Lockdown
Online-Geschäft hilft Autohändlern nur bedingt

Münster -

Volle Präsentationsflächen bei Münsters Autohäusern, aber Kunden dürfen nicht hinein. Die Autoverkäufer berichten, warum Überbrückungshilfen nicht wirken, wie Online-Beratung läuft, und wie sich die Pandemie auf Lieferzeiten und Werkstätten auswirkt. Von Karin Höller
Freitag, 26.02.2021, 11:00 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 26.02.2021, 11:00 Uhr
Die Ausstellungsflächen sind voll, die Autohäuser im Lockdown weiterhin geschlossen
Die Ausstellungsflächen sind voll, die Autohäuser im Lockdown weiterhin geschlossen. Foto: Oliver Werner
Die Sparquote vieler Verbraucher ist während der Coronapandemie so hoch wie selten zuvor, und große Investitionsentscheidungen werden aus Unsicherheit über das, was noch kommt, verschoben. Das spüren die münsterischen Autohäuser, in denen große Teile der Belegschaft in Kurzarbeit sind, in besonderem Maße. Doch es sei kaum davon auszugehen, dass die durch die Zwangsschließung der Verkaufshallen verlorenen Umsätze in absehbarer Zeit nachgeholt werden können, bringt Dirk Michaelis, Vertriebsgeschäftsführer in der Unternehmensgruppe Knubel, die Situation auf den Punkt. Für viele Kunden sei es unverständlich, dass die Werkstätten weiter öffnen dürfen, aber der Verkaufsbereich in den weiträumigen Autohaus-Hallen vielerorts mit Flatterband abgesperrt ist. „Wir hätten uns von der Politik eine gesonderte Lösung für den Autohandel gewünscht“, so Michaelis.
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