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Di., 03.09.2019

Tropenkrankheit Leishmaniose Mitbringsel, die keiner will

Die Sandmücke kann die Leishmaniose übertragen. Vor allem im Süden können sich Touristen die Krankheit einfangen.

Münster - Die einen bringen sich neue T-Shirts oder eine Flasche Wein aus dem Urlaub mit, die anderen eine Leishmaniose. Unser Redaktionsmitglied Stefan Werding hat mit der Dermatologin Carolin Mitschang aus der Klinik für Hautkrankheiten am UKM über die Krankheit gesprochen. Von Stefan Werding

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Di., 03.09.2019

Junges Blut Blutspenden für Frühchen

Ganz klein, aber schon charmant : Mila Neustädter in ihrem Brutkasten auf der Frühchenstation des UKM. Die Tochter von Evgenia (links) Neustädter ist als Frühchen auf die Welt gekommen und wurde mit Blutspenden stabilisiert. Krankenschwester Silvia Wolf ist immer an Milas Seite.

Münster - Frühchen brauchen oft Blutspenden, weil sie nach den nötigen Blutentnahmen nicht in der Lage sind, nötiges Blut selbst zu produzieren. Und das, obwohl ihnen nur sehr kleine Mengen entnommen werden. Darum müssen für sie Blutspenden in einem aufwendigen Verfahren extra aufbereitet werden. Von Ulla Wolanewitz


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Di., 03.09.2019

Knochenmarktransplantation Anna-Lena Brinkmeyer hat den Blutkrebs besiegt

Es gab eine Zeit, da verging ihr die Lust auf alles, sagt Anna-Lena Brinkmeyer. Nach der Behandlung ihres Blutkrebses durch ein Ärzteteam rund um Professor Matthias Stelljes geht es ihr nun deutlich besser.

Münster - Um mit dem Leben davonzukommen, musste Anna-Lena Brinkmeyer eine Knochenmarktransplantation über sich ergehen lassen. Die Behandlung ist ein echter Schlauch. Wegen tauber Finger und einer tauben Zunge war sie ins Krankenhaus gefahren. Nach einer Stunde erfuhr sie, dass sie Blutkrebs hatte. Heute, nach fünf Jahren, scheint die Krankheit besiegt. Von Sophie Gothan


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Di., 03.09.2019

Strahlen nach den Strahlen Der höchste Stand der Radioonkologie

„Ich habe meine Lebensfreude zurückgewonnen“, sagt Dieter Möller (r.) nach der Behandlung von Professor Hans Theodor Eich (l.) und dessen Team.

Münster - Dieter Möller stand nach eigenen Worten kurz davor, ein Pflegefall zu werden. Ein Tumor hatte sich an seiner Wirbelsäule festgesetzt. Doch die Strahlenexperten am UKM haben ihn so behandelt, dass er – von einigen Einschränkungen abgesehen – wieder mobil ist. „Es hat mich beruhigt zu wissen, dass erfahrene Ärzte und Physiker die Bestrahlung immer ganz genau für mich berechnen“, sagt er. Von Marlies Grüter


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Di., 03.09.2019

Ein Fall für die Hautklinik Gürtelrose auch im Gesicht

Oberarzt Jan Ehrchen (Mitte) und Assistenzarzt Max Görg untersuchen Bernd Vortkamp nach dessen Gürtelrose.

Münster - Ihr Name führt immer wieder zu Missverständnissen: Die Gürtelrose taucht nicht nur in dem Bereich auf, in dem normalerweise der Gürtel sitzt. Sondern überall: „Von Kopf bis Zeh kann jede Körperpartie in Mitleidenschaft gezogen werden“, erklärt Privatdozent Jan Ehrchen. Für den Patienten Bernhard Vortkamp gab es dann leider statt Urlaub und Bier eine Behandlung mit Aciclovir. Von Ulla Wolanewitz


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Di., 03.09.2019

Nierenlebendspende Maren K. macht ihrem Mann ein besonderes Geschenk

Seitdem Maren K. ihrem Mann eine ihrer Nieren gespendet hat, geht es ihm viel besser. „Erst nach der OP ist mir bewusst geworden, wie sich mein Körper schleichend von innen vergiftet hatte, ohne dass ich eine deutliche Verschlechterung hätte festmachen können,“ sagt Bernd K.

