Werner

Der vergangene Wintereinbruch hat in Münster nur relativ geringe Schäden hinterlassen. Diesen Eindruck bestätigt Günter Stücker vom Amt für Mobilität und Tiefbau. Man habe in vergangenen Wintern schon deutlich mehr Schäden gezählt.

Tiefe Temperaturen, viel Schnee – und dennoch wenig Schäden, wie kommt das? „Die Kälteperiode war nur ein paar Tage. Zudem gab es keinen Tau-Frost-Wechsel“, erklärt Stücker zwei Ursachen für die überschaubare Zahl an Schäden. Auch Salzlösung sei vielerorts erst gar nicht zum Einsatz gekommen. Gerade die könne aber für kaputte Fugen und lose Platten sorgen.

Keine größeren Schäden auf Radwegen

Während die Stadt damit rechnet, dass vielleicht noch das eine oder andere Schlagloch hinzukomme, würden sich die Probleme an vielen Stellen auch wieder von selbst regeln. Gerade hochstehende Platten könnten sich auch wieder von alleine setzen, so Stücker, der sagt, dass die Verwaltung die ihr bekannten Stellen kontrollieren und wenn notwendig natürlich auch tätig werden wolle.

Die Sicht der Stadt unterstreicht indes auch Peter Wolter, Sprecher des ADFC Münster: „Der Frost hat auf den Radwegen soweit wir das derzeit absehen können, keine größeren Schäden hinterlassen.“ An einigen Stellen klappere es wegen wackeliger Platten allerdings, die würden sich aber wieder festigen, so Wolter.

Die besten Schnee-Fotos unserer Leserinnen und Leser

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  • Der Wintereinbruch hat in Münster für Probleme, aber auch für jede Menge Spaß gesorgt.

    Foto: Jochen Fischer
  • Das Schloss erstrahlt im Schnee...

    Foto: Nils Schulte
  • Der Dom lag ebenfalls verschneit da...

    Foto: Nils Schulte
  • Und am Aasee traf man auf einige kleine Schneemänner.

    Foto: Nils Schulte
  • Andere „backten“ eine etwas andere Eistorte...

    Foto: Andrea Lehmann
  • Die Eiszapfen ermöglichten auch einen außergewöhnlichen Blick auf die Kreuzkirche.

    Foto: Hubertus und Monika Reims
  • Aus dem Schnee lässt sich auch eine selbstkühlende Bar bauen.

    Foto: Stella Koo
  • Eingeschneite Gärten gibt es in Münster in diesen Tagen in Hülle und Fülle.

    Foto: Kurt Dirkschneider
  • Auf vielen Dächern türmt sich der Schnee - zum Beispiel hier in Kinderhaus...

    Foto: Kurt Grunert
  • ...oder auch in Hiltrup.

    Foto: Michael Beise
  • Wem es draußen zu kalt ist, der baut den Schneemann einfach im Wohnzimmer.

    Foto: Martina Szary
  • Auf diesem Balkon steht der Schnee knapp eineinhalb Meter hoch.

    Foto: Bernd Mettmann
  • Diese Leezen werden wohl erst einmal nicht mehr bewegt.

    Foto: Annika Hohoff
  • Der Schnee hat imposante Gebilde gebaut...

    Foto: Günter Malchow
  • ...und interessante Gebilde lassen sich aus ihm auch bauen.

    Foto: Klaus Helbig
  • An Straßenlaternen hängen lange Eiszapfen.

    Foto: Matthias Krecker
  • Im Kreuzviertel gibt es Winter mit einem Hauch Frühling.

    Foto: Christiane Brinkmann
  • Ein für Münster untypisches Foto...

    Foto: Matthias Krecker
  • Schnee-Impressionen aus Münster

    Foto: Klaus Helbig
  • Normalerweise geht es mit dem Auto, Fahrrad oder Bus durch die Unterführung.

    Foto: Matthias Krecker
  • Unter dieser Glocke auf dem Balkontisch schlummert eine Christrose vor sich hin, bewacht von einer selbst gebauten roten Solarleuchte.

    Foto: Monika Reidegeld-Knospe
  • Autofahrt gefällig? Wer hier losfahren möchte, muss erst einmal zur Schippe greifen.

