Vorwürfe der Diskriminierung
Mitarbeiterin klagt erfolgreich gegen die Uni Münster

Münster -

Niederlage für die Universität in Münster: Das Arbeitsgericht hat entschieden, dass die Uni eine promovierte Wissenschaftlerin weiter beschäftigen muss. Im Mittelpunkt des Streits, der vor dem Gericht landete, stand der Vorwurf der "strukturellen Diskriminierung". Von Ulrich Coppel
Dienstag, 30.03.2021, 15:30 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 30.03.2021, 15:30 Uhr
Vorwürfe der Diskriminierung: Mitarbeiterin klagt erfolgreich gegen die Uni Münster
Die Uni Münster hat den Streit vor dem Arbeitsgericht verloren. Foto: Oliver Werner (Archivbild)
Die Westfälische Wilhems-Universität muss eine Mitarbeiterin an ihrem „WWU Graduate Centre“ weiterbeschäftigen, obwohl der ursprüngliche Arbeitsvertrag befristet war und auch nicht entfristet werden sollte. Außerdem steht der Frau, einer Schwarzen, eine Entschädigung von 5000 Euro zu. Das hat das Arbeitsgericht Münster entschieden. Die Klägerin muss 20, die Uni 80 Prozent der Prozesskosten übernehmen. Die promovierte Wissenschaftlerin koordiniert seit 2016 am „Graduate Centre“ die Betreuung des wissenschaftlichen Nachwuchses, also der sogenannten Postdocs, denen direkt nach der Promotion eine befristete Forschungstätigkeit ermöglicht wird.
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