Fr., 29.11.2019

"Deutsche Mundgesundheitsstudie“ Murks beim Zähneputzen: neuer Zahnbürsten-Typ im Selbstversuch

Professor Ehmke hat den neuen Zahnbürsten-Typ getestet und dafür vier Tage aufs Zähneputzen verzichtet, damit die Unterschiede auch sichtbar sind.

Münster - Die Deutschen haben so gute Zähne wie keine andere Nation. Das hat die fünfte „Deutsche Mundgesundheitsstudie“ ergeben. Sie putzen viel und richtig. Und das mit der guten alten Zahnbürste. Da können neue Modelle nicht mithalten – hat Professor Benjamin Ehmke im Selbstversuch herausgefunden. Die sind Murks. Von Stefan Werding

Do., 28.11.2019

„Meine Brust gehört zu mir“ Gewebe-Rekonstruktion am UKM-Brustzentrum

Professor Tobias Hirsch und Dr. Joke Tio haben die Brust von Andrea Bober mit deren eigenem Gewebe wieder rekonstruiert.

Münster - Die Entfernung einer Brust kann für Patientinnen ein traumatisches Erlebnis sein. Ein Verfahren, bei dem entweder Fettgewebe aus dem Bauch oder der Innenseite des Oberschenkels entnommen und zu einer neuen Brust modelliert wird, hilft den Betroffenen, den Ersatz besser zu akzeptieren. Von Marlies Grüter


Mo., 25.11.2019

Westdeutsches Tumorzentrum Ein Patient – zwei Kliniken

Professor Wolfgang Hartmann wirft Bilder einer Untersuchung an die Wand, Professorin Annalen Bleckmann erklärt ihrem Patienten Lothar Wehner den Krankheitsverlauf.

Ein gebrochener Wirbel brachte ihn ans Licht: den Tumor in der Lunge. „Krebs gibt sich nicht so schnell zu erkennen. Ohne die unerträglichen Rückenschmerzen, die behandelt werden wollten, wäre er erst Mal nicht entdeckt worden“, ist sich Lothar Wehner sicher. Nun kooperieren UKM und die Uniklinik Essen, um auch seltene Befunde besser behandeln zu können. Von Ulla Wolanewitz


Mo., 25.11.2019

Sarkomzentrum Titanprothese statt Amputation

Stefan Eveslage (Mitte) wurde von Dr. Torsten Keßler (links) und Dr. Timo Lübben wegen eines Ewing-Sarkoms im linken Arm behandelt.

Münster - Es war Stefan Eveslages Glück, dass er einen Orthopäden mit einem guten Riecher hatte. Als der Emsländer mit Schmerzen im Arm und dem Verdacht auf einen Tennisarm zu ihm kam, vermutete der ein Sarkom und überwies ihn an die Uniklinik nach Münster. Die Experten im Sarkomzentrum haben viel Erfahrungen mit solchen bösartigen Krebsgeschwüren. Von Ulla Wolanewitz


Mo., 25.11.2019

Vagusnerv-Stimulation Glücksgefühle im Minutentakt

Vagusnerv-Stimulation: Glücksgefühle im Minutentakt

Professor Bernhard Baune, Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am UKM, setzt auch die Vagusnerv-Stimulation (VNS) ein, bei der ganz sanfte Stromstöße ins Gehirn geleitet werden. Nach einem leichten Eingriff kann das Verfahren Patienten helfen, die schon lange mit einer Depression leben. Von Stefan Werding


Mo., 25.11.2019

CPT1-Mangel Extra-Energie für Elise

Elise bekommt jede Menge Zucker und Kohlenhydrate mit in den Kindergarten. „Wir dürfen das“, sagt ihre Mutter Birgit Kämper. Und den Segen von Professor Frank Rutsch hat sie auch.

Münster - Elise sieht auf den ersten Blick wie ein normales, vierjähriges Kind aus. Doch auch drei vollwertige Mahlzeiten am Tag konnten ihrem kleinen Körper nicht die nötige Energie liefern. Die Folge: Elise litt an Erschöpfung, Brechattacken und Kopfschmerzen. Im Centrum für seltene Erkrankung am UKM konnten die Ärzte ihr helfen. Von Linda Schinkels


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Di., 03.09.2019

Tropenkrankheit Leishmaniose Mitbringsel, die keiner will

Die Sandmücke kann die Leishmaniose übertragen. Vor allem im Süden können sich Touristen die Krankheit einfangen.

