Interview
Verkehrswende wird „Gewinner und Verlierer bringen“

Münster -

Der Regionalverband des Verkehrsclubs Deutschland setzt sich in Münster unter anderem für mehr und flüssigeren Bus-Verkehr ein. Im Interview sprechen zwei Vertreter des VCD darüber, wie dies andere Verkehrsmittel beeinflusst und was das Auto mit dem Pferd verbindet. Von Björn Meyer
Samstag, 01.05.2021, 17:35 Uhr
Veröffentlicht: Samstag, 01.05.2021, 17:35 Uhr
Der VCD setzt auf den Busverkehr. Zuletzt bekräftigte man dies mit einer Busspur-Demo in direkter Nähe zum Hauptbahnhof.
Der VCD setzt auf den Busverkehr. Zuletzt bekräftigte man dies mit einer Busspur-Demo in direkter Nähe zum Hauptbahnhof. Foto: Matthias Ahlke
Seit 35 Jahren setzt sich der Verkehrsclub Deutschland (VCD) eigenen Angaben zufolge für eine umwelt- und sozialverträgliche Mobilität ein. Der Regionalverband Münsterland machte zuletzt durch eine sogenannte Busspur-Demo vor dem Hauptbahnhof Münster auf sich aufmerksam. Im Interview mit Redakteur Björn Meyer sprachen VCD-Mitglied Michael Wildt sowie der stellvertretende Vorsitzende des Regionalverbands Wolfgang Wiemers (beide ehrenamtlich) mit unserer Zeitung über das Zusammenspiel von Auto, Bus und Fahrrad und erklärten, was Radfahrer in Münster noch lernen müssen. Nach der Demonstration von Fridays for Future auf der Umgehungsstraße gab es in der Leserbriefspalte unserer Zeitung sowie in den sozialen Medien eine Diskussion darüber, inwieweit Demonstrationen den Verkehr behindern sollten. Auch unsere Zeitung bemängelte an der Busspur-Demo des VCD die entstandenen Verkehrsbehinderungen. Überzeugt man Autofahrer durch diesen Ärger wirklich, demnächst auf ein anderes Verkehrsmittel umzusteigen? Wiemers: Man darf sich nicht scheuen, Konflikte zu generieren. Die notwendige Transformation im Verkehr wird Gewinner und Verlierer bringen.
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