Münster - Manche Leute haben zwei Geburtstage. Bernd K. ist einer von ihnen. Er sagt von sich selbst: „Ich habe am 27. Mai 2015 ein neues Leben geschenkt bekommen.“ Von seiner Frau. Von Lina Schmissas


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Mi., 08.05.2019

Geschlechtersensible Medizin Studien: Männer und Frauen leiden anders

Geschlechtersensible Medizin: Studien: Männer und Frauen leiden anders

Lange waren sich Mediziner einig, dass Frauen und Männer gleich krank sind. Neuere Studien zeigen, dass sich die Symptome und der Verlauf vieler Krankheiten unterscheiden. Von Stefan Werding


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Mi., 08.05.2019

Kieferorthopädie Zwölf Zähne weniger

Kieferorthopädie: Zwölf Zähne weniger

Münster - Für Magdalena S. fielen das letzte Nikolausfest und Weihnachten auf einen Tag. Das Geschenk, das sie seitdem glücklich macht, erhielt sie von Professorin Dr. Ariane Hohoff. Die Kunststoffschiene für den Oberkiefer, die die Fachzahnärztin für Kieferorthopädie im Uniklinikum Münster der 12-Jährigen anpasste, ermöglichte Magdalena fortan ein unbeschwertes Lächeln. Und noch viel mehr. Von Ulla Wolanewitz


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Mi., 08.05.2019

Schmetterlingskrankheit und Morbus Crohn Der Schmerzenmann

Schmetterlingskrankheit und Morbus Crohn: Der Schmerzenmann

Münster - Sascha Vocke hatte gleich zwei Mal Pech: Erst erkrankte er an der „Epidermolysis bullosa acquisita (EBA)“. Die ist auch als „Schmetterlingskrankheit“ bekannt, weil die Haut so verletzlich ist wie die Flügel eines Schmetterlings. Und dann bekam er auch noch Morbus Crohn.  Von Ulla Wolanewitz


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Mi., 08.05.2019

Autoimmun-Erkrankung Multiple Sklerose bei Kindern

Autoimmun-Erkrankung: Multiple Sklerose bei Kindern

Münster - Über Multiple Sklerose gibt es sehr viele verschiedene Vorstellungen. Wenn die Diagnose Kinder trifft, ist der Schreck besonders groß. Doch ein Leben mit der Autoimmun-Erkrankung muss schon lange kein Leben im Rollstuhl mehr bedeuten. Darüber ist Jakob Tigges besonders froh. Von Stefan Werding


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Di., 07.05.2019

Seltener Gendefekt Nieren voller Zysten

Seltener Gendefekt: Nieren voller Zysten

Ein Gendefekt ist die Ursache dafür, dass sich das Bindegewebe in Frank Nguyens Nieren zu stark vermehrt. Außerdem wuchern dort Zysten. Dadurch können die Nieren nicht mehr richtig arbeiten. Sein Körper scheidet deswegen viel Wasser aus, sodass der Junge ständig Durst hat. Und: Seine Nieren können kein Gift und keinen Abfall aus dem Blut herausfiltern. Von Sophie Gothan


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Di., 07.05.2019

Anorexie "Iss doch einfach" ist zu einfach

Anorexie: "Iss doch einfach" ist zu einfach

Der selbstbewussten und sportlichen 15-Jährigen, die mit ihrem Vater zum Interview erscheint, sieht man nicht an, dass sie vor wenigen Jahren nicht einmal die Hälfte ihres Gewichts auf die Waage brachte. Von Lina Schmissas


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Sa., 23.02.2019

Künstliche Befruchtung „Lustig unterwegs sein“

Die Borgmanns haben Michel und Carlotta durch künstliche Befruchtung bekommen. Weil die Eizellen, aus denen sie stammen, tiefgefroren waren, bezeichnen sie ihre Kinder auch liebevoll als „Eisbären“.