Münster - Die einen bringen sich neue T-Shirts oder eine Flasche Wein aus dem Urlaub mit, die anderen eine Leishmaniose. Unser Redaktionsmitglied Stefan Werding hat mit der Dermatologin Carolin Mitschang aus der Klinik für Hautkrankheiten am UKM über die Krankheit gesprochen. Von Stefan Werding


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Di., 03.09.2019

Junges Blut Blutspenden für Frühchen

Ganz klein, aber schon charmant : Mila Neustädter in ihrem Brutkasten auf der Frühchenstation des UKM. Die Tochter von Evgenia (links) Neustädter ist als Frühchen auf die Welt gekommen und wurde mit Blutspenden stabilisiert. Krankenschwester Silvia Wolf ist immer an Milas Seite.

Münster - Frühchen brauchen oft Blutspenden, weil sie nach den nötigen Blutentnahmen nicht in der Lage sind, nötiges Blut selbst zu produzieren. Und das, obwohl ihnen nur sehr kleine Mengen entnommen werden. Darum müssen für sie Blutspenden in einem aufwendigen Verfahren extra aufbereitet werden. Von Ulla Wolanewitz


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Di., 03.09.2019

Knochenmarktransplantation Anna-Lena Brinkmeyer hat den Blutkrebs besiegt

Es gab eine Zeit, da verging ihr die Lust auf alles, sagt Anna-Lena Brinkmeyer. Nach der Behandlung ihres Blutkrebses durch ein Ärzteteam rund um Professor Matthias Stelljes geht es ihr nun deutlich besser.

Münster - Um mit dem Leben davonzukommen, musste Anna-Lena Brinkmeyer eine Knochenmarktransplantation über sich ergehen lassen. Die Behandlung ist ein echter Schlauch. Wegen tauber Finger und einer tauben Zunge war sie ins Krankenhaus gefahren. Nach einer Stunde erfuhr sie, dass sie Blutkrebs hatte. Heute, nach fünf Jahren, scheint die Krankheit besiegt. Von Sophie Gothan


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Di., 03.09.2019

Strahlen nach den Strahlen Der höchste Stand der Radioonkologie

„Ich habe meine Lebensfreude zurückgewonnen“, sagt Dieter Möller (r.) nach der Behandlung von Professor Hans Theodor Eich (l.) und dessen Team.

Münster - Dieter Möller stand nach eigenen Worten kurz davor, ein Pflegefall zu werden. Ein Tumor hatte sich an seiner Wirbelsäule festgesetzt. Doch die Strahlenexperten am UKM haben ihn so behandelt, dass er – von einigen Einschränkungen abgesehen – wieder mobil ist. „Es hat mich beruhigt zu wissen, dass erfahrene Ärzte und Physiker die Bestrahlung immer ganz genau für mich berechnen“, sagt er. Von Marlies Grüter


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Di., 03.09.2019

Ein Fall für die Hautklinik Gürtelrose auch im Gesicht

Oberarzt Jan Ehrchen (Mitte) und Assistenzarzt Max Görg untersuchen Bernd Vortkamp nach dessen Gürtelrose.

Münster - Ihr Name führt immer wieder zu Missverständnissen: Die Gürtelrose taucht nicht nur in dem Bereich auf, in dem normalerweise der Gürtel sitzt. Sondern überall: „Von Kopf bis Zeh kann jede Körperpartie in Mitleidenschaft gezogen werden“, erklärt Privatdozent Jan Ehrchen. Für den Patienten Bernhard Vortkamp gab es dann leider statt Urlaub und Bier eine Behandlung mit Aciclovir. Von Ulla Wolanewitz


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Di., 03.09.2019

Nierenlebendspende Maren K. macht ihrem Mann ein besonderes Geschenk

Seitdem Maren K. ihrem Mann eine ihrer Nieren gespendet hat, geht es ihm viel besser. „Erst nach der OP ist mir bewusst geworden, wie sich mein Körper schleichend von innen vergiftet hatte, ohne dass ich eine deutliche Verschlechterung hätte festmachen können,“ sagt Bernd K.

