Grenzbebauung, Firstrichtung, Abstandsflächen
Heftiger Streit um Baugenehmigung an der Veghestraße

Münster -

Normalerweise ist es bei der Genehmigung von Einfamilienhäusern so, dass sich der Plan des Gebäudes am Zuschnitt der bebaubaren Fläche orientiert. Bei einem Neubau an der Veghestraße war es genau umgekehrt. Und das sorgt für heftige Diskussionen. Von Klaus Baumeister
Donnerstag, 04.03.2021, 07:00 Uhr
Veröffentlicht: Donnerstag, 04.03.2021, 07:00 Uhr
Im Rohbau befindet sich das Einfamilienhaus an der Veghestraße, über dessen Genehmigung so heftig gestritten wird.
Im Rohbau befindet sich das Einfamilienhaus an der Veghestraße, über dessen Genehmigung so heftig gestritten wird. Foto: Matthias Ahlke
An der Veghestraße gibt es Streit um ein neues, stattliches Einfamilienhaus. Derlei Streit ist in Münster keine Seltenheit, aber an der Veghestraße wird er besonders heftig ausgetragen. Es geht um Grenzbebauung, Firstrichtung, Abstandsflächen. Der Streit hat bereits die Bezirksregierung, das Düsseldorfer Bauministerium sowie das Verwaltungsgericht erreicht und wird irgendwann einmal vom Oberverwaltungsgericht gelöst werden müssen. So weit, so gut. Einer der Streitpunkte ist das sogenannte Baufeld. Damit ist jener Teil eines Grundstücks gemeint, der bebaut werden darf. An einer Stelle wird diese Grenze um 3,5 Meter überschritten, was das Bauordnungsamt der Stadt Münster aber erlaubt hat, weil an anderer Stelle das Baufeld eben nicht ausgenutzt werde. Will sagen: Die Summe der bebauten Fläche ist nicht größer als das Baufeld, aber anders verteilt.
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