Jamaika? Warum? „Da können wir auch in zehn Jahren noch hinfahren“, sagt Britta Borgmann. Die 38-Jährige hat die ein halbes Jahr alte Carlotta im Arm, lächelt und macht überhaupt nicht den Eindruck, etwas zu vermissen. Ganz im Gegenteil: Sie und ihr Mann Jens haben zwei Gründe, glücklich darüber zu sein, dass alles so ist, wie es ist. Der eine ist Carlotta. Und der andere Michel. Von Stefan Werding


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Sa., 23.02.2019

Umgang mit Brustkrebs Krank und machtlos

Auf einer Röntgenaufnahme ist die gesunde Brust einer Frau zu sehen. Nicht immer endet die Untersuchung so positiv wie in diesem Fall

Die Diagnose „Brustkrebs“ hat Indra Smith „erstarren lassen“, wie sie nach ihrer Therapie erzählt. Sie kämpfte nicht nur gegen die Nebenwirkungen der Chemos, sondern auch gegen das Gefühl, machtlos zu sein: „Am Anfang dachte ich, ich sterbe jetzt“, erinnert sie sich. Es hat lange gedauert, bis die junge Frau einen Weg gefunden hat, sich mit ihrer Krankheit abzufinden. Von Lina Schmissas


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Sa., 23.02.2019

Operationsroboter Akkurater als jede Hand

Vierarmige Krake: Mit dem Operationsroboter „Da Vinci“ nehmen Chirurgen am UKM jeden Tag Eingriffe vor, insbesondere an den inneren Organen.

Es ging Christoph Jolk wie so vielen Deutschen. Bei ihm bildeten sich Ausstülpungen der Darmwand, sogenannte Divertikel. Als sich diese bei Jolk entzündeten, entfernten Ärzte bei einer Operation den betroffenen Darmabschnitt und nähten den Darm wieder zusammen. So weit, so normal. Das Ungewöhnliche: Den Eingriff nahmen die Chirurgen mit dem „Da Vinci“ vor, einem Operationsroboter. Von Vera Szybalski


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Sa., 23.02.2019

Geschlechtsangleichung bei Jugendlichen Johanna heißt jetzt Ben

Eltern wehren sich  oft gegen den Gedanken, dass ihre Tochter ein Sohn sein könnte oder umgekehrt. Johannas Eltern wollten, dass es ihr nicht mehr schlecht geht.

Seitdem der junge Mann Hormone gespritzt bekommt, wird seine Stimme tiefer und der erste Bart wächst. „Das ist die erste Pubertät, die mir gefällt“, sagt der 16-jährige Ben. Schon mit zwölf berichtete er – damals noch als Johanna – seinen Eltern, dass er sich als Junge fühle. Er hatte das Gefühl, im falschen Körper geboren zu sein.


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Sa., 23.02.2019

Stoffwechselkrankheit "Morbus pompe" Auf die Beine kommen ist mühsam

Das (Stoff-)Faultier „Hope“ reist um die Welt, um Pompe-Betroffenen Mut zu machen. Es steht für die Langsamkeit, die Patienten aufgrund ihrer Krankheit oft an den Tag legen müssen.

Eine seltsam klingende Krankheit macht geschätzt mehreren Hundert Menschen in Deutschland das Leben schwer. Aufstehen etwa nach einem Sturz ist für Menschen mit Morbus Pompe (sprich: pompe) fast unmöglich. Und nachts müssen Patienten oft beatmet werden, weil das Zwerchfall zu schwach ist, um das Kohlendioxid aus dem Körper zu vertreiben. Von Ulla Wolanewitz


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Sa., 23.02.2019

Wurzelkanalbehandlung Entspannung im Zahnarztstuhl

Professor Dr. Edgar Schäfer kontrolliert, ob sein Patient Rupert Mantlik nach der Wurzelkanalbehandlung noch Schmerzen hat.

Eine Wurzelkanalbehandlung ist nichts, womit man gerne seine Freizeit verbringen würde. Auch Rupert Mantlik würde so weit nicht gehen. Aber der 75-Jährige spürt vor der Therapie kein Unbehagen. „Ich fühle mich hier wirklich in guten Händen,“ sagt er. Neueste Technik in der Uniklinik soll sicherstellen, dass Keime nicht im Zahn bleiben und eine neue Entzündung auslösen. Von Sophie Gothan


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Do., 29.11.2018

Viren Finger weg!