Münster - Manche Leute haben zwei Geburtstage. Bernd K. ist einer von ihnen. Er sagt von sich selbst: „Ich habe am 27. Mai 2015 ein neues Leben geschenkt bekommen.“ Von seiner Frau. Von Lina Schmissas


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Mi., 08.05.2019

Geschlechtersensible Medizin Studien: Männer und Frauen leiden anders

Geschlechtersensible Medizin: Studien: Männer und Frauen leiden anders

Lange waren sich Mediziner einig, dass Frauen und Männer gleich krank sind. Neuere Studien zeigen, dass sich die Symptome und der Verlauf vieler Krankheiten unterscheiden. Von Stefan Werding


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Mi., 08.05.2019

Kieferorthopädie Zwölf Zähne weniger

Kieferorthopädie: Zwölf Zähne weniger

Münster - Für Magdalena S. fielen das letzte Nikolausfest und Weihnachten auf einen Tag. Das Geschenk, das sie seitdem glücklich macht, erhielt sie von Professorin Dr. Ariane Hohoff. Die Kunststoffschiene für den Oberkiefer, die die Fachzahnärztin für Kieferorthopädie im Uniklinikum Münster der 12-Jährigen anpasste, ermöglichte Magdalena fortan ein unbeschwertes Lächeln. Und noch viel mehr. Von Ulla Wolanewitz


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Mi., 08.05.2019

Schmetterlingskrankheit und Morbus Crohn Der Schmerzenmann

Schmetterlingskrankheit und Morbus Crohn: Der Schmerzenmann

Münster - Sascha Vocke hatte gleich zwei Mal Pech: Erst erkrankte er an der „Epidermolysis bullosa acquisita (EBA)“. Die ist auch als „Schmetterlingskrankheit“ bekannt, weil die Haut so verletzlich ist wie die Flügel eines Schmetterlings. Und dann bekam er auch noch Morbus Crohn.  Von Ulla Wolanewitz


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Mi., 08.05.2019

Autoimmun-Erkrankung Multiple Sklerose bei Kindern

Autoimmun-Erkrankung: Multiple Sklerose bei Kindern

Münster - Über Multiple Sklerose gibt es sehr viele verschiedene Vorstellungen. Wenn die Diagnose Kinder trifft, ist der Schreck besonders groß. Doch ein Leben mit der Autoimmun-Erkrankung muss schon lange kein Leben im Rollstuhl mehr bedeuten. Darüber ist Jakob Tigges besonders froh. Von Stefan Werding


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Di., 07.05.2019

Seltener Gendefekt Nieren voller Zysten

Seltener Gendefekt: Nieren voller Zysten

Ein Gendefekt ist die Ursache dafür, dass sich das Bindegewebe in Frank Nguyens Nieren zu stark vermehrt. Außerdem wuchern dort Zysten. Dadurch können die Nieren nicht mehr richtig arbeiten. Sein Körper scheidet deswegen viel Wasser aus, sodass der Junge ständig Durst hat. Und: Seine Nieren können kein Gift und keinen Abfall aus dem Blut herausfiltern. Von Sophie Gothan


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Di., 07.05.2019

Anorexie "Iss doch einfach" ist zu einfach

Anorexie: "Iss doch einfach" ist zu einfach

Der selbstbewussten und sportlichen 15-Jährigen, die mit ihrem Vater zum Interview erscheint, sieht man nicht an, dass sie vor wenigen Jahren nicht einmal die Hälfte ihres Gewichts auf die Waage brachte. Von Lina Schmissas


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Sa., 23.02.2019

Künstliche Befruchtung „Lustig unterwegs sein“

Die Borgmanns haben Michel und Carlotta durch künstliche Befruchtung bekommen. Weil die Eizellen, aus denen sie stammen, tiefgefroren waren, bezeichnen sie ihre Kinder auch liebevoll als „Eisbären“.

