Sportmediziner Jens Hinder
Ein Radsport-Fanatiker für das Uniklinikum

Münster -

Der „Neue“ am Institut für Sportmedizin des UKM (Universitätsklinikum Münster) ist ein wahres Schwergewicht in der Szene: Jens Hinder (50) ist nicht nur Mannschaftsarzt des internationalen Radsportteams „Trek-Segafredo“ und Vize-Präsident des Radsportverbandes NRW (Nachwuchs- und Spitzensport), sondern selbst mehrfacher Deutscher Meister sowie Weltmeister der Heilberufe und des Militärs.

Freitag, 05.10.2018, 10:00 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 05.10.2018, 10:00 Uhr
Jens Hinder (l.) erweitert das Team des Instituts für Sportmedizin am UKM zur Freude von Prof. Dr. Dr. Stefan-Martin Brand
Jens Hinder (l.) erweitert das Team des Instituts für Sportmedizin am UKM zur Freude von Prof. Dr. Dr. Stefan-Martin Brand Foto: UKM

Auch beim Münsterland-Giro am 3. Oktober war der Sportmediziner im Stab von „Trek-Segafredo“, das er schon bei der Tour de France und dem weltberühmten Tagesklassiker Paris-Roubaix betreut hat.

Die übrigen 75 Prozent seiner Arbeitszeit ist er ab sofort am UKM tätig – um die Zusammenarbeit mit Profi-Sportlern auszubauen.

Für Direktor Prof. Dr. Dr. Stefan-Martin Brand, der in den vergangenen drei Jahren große Anstrengungen in die Professionalisierung des Instituts für Sportmedizin gesteckt hat, komplettiert Hinder das Portfolio des lizenzierten Untersuchungszentrums des Landessportbundes NRW. „Mit Jens Hinder konnten wir einen Mann gewinnen, der durch seine jahrzehntelange Erfahrung im Profi-Sport ein massiver Zugewinn ist“, freut sich Brand. „Zusammen haben wir einen größeren Grad an Professionalität. Wir können nun ein größeres Spektrum an Untersuchungen, aber auch Sportarten abdecken.“ Neben dem Radsport stehen Schwimmen und Triathlon sowie Ballsportarten im Fokus. „Wir haben aktuell zum Beispiel die WWU Baskets vor dem Start in die Bundesliga untersucht. Andere Mannschaften, insbesondere Fußballteams, neben den Preußen, folgen jetzt“, gibt Brand einen Einblick.

Hinder war zuvor 15 Jahre im Zentrum für Sportmedizin der Bundeswehr in Warendorf tätig, betreute dort zahlreiche Athleten der Sportfördergruppe bei Europa- und Weltmeisterschaften sowie Olympischen Spielen. Aber er musste sich eben auch um Untersuchungen für Auslandseinsätze oder versehrte Heimkehrer kümmern. „Hier kann ich mich wieder vollständig dem widmen, was meine Passion ist, der Sportmedizin“, sagt der gebürtige Marburger, der seit 2000 mit seiner Familie in Münster lebt.

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