Eckart von Hirschhausen im Congresssaal
Launige Zwischenrufe zu den Themen Glaube und Religion

Münster -

Da kam Leben in die ansonsten eher gesetzte Diskussionsrunde „Störfaktor Religion – Wieviel Glaube verträgt die Öffentlichkeit?“: Während Ministerpräsident Winfried Kretschmann, Rainer Maria Kardinal Woelki und Seyran Ates, Geschäftsführerin der Ibn- Rushd-Goethe-Moschee in Berlin im eher ermüdenden Polit- und Kirchensprech verharrten, brachte Kabarettist Dr. Eckart von Hirschhausen seine Sicht der Dinge auf den Punkt. 

Freitag, 11.05.2018, 17:46 Uhr aktualisiert: 11.05.2018, 18:08 Uhr
Entertainer und Kabarettist Dr. Eckart von Hirschhausen brachte Schwung in die Religionsdebatte.
Entertainer und Kabarettist Dr. Eckart von Hirschhausen brachte Schwung in die Religionsdebatte. Foto: Gunnar A. Pier

„Was mich an Kirche stört: Wir haben so wichtige Themen wie die Verantwortung für die Schöpfung, da möchte ich nicht über Oblaten reden“, bezog sich der Mediziner auf die Debatte um die Zulassung evangelischer Ehepartner zur Eucharistie und erntete tosenden Applaus der Zuhörer.

Vor Hirschhausens kabarettistischem Eingriff hatten die Podiumsteilnehmer sich unter anderem über die Anbringung von Kreuzen im öffentlichen Raum ausgetauscht. Während Kardinal Woelki einwarf, dass man „so etwas nicht von oben herunter vorschreiben“ solle, äußerte sich der baden-württembergische Ministerpräsident deutlicher: „Ich würde keine solche Anordnung treffen“, sagte Kretschmann.

Dr. Eckart von Hirschhausen auf dem Podium "Störfaktor Religion - Wieviel Glaube verträgt die Öffentlichkeit?"

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  • Dr. Eckart von Hirschhausen am Freitag in der Halle Münsterland  auf dem Podium "Störfaktor Religion - Wieviel Glaube verträgt die Öffentlichkeit?"

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Jacques Tilly, Carolin Kronenburg, Eckart von Hirschhausen, Winfried Kretschmann, Seyran Ates, Rainer Maria Kardinal Woelki und Moderator Joachim Frank auf dem Podium "Störfaktor Religion - Wieviel Glaube verträgt die Öffentlichkeit?" am 11. Mai 2018 in der Halle Münsterland.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Winfried Kretschmann, Seyran Ates, Rainer Maria Kardinal Woelki und Moderator Joachim Frank auf dem Podium "Störfaktor Religion - Wieviel Glaube verträgt die Öffentlichkeit?" am 11. Mai 2018 in der Halle Münsterland.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Jacques Tilly und Carolin Kronenburg, 

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Dr. Eckart von Hirschhausen am Freitag in der Halle Münsterland  auf dem Podium "Störfaktor Religion - Wieviel Glaube verträgt die Öffentlichkeit?"

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Winfried Kretschmann, Seyran Ates, Rainer Maria Kardinal Woelki und Moderator Joachim Frank auf dem Podium "Störfaktor Religion - Wieviel Glaube verträgt die Öffentlichkeit?" am 11. Mai 2018 in der Halle Münsterland

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Dr. Eckart von Hirschhausen am Freitag in der Halle Münsterland  auf dem Podium "Störfaktor Religion - Wieviel Glaube verträgt die Öffentlichkeit?"

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Dr. Eckart von Hirschhausen am Freitag in der Halle Münsterland  auf dem Podium "Störfaktor Religion - Wieviel Glaube verträgt die Öffentlichkeit?"

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Dr. Eckart von Hirschhausen am Freitag in der Halle Münsterland  auf dem Podium "Störfaktor Religion - Wieviel Glaube verträgt die Öffentlichkeit?"

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Dr. Eckart von Hirschhausen am Freitag in der Halle Münsterland  auf dem Podium "Störfaktor Religion - Wieviel Glaube verträgt die Öffentlichkeit?"

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Seyran Ates

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Seyran Ates, Rainer Maria Kardinal Woelki 

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Rainer Maria Kardinal Woelki 

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  • Seyran Ates, Rainer Maria Kardinal Woelki und Moderator Joachim Frank auf dem Podium "Störfaktor Religion - Wieviel Glaube verträgt die Öffentlichkeit?" am 11. Mai 2018 in der Halle Münsterland

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Winfried Kretschmann auf dem Podium "Störfaktor Religion - Wieviel Glaube verträgt die Öffentlichkeit?" am 11. Mai 2018 in der Halle Münsterland

    Foto: Gunnar A. Pier

Für den stärksten Applaus sorgte noch einmal Eckart von Hirschhausen. Für ihn war die in Münster sehr auffallend plakatierte Anzeigekampagne, die mit dem Titel „Priester auch ohne Abitur“ gegen den akuten Personalmangel der Kirche angehen will, ein gefundenes Fressen: „Da nehmt ihr lieber Priester ohne Abitur als gut qualifizierte Frauen“, so kommentierte der TV-Moderator die kirchliche Werbestrategie.

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