Neuer Hauptbahnhof Münster
Endlich freie Bahn - mit mehr Zügen?

Münster -

Am Samstag wird das neue Hauptbahnhofsgebäude in Münster eröffnet. Doch das soll nicht die letzte Veränderung am Bahnhof sein. Der Chef des münsterländischen Zweckverbandes fordert, dass jetzt das Zugangebot ausgeweitet wird.

Freitag, 23.06.2017, 13:06 Uhr

Blick hinter die Kulissen: Kurz vor der Eröffnung werden im Empfangsgebäude die letzten Arbeiten ausgeführt.
Blick hinter die Kulissen: Kurz vor der Eröffnung werden im Empfangsgebäude die letzten Arbeiten ausgeführt. Foto: Oliver Werner

Nach knapp drei Jahren Bauzeit wird der 40 Millionen Euro teure, neue Hauptbahnhof in Münster am Samstag eröffnet. Er ist aktuell das wichtigste Infrastrukturprojekt der Region. Bezogen auf seine 50.000 Fahrgäste und über 500 Züge pro Tag ist der münsterische Bahnhof der wichtigste in Westfalen-Lippe“, sagte Uli Beele , Sprecher des Zweckverbandes Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL).

Bereits vor einigen Jahren wurden am Hauptbahnhof mit Millionenaufwand die Bahnsteige und Tunnel erneuert sowie Rolltreppen eingebaut. Ende des Jahres folgt der nächste Schritt der Erneuerung. Dann wird von einem privaten Investor auf der Ostseite des Bahnhofs ebenfalls ein neues Empfangsgebäude errichtet.

Münsters Bahnhof vor der Eröffnung

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  • Handwerker erledigen letzte Arbeiten. Foto: Matthias Ahlke
  • Handwerker erledigen letzte Arbeiten. Foto: Oliver Werner
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  • Handwerker erledigen letzte Arbeiten. Foto: Matthias Ahlke
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  • Handwerker erledigen letzte Arbeiten. Foto: Matthias Ahlke
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  • Handwerker erledigen letzte Arbeiten. Foto: Matthias Ahlke
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  • Handwerker erledigen letzte Arbeiten. Foto: Matthias Ahlke
  • Handwerker erledigen letzte Arbeiten. Foto: Matthias Ahlke
  • Handwerker erledigen letzte Arbeiten. Foto: Matthias Ahlke
  • Handwerker erledigen letzte Arbeiten. Foto: Matthias Ahlke
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  • Handwerker erledigen letzte Arbeiten. Foto: Oliver Werner

Ein Blick zurück

Dem Neubau gingen jahrelange, teilweise auch ergebnislose Planungen voraus. Wiederholt machten Stadt und Region der Deutschen Bahn den Vorwurf, den münsterischen Hauptbahnhof stiefmütterlich zu behandeln und kein Interesse zu zeigen, das marode Nachkriegsgebäude zu er­setzen.

Herausforderungen der Zukunft

Seit Jahren steigt im Münsterland die Zahl der Fahr­gäste, in gleichem Maße wächst die Bedeutung von Stadt und Region: Michael ­Geuckler, Chef des münsterländischen Zweckverbandes (ZVM) und Mitglied in der NWL-Geschäftsführung, leitet daraus zweierlei ab. „Von Münster müssen mehr ­Ziele angefahren werden.“ Darüber hinaus sei im Fernverkehr „der Halbstundentakt“ geboten. Bisher fahren die Züge beispielsweise nach Bremen, Hannover, Köln und Emden nur stündlich.

Kommentar

Kommentar zum neuen Hauptbahnhof: Gesicht des Booms

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Reaktivierung der WLE-Strecke 

Um die Herausforderungen der Zukunft bewältigen zu können, wirbt Geuckler zudem dafür, „das ungenutzte Gleis und den alten Bahnsteig der WLE-Strecke zügig wieder in Betrieb zu nehmen“. Das sei die letzte Möglichkeit zur Kapazitätserweiterung im Bahnhof, sagte er. Sie werde dringend benötigt, wenn die ­eingleisige Strecke zwischen Münster und Lünen ausgebaut wird und der Rhein-Ruhr-Express (RRX) künftig in Münster hält.

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Die große WN Story "Hinter den Kulissen": Viele Menschen sorgen für einen reibungslosen Ablauf am Hauptbahnhof. Wir laufen täglich an ihnen vorbei, bei uns kommen sie zu Wort -  hier sind ihre Geschichten.

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