Stadtbaurat Robin Denstorff erläutert Konzepte für die Innenstadt
Hörsterstraße (fast) ohne Autos

Münster -

Die Innenstadt muss sich verändern, damit sie auch in Zukunft attraktiv bleibt. Das betont Stadtbaurat Robin Denstorff. Ein konkretes Projekt soll bereits in wenigen Monaten umgesetzt werden: Die Hörsterstraße soll zur Flaniermeile werden. Von Martin Kalitschke
Samstag, 27.02.2021, 14:00 Uhr
Veröffentlicht: Samstag, 27.02.2021, 14:00 Uhr
Planungsdezernent Robin Denstorff
Planungsdezernent Robin Denstorff Foto: Stadt Münster
Die Krise der Innenstädte, die mit dem Online-Handel begann, wird durch die Pandemie noch verschärft. Mit einem inte­grierten Innenstadtentwicklungskonzept will die Stadtverwaltung gegensteuern. Unser Redakteur Martin Kalitschke hat mit Planungsdezernent Robin Denstorff über das Projekt gesprochen.   Herr Denstorff, wenn das Wort „Konzept“ fällt, winken viele ab. Da gehe es doch immer nur um Visionen, die ohnehin nie umgesetzt werden. Denstorff: Da muss ich widersprechen. Das integrierte Innenstadtentwicklungskonzept ist nicht irgendeine abstrakte Vision oder Luftblase, sondern etwas ganz Konkretes: koordinierte Projekte, die die Innenstadt verbessern sollen, mit einer Finanzierung und einer Förderung unterfüttert sind und hoffentlich schnell angegangen werden können. Da geht es nicht um „Wir machen mal wieder irgendein Konzept“, sondern um ganz konkrete Maßnahmen, damit die Innenstadt attraktiv bleibt. Sie sprechen von Mikro-Kiezen, Ausprobier-Lagen, konsumfreien Zonen – glauben Sie, dass das Innenstadt-Besucher, die einfach nur shoppen und vielleicht etwas essen wollen, vom Hocker reißt? Denstorff: Vielleicht versteht nicht jeder diese inzwischen schon gängigen Begriffe – das will ich gerne einräumen.
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