Ara-Nachwuchs im Allwetterzoo Münster
Schlupferfolg in der Papageien-WG

Erstmalig schlüpfte im Allwetterzoo im Juni ein Küken bei den Hellroten Aras. Lange Zeit versorgten die Eltern-Vögel ihren Nachwuchs im Nest hinter den Zookulissen. Nun ist das drei Monate alte Ara-Küken für Zoobesucher gut zu sehen, wie der Allwetterzoo Münster in einer Pressemeldung mitteilt.

Donnerstag, 20.10.2016, 09:10 Uhr

Ara-Nachwuchs im Allwetterzoo Münster : Schlupferfolg in der Papageien-WG
Das Ara-Küken können Besucher in der begehbaren Papageien-Voliere hautnah erleben. Foto: Allwetterzoo Münster

In der Papageien-WG vor dem Tropenhaus im Allwetterzoo krächzen hellrote Aras und orange-gelbe Sonnensittiche munter um die Wette. Bei beiden Arten klappt es auch mit Nachwuchs  und es schlüpft ein Küken nach dem anderen: Sechs Sonnensittiche sind in diesem Sommer ausgeflogen und nun ist auch das Ara-Küken für die Zoobesucher zu sehen.

Begehbare Papageien-Voliere

Bereits Ende Juni ist der Ara im Nest hinter den Zookulissen geschlüpft. Über drei Monate haben die Eltern-Vögel ihn dort versorgt. Nun ist er ausgeflogen und für Besucher hautnah zu erleben. Denn: Die Papageien-Voliere vor dem Tropenhaus ist begehbar. 

„Es ist das erste Küken bei unseren Hellroten Aras“, freut sich Zookurator Dr. Dirk Wewers . Bis letztes Jahr lebten im Zoo unterschiedliche Ara-Arten zusammen. Doch man entschied sich dafür, die Aras mit den Sonnensittichen zu vergesellschaften und nur noch ein Zuchtpaar der Hellroten Aras zu behalten.

Herbst im Allwetterzoo Münster

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  • Immer neugierig: Erdmännchen.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Das Flamingo-Küken sucht Schutz unter der Mutter.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Sorry, haben wir gestört? Der Gepard ruht.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Der syrische Braunbär ist gar nicht richtig braun. Hier verzieht er die Nase.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Der Wasserbock hat Bock auf Wasser.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Tiger Fedor kam im Juli nach Münster.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Tiger Fedor.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Nachwuchs: Die kleinsten Flamingos sind erst einige Wochen alt. 

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Wer kennt Bongos (also die Tiere)?

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Och, wie süß! Ein Flamingo-Küken.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Der ostafrikanische Kronenkranich.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Tiger Fedor.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Macht so ein Stück Möhre einen syrischen Braunbär satt?

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Das Flamingo-Küken muss wohl noch etwas wachsen.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Brillenpinguine.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Elen-Antilopen leben eigentlich in Afrika.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ein syrischer Braunbär.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Krauskopfpelikan 

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Tiger Fedor

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Geparde

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Wer kommt da aus dem Bambus? Tiger Fedor.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Tiger Fedor

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Brillenpinguin.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Tiger Fedor

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Träger Sprint-Weltmeister: der Gepard.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Kurz mal hochgucken: ein Strauß.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Nur nicht die Schultern hängen lassen, lieber Brillenpinguin!

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Action Fehlanzeige: Die Löwen dösen.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • So sehen ganz junge Flamingos aus.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Foto: Gunnar A. Pier
  • Defassa-Wasserbock

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Immer neugierig: Erdmännchen.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Kopf hoch, lieber Strauß!

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Böser Blick? Ein syrischer Braunbär.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • "Wenn ich groß werde, will ich auch rosa sein und lange Beine haben", sagte das Flamingo-Küken.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Tiger Fedor darf erst seit einigen Wochen aufs Außengelände.

    Foto: Gunnar A. Pier

Zuchterfolg ist ein Beleg für Wohlbefinden der Tiere

Der Plan ging auf: Beide Papageien-Arten leben friedlich zusammen und haben in diesem Jahr erstmalig Nachwuchs bekommen. „Das ist immer ein Zeichen dafür, dass es den Tieren gut geht", so Wewers.

Das Ara-Küken ist schon beinahe so groß wie seine Eltern. Wer es besichtigen will, kann es mit einem einfachen Trick ganz leicht von den erwachsenen Tieren unterscheiden: Seine großen Pupillen weisen auf das jugendliche Alter hin.

Aras - im Regenwald zu Hause

In den tropischen Regenwäldern Mittel- und Südamerikas leben die prachtvollsten und größten Papageien der Welt, die Aras.

Bis heute wurden bereits acht Ara-Arten ausgerottet – im Allwetterzoo Münster leben Hellrote Aras. Aras sind stark bedroht, vor allem aufgrund der fortschreitenden Zerstörung ihres Lebensraumes durch die Abholzung der tropischen Regenwälder. Und auch der Tierhandel trägt zur Gefährdung der Bestände bei.

Die meist in Paaren durch den Regenwald streifenden Aras ernähren sich von Pflanzen, wobei sie mit ihrem mächtigen Schnabel sogar sehr dickschalige Nüsse aufbrechen können. Auch beim Klettern benutzen sie ihn sehr geschickt.

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