Trotz Lockerung
Situation in Fahrschulen bleibt angespannt

Münster -

Ab dem 8. März werden die Bedingungen, unter denen Fahrschulen wieder arbeiten dürfen, gelockert. Der Brandbrief an die Landesregierung zeigt offensichtlich Wirkung. Trotzdem werden sich viele junge Leute bis zum ersehnten Führerschein noch in Geduld üben müssen. Von Karin Höller
Freitag, 05.03.2021, 10:00 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 05.03.2021, 10:00 Uhr
Seit Dezember durften neben den berufsbezogenen Ausbildungen nur jene Schüler Fahrstunden nehmen, die bereits die Hälfte ihrer Pflichtstunden absolviert hatten. Unter Maske wird Fahrlehrer Ulf Imort angesichts der angekündigten Lockerungen nun wieder öfter einsteigen.
Seit Dezember durften neben den berufsbezogenen Ausbildungen nur jene Schüler Fahrstunden nehmen, die bereits die Hälfte ihrer Pflichtstunden absolviert hatten. Unter Maske wird Fahrlehrer Ulf Imort angesichts der angekündigten Lockerungen nun wieder öfter einsteigen. Foto: Imort
So mancher 17- oder 18-Jährige wird sich noch etwas gedulden müssen, bis er oder sie den ersehnten Führerschein in der Tasche hat. Und vielen Fahrschulen steht wegen des monatelangen Lockdowns das Wasser bis um Hals. Weil nur jene Fahrschüler, die bis Mitte Dezember bereits die Hälfte ihrer Pflichtstunden im Auto absolviert hatten, sowie die berufsbezogenen Fahrschüler ihre Fahrausbildung fortsetzen durften, ist diese Gruppe nun weitgehend durch. „Aber es ist seitdem keiner mehr nachgekommen. Die meisten Fahrlehrer sind in Kurzarbeit“, berichtet Dietmar Lohrmann, dessen Fahrschule bereits seit Ende der 50er Jahre besteht.
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