    Foto: Lukas Wiedau
  • Auch das ehemalige Aschendorff-Druckhaus an der Soester Straße, heute noch Sitz der Lokalredaktion Münster und des Buchverlags, liegt verschneit da.

    Foto: Lukas Wiedau
  • Auf dieser Treppe gilt Rutschgefahr.

    Foto: Walter Böcker
  • Der Hafen ist ebenfalls winterlich eingeschneit.

    Foto: Lukas Wiedau
  • Die Promenade bot ebenfalls einen schönen Anblick.

    Foto: Nils Schulte
  • Hund Mio findet den Schnee klasse...

    Foto: Angelika Dohmann
  • ...genauso wie viele andere Vierbeiner...

    Foto: Patrick Joseph
  • ...zum Beispiel Schäferhündin Kalli, elf Jahre alt. „Sie tobt wie ein junger Hund durch den Schnee“, schreibt ihre Besitzerin dazu.

    Foto: Ellen Bultmann
  • Einige Münsteraner haben zum Beispiel die Skier ausgepackt...

    Foto: Steffi und Michael Glombitza
  • ...und haben Wege zu Langlauf-Loipen umfunktioniert.

    Foto: Steffi und Michael Glombitza
  • Wohin mit dem Schnee? Das fragen sich wohl mittlerweile viele Münsteraner.

    Foto: Bettina Laerbusch
  • Wenn schon der Winterurlaub corona-bedingt ausfallen musste, konnte das Snowboard jetzt wenigstens im Münsterland ausgeführt werden.

    Foto: Dirk Anger
  • Gleiches gilt für zahlreiche Skier.

    Foto: Ralf Brandt
  • Einige nutzen den Schnee auch für fotografische Experimente.

    Foto: Karin Grawe
  • Der wohl schnellste Weg zum Bäcker in diesen Tagen – mit Skiern...

    Foto: Christop Jöst
  • Von wegen nur Langlauf...zumindest kleine Abfahrten können aktuell sogar in Münster gefahren werden.

    Foto: Christop Jöst
  • Gerade in der Dunkelheit wirkt die verschneite Landschaft sehr idyllisch.

    Foto: Rolf Schleif
  • Schneeberge türmen sich auch auf dem Prinzipalmarkt.

    Foto: Markus Blank
  • Lange Eiszapfen an Straßenlaternen sehen spektakulär aus, können aber auch gefährlich werden.

    Foto: Raimund Gerwing
  • Der Servatiiplatz im Schnee

    Foto: Raimund Gerwing
  • Die Fenster sollten vielleicht lieber geschlossen bleiben....

    Foto: privat
  • Die Lambertikirche im Schneegestöber...

    Foto: Winfred Michels
  • ...und das beleuchtete Schloss glänzt im Winter-Wunderland.

    Foto: Winfred Michels
  • In vielen Gärten türmt sich der Schnee viele Zentimeter hoch...

    Foto: privat
  • ...und manchen steigt die weiße Pracht auch mächtig aufs Dach.

    Foto: Claudia Pankoke
  • Vor dem LWL-Naturkundemuseum ist noch viel unberührte Fläche.

    Foto: Karla Foerste
  • Die Straßen wurden zum Gehweg.

    Foto: Gabhard Hofner
  • Diese Leser schreibt, er habe erst fünf Stunden Schnee geschippt – und dann hat ein Nachbar einen befreundeten Landwirt samt Trecker bestellt.

    Foto: Gerd Harkötter
  • Münster – oder vielleicht doch das Innere einer Schneekugel?

    Foto: Heinz Lutterberg
  • Endlich wieder Ski fahren!

    Foto: Gisela Klein
  • Die Pause muss auf diesen Gartenmöbeln allerdings ausfallen...

    Foto: Olaf Trubel
  • ...anders als bei diesem jungen Mann, der er sich im Schnee gemütlich gemacht hat.

    Foto: Julian Sasse
  • Die Schneeverwehungen sorgten auf dem Prinzipalmarkt für schlechte Sicht...

    Foto: Christian Hohmann
  • ...und ließen es auch auf anderen Straßen mystisch aussehen.

    Foto: Christian Hohmann
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