Wenige Verstöße gegen Corona-Regeln
Am 1. Mai blieb es in Münster ruhig

Münster -

Am Maifeiertag blieb es in Münster weitgehend ruhig. Für Ärger sorgte allerdings eine Demonstration von Kritikern der Corona-Maßnahmen am Aasee.

Sonntag, 02.05.2021, 15:45 Uhr aktualisiert: 02.05.2021, 16:10 Uhr
Mit Abstand und in kleinen Gruppen nutzten viele den 1. Mai zu einem Ausflug an den Aasee.
Mit Abstand und in kleinen Gruppen nutzten viele den 1. Mai zu einem Ausflug an den Aasee. Foto: hpe

„Insgesamt relativ ruhig“, so lautet die Bilanz von Polizei-Pressesprecherin Angela Lüttmann am Sonntag zu den insgesamt acht größeren und kleineren Demonstrationsveranstaltungen am 1. Mai.

Ärger gab es allerdings am Aasee, dort präsentierten sich unweit der Billardkugeln Gegner der Corona-Schutzmaßnahmen größtenteils ohne Masken und Abstand. Nach mehrfachen Aufforderungen durch Polizei und Ordnungsamt , die Hygieneregeln einzuhalten, waren schließlich drei Anzeigen gegen Impfgegner fällig. Eine weitere Person bekam eine Strafanzeige wegen Beamtenbeleidigung.

Ruhige Mai-Demo

Die Mai-Demo der Gewerkschaften bereitete der Polizei kaum Kopfzerbrechen, fast alle hielten sich an die Regeln und protestierten mit Abstand. Aus dem linken Spektrum, so die Polizei, wurde während eines Aufzuges in Richtung Stubengasse ein Rauchtopf gezündet. Der Tatverdächtige wurde ermittelt, eine Anzeige folgt.

Bei allen anderen Kundgebungen mit insgesamt wenig Beteiligten gab es laut Polizei keine Vorkommnisse. Auch die Maiausflügler hielten sich offenbar an die Corona-Regeln. Sowohl auf den Wiesen am Aasee wie auch auf der Kanalpromenade wurde bei oft sonnigem, aber kühlem Wetter in Kleinstgruppen und mit Abstand der Start in den Wonnemonat gefeiert. Die eigentlich typischen Wandergruppen mit Bollerwagen und Bier waren wegen der Pandemie-Einschränkungen nur selten anzutreffen.

Auch im Münsterland wenig Probleme

Die Polizeibehörden im Münsterland melden nur wenig Verstöße gegen die Corona-Schutzmaßnehmen am Wochenende. Verbotene Feiern und Zusammenkünfte habe es kaum gegeben. Das habe aber nicht verhindert, dass es hier und dort zu kleineren Zwischenfällen wie Körperverletzungen und Lärmbelästigungen gekommen sei, teilte etwa die Polizei im Kreis Steinfurt auf Nachfrage mit. 

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