AWM planen Umbau des Betriebsgeländes
Alte Bioabfall-Anlage mit neuer Verwendung

Münster -

Die Stadt wächst, die Abfallwirtschaftsbetriebe brauchen mehr Platz. Daher soll nun aus der alten Bioabfallvergärungsanlage anderweitig genutztes Betriebsgelände werden.

Donnerstag, 25.02.2021, 17:00 Uhr aktualisiert: 25.02.2021, 18:44 Uhr
Die Bioabfallvergärungsanlage soll um- beziehungsweise ausgebaut werden.
Die Bioabfallvergärungsanlage soll um- beziehungsweise ausgebaut werden. Foto: Stadt Münster

Schon ab Sommer soll die alte Bioabfallvergärungsanlage ( BVA ) am Standort Zum Heidehof 85 umgebaut werden. Die Abfallwirtschaftsbetriebe Münster (AWM) planen dort den Ausbau „des vorhandenen Sozialbereiches und die Einrichtung einer Werkstatt mit Lager in dem ehemaligen Maschinenraum der BVA“. Ein Grund für die rund 2,5 Millionen Euro teuren Pläne ist der am anderen Ende der Stadt befindliche AWM-Standort an der Rösnerstraße. Der liege zwar strategisch gut zur Kernstadt, stoße aber laut AWM an seine räumlichen Grenzen.

Situation wird sich durch Bevölkerungswachstum verschärfen

Durch das prognostizierte Bevölkerungswachstum werde sich diese Situation in Zukunft noch verschärfen, erwarten die AWM. Diese Prognose hat demnach bereits seit einiger Zeit zu Überlegungen geführt, die Aufteilung innerhalb der beiden Standorte im Süden (Rösnerstraße) und des nördlichen Standorts in Coerde, unter anderem mit dem Entsorgungszentrum, der Restabfallbehandlungsanlage und der neuen Bioabfallvergärungsanlage, neu zu gestalten.

Projektleiter Werner Wöstmann äußerte gegenüber unserer Zeitung, dass nicht zuletzt der Aufbau einer größeren Werkstatt im Norden der Stadt vonnöten sei. „Das alte Gebäude stammt aus den 70er-Jahren und entspricht keineswegs mehr dem geforderten Standard“, so Wöstmann.

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