Hochschulranking
Sehr gute Bewertungen für Uni und FH in Münster

Münster -

Gute Noten für Münsters Hochschulen: Die Uni und auch die Fachhochschule haben beim Hochschulranking des "Centrums für Hochschulentwicklung" gute Noten bekommen. In vielen Fächern wurde mit Plätzen in der Spitzengruppe gepunktet.

Dienstag, 04.05.2021, 11:00 Uhr aktualisiert: 04.05.2021, 13:47 Uhr
Hochschulranking: Sehr gute Bewertungen für Uni und FH in Münster
Die Uni Münster hat beim Hochschulranking gut abgeschnitten. Foto: Oliver Werner (Archivbild)

Die Westfälische Wilhelms-Universität (WWU) Münster hat beim aktuellen Hochschulranking des „Centrums für Hochschulentwicklung“ ( CHE ), bei dem unter anderem Studierende ihre Studienbedingungen bewerten, in den Fächern Medizin, Zahnmedizin, Politikwissenschaft, Sportwissenschaft, Mathematik, Physik, Biologie, Geowissenschaften und Geografie mit Plätzen in der Spitzengruppe gepunktet.

"Vor allem am Studienanfang ist die Unterstützung an der WWU in vielen Fächern als sehr gut bewertet worden", heißt es in einer Pressemitteilung der Uni. Die Studierenden in den Fächern Mathematik, Medizin sowie Politikwissenschaft seien sehr zufrieden mit der allgemeinen Studiensituation, der Studienorganisation und dem Lehrangebot. Auch Kriterien wie die Räume, die Bibliotheksausstattung, die IT-Infrastruktur oder spezielle Einrichtungen wie beispielsweise „Skills-Labs“ (Trainingseinrichtungen) in der Medizin und die Arbeitsplätze in der Mathematik seien mit "sehr gut" bewertet worden.

Spitzenplatzierungen für Medizin

Das Fach mit den meisten Spitzenplatzierungen an der WWU ist die Medizin; die Erfolgsquote des ersten und zweiten Abschnitts der Medizinischen Prüfung (M1 und M2) zeige sich dementsprechend hoch. "Das Fach glänzt zudem beim Forschungskriterium Zitationen pro Publikation", teilt die Uni mit.

Informationen zum CHE-Hochschulranking

Für das CHE-Hochschulranking wird jedes Jahr ein Drittel der Fächer neu bewertet – im Jahr 2021 haben die Studierenden die Fächer Biochemie, Biologie / Biowissenschaften, Chemie, Geografie, Geowissenschaften, Informatik, Mathematik, Medizin, Pflegewissenschaft, Pharmazie, Physik, Politik- und Sozialwissenschaften, Sportwissenschaft und Zahnmedizin benotet. Die Ergebnisse basieren auf Fakten und Urteilen von Studierenden und Professoren. Das Ranking ist mit rund 120.000 befragten Studierenden und mehr als 300 untersuchten Universitäten und Fachhochschulen der umfassendste und detaillierteste Hochschulvergleich im deutschsprachigen Raum. Die Rankingergebnisse sind im aktuellen Studienführer der Wochenzeitung „Die Zeit“ veröffentlicht.

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Politikwissenschaft-Studierende loben zudem die Betreuung und die Unterstützung im Studium. Das Fach Mathematik punktet auch beim Kriterium Prüfungen und erreicht bei den Forschungsgeldern pro Wissenschaftler die Spitzengruppe. In der Biologie werden die Exkursionen, die Vermittlung fachwissenschaftlicher und fachübergreifender Kompetenzen sowie die sehr gute Unterstützung für ein Auslandsstudium gelobt. Das Fach Geowissenschaften glänzt bei den Veröffentlichungen pro Wissenschaftler.

Physik-Studierende loben die Studienorganisation und die Bibliotheksausstattung. Sportwissenschaft-Studierende bewerten die Räume sehr gut und das Fach erreicht darüber hinaus die Spitzengruppe bei den Veröffentlichungen pro Professor. Zahnmedizin-Studierende sind unter anderem sehr zufrieden mit der Studienorganisation sowie der Anzahl und Ausstattung der Simulationsplätze.

Überdurchschnittliche Bewertungen für die FH

An der Fachhochschule (FH) wurden die Fächer des Fachbereichs Gesundheit, die Informatik am Fachbereich Elektrotechnik und Informatik sowie die Maschinenbauinformatik am Fachbereich Maschinenbau bewertet. In allen Fächern sind die Unterstützungsangebote am Studienanfang sehr gut – die Fachbereiche bekamen jeweils eine Spitzenbewertung.

"Spitze finden die Bachelorstudierenden des Fachbereichs Gesundheit das soziale Klima zwischen Studierenden und Lehrenden sowie die Vor- und Nachbereitung der Praxisphase", heißt es in einer Mitteilung der FH. Die Räume des Fachbereichs wurden mit 1,8 ebenfalls überdurchschnittlich gut bewertet. Besonders gut abgeschnitten hat auch im Bachelorstudiengang Pflege dual die Verzahnung – sowohl institutionell, als auch mit Blick auf die Studieninhalte und die Betreuung.

Der CHE-Indikator „Unterstützung am Studienanfang“, der die Aspekte Kompetenzangleichung/Kompetenzaufbau, Flexibilisierung, Orientierung und Begleitung/Beratung bewertet, wurde auf dem Steinfurter Campus im Fach Informatik als sehr gut bewertet und damit in die Spitzengruppe aufgenommen.

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