Politik in Corona-Zeiten
Wahlkampf im stillen Kämmerlein

Münster -

Die Kampagnen der Parteien im Superwahljahr stehen ganz im Zeichen von Corona. Im Interview spricht Wahlkampfexpertin Dr. Stephanie Geise von der Uni Münster über die Plakate-Flut vor den Landtagswahlen im Südwesten, gestreamte Online-Reden und die Tücken der sozialen Medien. Von Stefan Biestmann
Sonntag, 07.03.2021, 13:00 Uhr
Veröffentlicht: Sonntag, 07.03.2021, 13:00 Uhr
Im Landtagswahlkampf in Baden-Württemberg wird mehr plakatiert als sonst. Die Parteien verstärken zugleich ihre Online-Kampagnen.
Im Landtagswahlkampf in Baden-Württemberg wird mehr plakatiert als sonst. Die Parteien verstärken zugleich ihre Online-Kampagnen. Foto: Arnulf Hettrich via www.imago-images.de
Keine Massenkundgebungen auf Marktplätzen, kaum Haustürbesuche: Im Superwahljahr ist vieles anders. Das macht sich auch vor den Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg am 14. März bemerkbar. Kommunikationswissenschaftlerin Dr. Stephanie Geise von der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster forscht seit Jahren zum Thema Wahlkämpfe. Sie spricht im Interview mit unserem Redaktionsmitglied Stefan Biestmann über die Plakate-Flut und Online-Kampagnen in Corona-Zeiten.    Wahlplakate feiern im Landtagswahlkampf im Südwesten eine regelrechte Renaissance. Einige Parteien setzen so viele Plakate ein wie noch nie. Ist das die richtige Strategie? Geise: Wahlplakate haben eine besonders hohe Reichweite. Sie hängen täglich 24 Stunden im öffentlichen Raum. Man sieht sie auf dem Weg zur Arbeit oder beim Warten an der Bushaltestelle.
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