Von Sydney in die Ferienstadt
Atlantis trifft Australien

Münster Von Jennifer von Glahn -

Eine Familie aus Australien besucht regelmäßig die deutsche Ferienstadt Atlantis. Die gebürtige Münsteranerin Gabi McInerheney kommt dafür jeden Sommer mit ihren Söhnen aus Sydney angereist.

Donnerstag, 15.08.2013, 13:08 Uhr

Wiedersehen in der Ferienstadt Atlantis: Gabi McInerheney aus Sydney (l.) und ihr Sohn Oscar kommen bei ihren DeutschlandBesuchen bei Oscars Oma aus Handorf, Bruni Hagenberger, immer in die Abenteuerstadt am Wienburgpark.
Wiedersehen in der Ferienstadt Atlantis: Gabi McInerheney aus Sydney (l.) und ihr Sohn Oscar kommen bei ihren DeutschlandBesuchen bei Oscars Oma aus Handorf, Bruni Hagenberger, immer in die Abenteuerstadt am Wienburgpark. Foto: jvg

„Wehe, ich hole ihn eher ab“, lacht Gabi McInerheney . Die Abenteuerstadt Atlantis am Wienburgpark ist für ihren Sohn Oscar der Höhepunkt des deutschen Sommers. Die Familie hat mit Abstand die weiteste Anreise, um drei Wochen Spiel und Spaß im Feriencamp zu erleben – die McInerheneys kommen aus Australien .

Vor 20 Jahren verschlug es die gebürtige Münsteranerin auf den Kontinent am anderen Ende der Welt. Ganz klassisch der Liebe wegen war die Münsteranerin ausgewandert. Ihren australischen Mann hatte die damals Anfang 20-Jährige in einem Urlaub auf einer Insel in Griechenland kennen gelernt. „Das war sehr romantisch“, schwärmt die münsterische Australierin noch heute. Kurze Zeit später folgte sie ihrer großen Liebe nach Sydney. „Ich erinnere mich noch genau, wie sie mit einem kleinen Pappköfferchen in der Tür stand“, erzählt Mutter Bruni Hagenberger. Der erste Kontakt zur ausgewanderten Tochter war schwer – in den 80er Jahren gab es eben nur das Telefon und keine Bildtelefonie via Internet. Außerdem durfte die junge Gabi die ersten Jahre nicht ausreisen, um anerkannte Australische Einwohnerin werden zu können. „Der Schritt, von Münster nach Sydney zu gehen, war schon groß. Das war damals ein richtiger Kulturschock für mich“, erinnert sich die 49-Jährige.

Seit Jahren besuchen die McInerheneys ihre Familie in Handorf regelmäßig, haben sogar in Handorf geheiratet. Die beiden Söhne Maxi und Oscar sind große Fans der Ferienstadt Atlantis. „Bei meinen Jungs und Atlantis hat es eben gefunkt“, so die Mutter. Schon der heute 16-jährige Maxi besuchte regelmäßig die Ferienstadt von klein auf. Auch der elfjährige Bruder Oscar ist seit vielen Jahren in Atlantis dabei und freut sich jedes Jahr beim Deutschlandbesuch auf seine Zeit in der Ferienstadt. „Oscar hat hier viele Freunde gefunden, die Kinder begrüßen ihn schon morgens am Zaun“, freut sich McInerheney über so viel Integration. Oscar spricht gut Deutsch, mit einem Kind aus Schottland unterhält er sich auch gerne auf Englisch.

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