Überforderung in Familien steigt
Mehr Andrang in Kinderkrisenhilfe in der Corona-Pandemie

Münster -

Probleme in ohnehin belasteten Familien eskalieren während der anhaltenden Corona-Krise. Die Zahl der Notaufnahmen in der Kinder- und Jugendhilfe St. Mauritz ist spürbar gestiegen. Gleichzeitig musste die Einrichtung um frühzeitige Impfungen und Corona-Schnelltests kämpfen. Von Karin Höller
Mittwoch, 14.04.2021, 08:00 Uhr
Veröffentlicht: Mittwoch, 14.04.2021, 08:00 Uhr
Zuhören und Trost spenden: Vor allem die oft traumatisierten Kinder in der "Leuchtturmgruppe" der Krisenhilfe St. Mauritz benötigen besondere Zuwendung.
Zuhören und Trost spenden: Vor allem die oft traumatisierten Kinder in der "Leuchtturmgruppe" der Krisenhilfe St. Mauritz benötigen besondere Zuwendung. Foto: Kinder- und Jugendhilfe St. Mauritz
Wenn in Krisensituationen die Lage in Familien aus dem Ruder läuft, Gewalt, Misshandlung, akute Drogenprobleme oder Missbrauch die Lage verschärfen, sind die Mitarbeiter der Kinderkrisenhilfe der Kinder- und Jugendeinrichtung St. Mauritz Retter in der Not. Vor genau 25 Jahren wurde der 1842 gegründeten Einrichtung auch die Inobhutnahme in solchen Krisensituationen übertragen. Ein rettender Anker, der während der Corona-Pandemie eine noch größere Bedeutung erlangt hat, wie die steigenden Aufnahmezahlen zeigen. „Situationen von Überforderung nehmen während der Corona-Krise zu, bestehende Probleme eskalieren, zumal es wenig Entlastung durch Schule und Kita gibt“, stellt Michael Kaiser, Leiter der Kinder- und Jugendhilfe St.
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7914719?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F92%2F
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/1/7914719?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F92%2F
Nachrichten-Ticker