Viren: Finger weg!

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Di., 27.11.2018

Hypoplastisches Linksherz-Syndrom Zeit für ein normales Leben

Ole hat nach seinen drei Operationen alle Chancen, ein normales Leben zu führen.

Schon in der 13. Schwangerschaftswoche erfuhren Oles Eltern, dass ihr Sohn einen schweren Herzfehler hat. Seine linke Herzhälfte war unterentwickelt, die Aorta auf ein Sechstel geschrumpft. Ein Schreck, aber immerhin konnten die Ärzte so sicherstellen, dass der Junge die Geburt überlebte. Und nicht nur das. Von Lina Schmissas


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Di., 27.11.2018

Spinal Cord Stimulation Mit Strom gegen den Schmerz

Zwei, die sich verstehen: Dr. Lars Lemcke nahm sich Zeit, um Pia Tyranns Geschichte anzuhören. Er schlug ihr das SCS-System vor.

Pia Tyranns Geschichte ist schwer. Sie ist durchzogen von Schmerz – und das seit 22 Jahren. So lange hat die Bocholterin mit chronischen Schmerzen gelebt, die ihr ihren Beruf, ihren Alltag und ihre Lebensqualität genommen haben. Bis jetzt. Von Kristina Sehr


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Di., 27.11.2018

Anders als erwartet Chancen und Risiken der Pränataldiagnostik

Die Neurochirurgin Dr. Angela Brentrup hat Julians Eltern vor seiner Geburt bei wichtigen Entscheidungen geholfen. Bis heute berät sie die Familie.

Die Diagnose ist ein Schock. Brigitte Berkhoff fährt zur Vorsorgeuntersuchung – allein, denn nichts deutet auf Komplikationen in der Schwangerschaft hin. Doch von einem Moment auf den anderen kommt alles anders.  Von Beate Kopmann


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Di., 27.11.2018

Kreidezähne Grundsanierung im Mund

„Ist eine Zahnkorrektur aus zwei Meter Entfernung zu erkennen, zeugt das nicht unbedingt davon, dass der Eingriff gut gelungen ist“, sagt Professor Ehmke. Bei Melanie Schulte besteht die Gefahr nicht.

Das Wort „Kreidezähne“ macht schon klar, dass man die nicht im Mund haben möchte. Melanie Schulte hat das Pech, genau solche Zähne zu haben. Professor Ehmke hat die ersten von ihnen nun wieder in Schuss gebracht. In gerade mal drei Stunden hat er sie vollständig neu modelliert. Von Ulla Wolanewitz


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Sa., 24.11.2018

Konstitutioneller Hochwuchs Größe ist keine Krankheit

Professor Robert Rödl und Dr. Björn Vogt (rechts) sind zuversichtlich, dass ihr Patient Torben Laakmann unter der Zwei-Meter-Marke bleibt.

Früher mussten Patienten, die fürchteten, zu lang zu werden, Hormone schlucken. Das konnte unangenehme Nebenwirkungen haben. Die Zeiten haben sich geändert: Seit drei Jahren bietet das UKM auch eine OP an. Torben Laakmann hat das Verfahren am eigenen Leib miterlebt. Von Linda Schinkels


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Do., 06.09.2018

Therapeutische Essbegleitung entlastet die Familie Ess-Stress

So ist‘s brav: Ein Junge lässt sich mit Brei füttern. Doch oft ist die Nahrungsaufnahme kompliziert.

Eltern, die bei Susanne Renk landen, „kommen aus einem Hamsterrad, aus einem Teufelskreis der Anspannung“, wie die Logopädin sagt. Sie können kochen, was sie wollen, aber die Kinder essen nicht. „Sie schimpfen, die Kinder weinen. Es schaukelt sich hoch.“ Das Ergebnis: Stress. Der lässt sich vermeiden – durch eine therapeutische Essbegleitung.


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