Jamaika? Warum? „Da können wir auch in zehn Jahren noch hinfahren“, sagt Britta Borgmann. Die 38-Jährige hat die ein halbes Jahr alte Carlotta im Arm, lächelt und macht überhaupt nicht den Eindruck, etwas zu vermissen. Ganz im Gegenteil: Sie und ihr Mann Jens haben zwei Gründe, glücklich darüber zu sein, dass alles so ist, wie es ist. Der eine ist Carlotta. Und der andere Michel. Von Stefan Werding


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Sa., 23.02.2019

Umgang mit Brustkrebs Krank und machtlos

Auf einer Röntgenaufnahme ist die gesunde Brust einer Frau zu sehen. Nicht immer endet die Untersuchung so positiv wie in diesem Fall

Die Diagnose „Brustkrebs“ hat Indra Smith „erstarren lassen“, wie sie nach ihrer Therapie erzählt. Sie kämpfte nicht nur gegen die Nebenwirkungen der Chemos, sondern auch gegen das Gefühl, machtlos zu sein: „Am Anfang dachte ich, ich sterbe jetzt“, erinnert sie sich. Es hat lange gedauert, bis die junge Frau einen Weg gefunden hat, sich mit ihrer Krankheit abzufinden. Von Lina Schmissas


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Sa., 23.02.2019

Operationsroboter Akkurater als jede Hand

Vierarmige Krake: Mit dem Operationsroboter „Da Vinci“ nehmen Chirurgen am UKM jeden Tag Eingriffe vor, insbesondere an den inneren Organen.

Es ging Christoph Jolk wie so vielen Deutschen. Bei ihm bildeten sich Ausstülpungen der Darmwand, sogenannte Divertikel. Als sich diese bei Jolk entzündeten, entfernten Ärzte bei einer Operation den betroffenen Darmabschnitt und nähten den Darm wieder zusammen. So weit, so normal. Das Ungewöhnliche: Den Eingriff nahmen die Chirurgen mit dem „Da Vinci“ vor, einem Operationsroboter. Von Vera Szybalski


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Sa., 23.02.2019

Geschlechtsangleichung bei Jugendlichen Johanna heißt jetzt Ben

Eltern wehren sich  oft gegen den Gedanken, dass ihre Tochter ein Sohn sein könnte oder umgekehrt. Johannas Eltern wollten, dass es ihr nicht mehr schlecht geht.

Seitdem der junge Mann Hormone gespritzt bekommt, wird seine Stimme tiefer und der erste Bart wächst. „Das ist die erste Pubertät, die mir gefällt“, sagt der 16-jährige Ben. Schon mit zwölf berichtete er – damals noch als Johanna – seinen Eltern, dass er sich als Junge fühle. Er hatte das Gefühl, im falschen Körper geboren zu sein.


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Sa., 23.02.2019

Stoffwechselkrankheit "Morbus pompe" Auf die Beine kommen ist mühsam

Das (Stoff-)Faultier „Hope“ reist um die Welt, um Pompe-Betroffenen Mut zu machen. Es steht für die Langsamkeit, die Patienten aufgrund ihrer Krankheit oft an den Tag legen müssen.

Eine seltsam klingende Krankheit macht geschätzt mehreren Hundert Menschen in Deutschland das Leben schwer. Aufstehen etwa nach einem Sturz ist für Menschen mit Morbus Pompe (sprich: pompe) fast unmöglich. Und nachts müssen Patienten oft beatmet werden, weil das Zwerchfall zu schwach ist, um das Kohlendioxid aus dem Körper zu vertreiben. Von Ulla Wolanewitz


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Sa., 23.02.2019

Wurzelkanalbehandlung Entspannung im Zahnarztstuhl

Professor Dr. Edgar Schäfer kontrolliert, ob sein Patient Rupert Mantlik nach der Wurzelkanalbehandlung noch Schmerzen hat.

Eine Wurzelkanalbehandlung ist nichts, womit man gerne seine Freizeit verbringen würde. Auch Rupert Mantlik würde so weit nicht gehen. Aber der 75-Jährige spürt vor der Therapie kein Unbehagen. „Ich fühle mich hier wirklich in guten Händen,“ sagt er. Neueste Technik in der Uniklinik soll sicherstellen, dass Keime nicht im Zahn bleiben und eine neue Entzündung auslösen. Von Sophie Gothan


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Do., 29.11.2018

Viren Finger weg!

Viren: Finger weg!

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