Coronavirus
67-jährige Münsteranerin auf Intensivstation gestorben

Münster -

Wie die Stadt am Mittwoch berichtet, hat es im Zusammenhang mit dem Coronavirus erneut einen Todesfall gegeben. Die Zahl der infizierten Münsteranerinnen und Münsteraner ist im Vergleich zum Vortag gestiegen. 

Mittwoch, 07.04.2021, 15:19 Uhr aktualisiert: 07.04.2021, 15:59 Uhr
Coronavirus : 67-jährige Münsteranerin auf Intensivstation gestorben
In Münster ist eine 67-jährige Frau auf der Intensivstation eines Krankenhauses gestorben. Sie war mit dem Coronavirus infiziert. Foto: dpa (Symbolbild)

In Zusammenhang mit dem Coronavirus hat es laut einer Mitteilung der Stadt erneut einen Todesfall gegeben. Demnach ist eine Frau im Alter von 67 Jahren auf der Intensivstation eines münsterischen Krankenhauses an Covid-19 gestorben. Damit erhöht sich die Zahl der seit Ende März 2020 an oder mit Covid gestorbenen Münsteranerinnen und Münsteraner auf 106.

29.000 Schnelltests am Osterwochenende 

Derweil sind bereits 54.500 Menschen in Münster gegen eine schwere Covid-Erkrankung erstgeimpft worden, teilte die Stadt mit. Zwischen Karfreitag und Dienstag seien in Münster rund 29.000 Schnelltests bei symptomfreien Personen durchgeführt worden, davon fielen 49 Tests positiv aus. Es folgen PCR-Tests zu Abgleich und Prüfung.

Welche Corona-Regeln in NRW seit Montag (29.3.) gelten

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  • Nordrhein-Westfalen zieht infolge der dritten Corona-Welle wieder die Zügel an. Aber die vereinbarte Notbremse wird sogleich wieder gelockert: Im verschärften Lockdown gibt es diesmal Ausnahmen - und zwar für Menschen mit negativem Schnelltest. Die neue Corona-Schutzverordnung gilt von Montag (29.3.) bis 18. April - die aktuellen Regelungen im Überblick.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Öffnungen bei Test-Option:

    Mit einem negativen Test könnten die Menschen in den betroffenen Kreisen und Städten – mit einer Inzidenz über 100 – wieder mit Termin in den Baumarkt, in Geschäfte oder mit den Kindern in den Zoo gehen. Erlaubt sind auch Zutritt von Bibliotheken, Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten so wie auch körpernahe Dienstleistungen wie Gesichtskosmetik. Auflagen wie Desinfektion, Abstand und Maskenpflicht bleiben aber weiter bestehen.

    Foto: Diverse
  • Friseure:

    Friseure und medizinische Fußpflege fallen nicht unter die Corona-Notbremse. Sie bleiben weiter geöffnet. Ein negativer Test ist Laumann zufolge in Kommunen mit einer Inzidenz über 100 nicht nötig.

    Foto: Oliver Berg
  • Gastronomie:

    Die Gastronomie bleibt weiter geschlossen. Die Test-Option erstreckt sich laut Laumann nicht auf die Gastronomie. Das gebe die Corona-Schutzverordnung nicht her. Er verwies auf weitergehende Öffnungskonzepte, die im Rahmen der geplanten Modellregionen möglich seien.

     

    Foto: dpa
  • Kontaktbeschränkungen:

    Über das Osterwochenende werden die Kontaktbeschränkungen auch in Regionen mit hoher Corona-Inzidenz gelockert. Von Gründonnerstag bis Ostermontag (1. bis 5. April) dürfen sich landesweit unabhängig vom örtlichen Infektionsgeschehen fünf Personen aus zwei Haushalten treffen, heißt es in der Corona-Schutzverordnung. Kinder bis 14 Jahren werden nicht mitgerechnet. Außer an Ostern gilt aber in Kommunen mit einer Inzidenz über 100, dass sich Menschen aus einem Hausstand nur mit einer weiteren Person im öffentlichen Raum treffen dürfen.

    Foto: dpa
  • Volksfeste:

    Große Festveranstaltungen wie Volksfeste oder Schützenfeste sind in NRW noch bis mindestens 31. Mai verboten. Die Konkretisierung schafft Planungssicherheit für viele Vereine, die sonst im Frühjahr ihre Schützenfeste abgehalten hätten.

    Foto: dpa
  • Sonnenstudios:

    Ab dem 29. März ist der Betrieb von Sonnenstudios in NRW wieder erlaubt. Wie bei anderen körpernahen Dienstleistungen müssen allerdings die Vorgaben der Notbremse beachtet werden. Laumann begründete die Änderung mit entsprechenden Gerichtsurteilen.

    Foto: dpa
  • Schwimmunterricht:

    NRW lässt Schwimmunterricht für Kinder unter Auflagen wieder zu. Ab Montag dürfen Kurse für Schwimm-Anfänger und Kleinkinder wieder stattfinden - allerdings mit höchstens fünf Kindern pro Gruppe.

    Foto: dpa
  • Modellregionen:

    NRW will gemäß Bund-Länder-Beschluss in etwa einem halben Dutzend Modellregionen weitergehende Öffnungen mit strengem Schutz- und Testkonzept erproben.

    Foto: dpa

Weitere Corona-Kennziffern für Münster

Registrierte Neuinfektionen: 44
Aktuell infizierte Münsteranerinnen und Münsteraner: 458 (Dienstag: 438)
Gesamtzahl aller labordiagnostisch bestätigten Fälle: 6.539
Gesamtzahl aller genesenen Patienten: 5.975
An/mit Corona gestorbene Personen: 106
7-Tage-Inzidenz (laut LZG): 52,0
Covid-Patienten im Krankenhaus: 38, davon auf Intensivstation: 15, davon beatmet: 9

Die Stadt Münster hat eine interaktive Karte mit den Standorten kostenfreier Corona-Testungen eingestellt, die dauerhaft aktualisiert wird.

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