Prozess im Missbrauchsfall Münster
Lebensgefährtin kannte pädophile Neigungen von Adrian V.

Münster -

32. Verhandlungstag im Missbrauchsprozess gegen Adrian V.: Eine Polizistin hat vor Gericht von einem bizarren Gespräch mit der Lebensgefährtin Sabrina K. berichtet - der Mutter des Jungen, der unzählige Male missbraucht wurde. Aber warum ließ sie ihren Sohn überhaupt mit Adrian V. alleine reisen? Von Dirk Anger
Freitag, 26.03.2021, 20:30 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 26.03.2021, 20:30 Uhr
Der Hauptbeschuldigte im Missbrauchskomplex Münster, Adrian V., verdeckt sein Gesicht hinter einem Aktendeckel.
Der Hauptbeschuldigte im Missbrauchskomplex Münster, Adrian V., verdeckt sein Gesicht hinter einem Aktendeckel. Foto: Dirk Anger
Das Beziehungsgeflecht um den Hauptbeschuldigten im Missbrauchskomplex Münster wirft weitere Fragen auf: Sie habe ihm immer vertraut, obwohl sie seine Vorliebe für Jungen kannte, soll die Lebensgefährtin des wegen schweren sexuellen Missbrauchs angeklagten Adrian V. einer Polizeibeamtin im Mai 2020 kurz nach ihrer ersten Festnahme gesagt haben. Am 32. Verhandlungstag im Prozess gegen den 27-jährigen Münsteraner und vier weiterer Mitangeklagte berichtete eine Kriminaloberkommissarin von ihrem Gespräch mit der inzwischen ebenfalls in Untersuchungshaft sitzenden Sabrina K.
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